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Meine Füße bewegten sich geschmeidig über den Boden des Tanzsaals. Ich spürte seinen Blick auf mir. Ich wollte ihm so gerne in seine wunderschönen, braunen Augen sehen, war aber zu nervös und wich seinen Blicken aus. Seine rechte Hand wanderte tiefer bis zum Ende meiner Taille. Ich nahm all meinen Mut zusammen und schaute ihm endlich in seine Augen. Er lächelte und ich musste kichern. Seine Schritte wurden langsamer und er zog mich von der Tanzfläche. Ich schaute ihn nur verwirrt an, woraufhin er seine Lippen auf meine drückte. Genau in diesem Moment verlor ich mich in Raum und Zeit und meine Knie wurden weich. Ich lehnte mich gegen ihn und er schloss seine Arme um meine Hüfte. Seine Küsse wurden herauffordender und ich öffnete meinen Mund, bereit um meine Zunge in seinen Mund zu stecken. Doch genau dann fing sich alles zu drehen an und mir wurde schwindelig.

»Nein! Bitte nicht!« Ich spürte, wie mir eine Träne über die Wange kullerte. Unwillkürlich öffnete ich meine Augen und starrte in die Dunkelheit. Dann wurde mir wieder klar, dass ich gerade geträumt hatte. Das ging jetzt schon mehrere Wochen so und endete immer darin, dass ich anfing zu weinen und dann weiterschlief, als wäre nichts gewesen. Doch in dieser Nacht konnte ich nicht wieder einschlafen. Irgendwo in meiner Magengegend spürte ich dieses sehnsüchtige Ziehen und ich wusste nicht, wieso. Ich beschloss aufzustehen und checkte zuerst mein Handy ab.
1 neue Nachricht. Von Katrin.

Hey Rose! Hab gerade eine Nachricht von Alex bekommen. :)
Der Neue kommt in unsere Klasse. Vielleicht aber auch nur in den Geschichtskurs. :( Gute Nacht noch.

»Echt? Cool!«, schrieb ich zurück und schickte die Nachricht ab.

Morgen werde ich ihn kennenlernen..., dachte ich und schlief wieder ein...

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