Die Geschichte ist wahr. Aber schon ein Jahr alt. Es war Freitag der 17. Oktober 2014.
"Sie haben schönes Haar." "Danke" Das ältere Damen mich auf meine Haare ansprachen war nix Ungewöhnliches. Deswegen beachtete Ich sie nicht weiter. Der Berg Vokabelkarten in meiner Hand und die Arbeit am nächsten Montag waren definitiv wichtiger als eine alte Dame die meine Haare lobte. Strange und ungewöhnlich war der Satz danach:"Manchmal kann man von den Haaren auf den Charakter schliessen. Ihrer ist dick kräftig gesund. Meiner ist grau und dünn" Die Frau redete weiter doch ich hatte sie bereits als strange abgestempelt. Wie ein blond gelockter Charakter aussieht weiß ich leider nicht und ein Voluminöser und chaotischer Charakter ist nicht unbedingt positiv. Das ich unnormal chaotisch bin und mein Charakter dazu neigt zu voluminös zu werden stimmt zwar aber das wars auch schon. Sorry Griechisch ist wichtiger. Ich ignorierte die Frau die unablässig weiter redete und hörte ihr nur mit halbem Ohr zu. Sie lies sich von meiner offensichtlichen Abneigung -Gott sei Dank- nicht stören. Wann ich dann begann sie nicht mehr als negativ sondern positiv strange zu sehen. Wann ihr Monolog zu unserem Dialog wurde. Keine Ahnung. Auch an unser Gespräch erinnere ich mich nur noch Bruchstückhaft. Sie erzählte mir von Ihrem Vorhaben unsere gesamte Stadt zum positiven Denken zu bewegen. "Das dürfte schwierig werden"war mein Kommentar "Ich weiß" sagte sie aber ich weiß auch das ich das tun muss. Es macht mir so Spaß und es macht mich so traurig zu sehen wie traurig die jungen Leute sind. Alle suchen sie das Leben überall. Ich weiß doch gar nicht wo das Problem ist: "Leben ist doch eigentlich gar nicht so schwer." " Jaa Da könnten sie Recht haben" Und wir redeten weiter über eine Stunde saßen wir an der Bushaltestelle vor unserer Schule. Redeten im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt. Einer ihrer coolsten Sätze war die Definition von Glück:" Wissen sie Ich stehe morgens auf und danke Gott das er mir noch einen Tag geschenkt hat. Abends denk ich was gut und schlecht war aber ich kann mich immer bedanken. Diese Dankbarkeit ist Glück"Irgendwann kam eine Freundin von mir aus der Schule die noch Jugend forscht hatte und warnte mich davor das ich niemals einen Heuaufguss machen sollte. Ich versicherte ihr das ich das nicht vor hatte und wir redeten jetzt über die Wissenschaft. Doch im Laufe dieser Stunde erzählte sie mir auch ihre tiefen Persönlichen Probleme. Ich war fasziniert was für eine Intelligente Person da neben mir saß. Es ist schade das ich die Hälfte schon vergessen hab. Anstatt in irgendeinem Altenheim rumzugammeln Lief sie durch die Stadt und versandte Positive Energie durch Gespräche an die Leute die sie ihrer Meinung nach nötig hatten. Aber nur an Junge den die Alten brauchen das jetzt nicht mehr die Jungen Haben das Leben noch vor sich.
Nach über anderthalb Stunden kam ihr Bus und sie musste einsteigen. Sie haben etwas sehr Prophetisches an sich. Sagte ich ihr zum Abschied. Ihre Antwort: Sie auch. Ich danke für ihre Meinung. Dann stieg sie ein und liess mich mit einer sehr beunruhigenden aber zutiefst glücklichen Gleichgültigkeit zurück.
Ich weiß nicht mehr jeder Satz und nicht den genauen Wortlaut aber Sinngemäß trifft es das was sie gesagt hat. Über ihre Probleme schreib ich nix den die hat sie mir im Vertrauen erzählt. Ich möchte noch mehr Geschichten über Fremde hochladen die in dem Stil sind. Und natürlich alle wahr. Was denkt ihr über den Charakter/Haar Vergleich? Ich denke jtz. Anders drüber...
YOU ARE READING
Strangers
FanfictionEin Buch über all die Fremden Leute die man nicht kennt und die trotzdem so cool sind das sie dir ewig in Erinnerung bleiben.
