Nächste Station 86 St
Wie ich die tägliche 30-minütige Fahrt mit der Bahn zu meinem Job in der Innenstadt liebte. Es war der perfekte Ort um nach der Schule abzuschalten Musik zuhören oder ein gutes Buch zu lesen. Ich arbeite in der Nähe vom Central Park in einem Starbucks, um mir nach der Schule Taschengeld zuverdienen, da ich mein ganzes Taschengeld für Bücher, Musik oder Zeichenutensilien ausgab. Ich hatte immer ein Buch, mein IPod, mein Skizzenbuch und meine kleine Zeichenfedertasche mit einem Bleistift ein Radiergummi und einem Fine Liner in meiner Umhängetasche. Wenn dies nicht der Fall war, war ich entweder krank oder verrückt da ich nicht zum Zeichnen, lesen oder Musik hören dabeihatte. Meistens war mir die Musik am wichtigsten da ich diese Nörgeleien und Unfreundlichkeiten meiner Mitmenschen nicht ertrug.
Als der Zug einfuhr drängelte ich mich zum nächst gelegenen Ausgang und sprang heraus. Als ich eine SMS tippte stolperte ich über die letzten Stufen der Treppe und fiel in die Arme eines Junges der ungefähr mein Alter, 17 oder 18. Er hatte majestätische grüne Augen, die die seltene Gabe hatten einem tief in die Seele zuschauen. Seine mittellangen haselnussbraunen Haare trug er lässig zur Seite gekämmt. Ich spürte, dass sein Köper sehr muskulös zu seien schien. Bis auf einen silbernen Ring mit einem bunten Stein, der wirklich schön war, trug der nur schwarz. Merkwürdig, naja aber man soll ja Leute nicht nach ihrem Aussehen beurteilen. Ich schaute ihm noch einem Moment in die Augen murmelte noch ein hastiges „Sorry" und lief schnell weiter, da ich Angst hatte mich in seine Augen zu verlieren. Leider war ich sowieso schon spät dran, stand meine Kollegin schon alleine hinter dem Tresen. Eilig legte ich meine Sachen ab, band mir eine Schürze um. Ich ging hinter den Tresen. „Sorry, ich wurde aufgehalten" entschuldigte ich mich bei meiner Kollegin „kann ich dir irgendein Gefallen tun?" „Nicht der Rede wert, man kann sich ja auf dich verlassen, sodass man immer weiß das du kommst." Ich lächelte sie an. Sie war einfach meine Lieblingskollegin, sie nahm einem nichts krumm. „Ach, du könntest mir doch einen Gefallen tun, ich habe es noch nicht durch zu fegen." Ich schnappte mir ohne ein Wort den Besen, bevor sie sich es anders überlegte. Sie fegte den Gastraum und gesellte mich dann wieder hinter den Tresen um die ankommen Kunden zu bedienen. Es war nicht der spannendste Job aber, wenn ich Lust hatte konnte ich mir immer einen guten Café machen. Der Arbeitstag kündigte sich eigentlich als sehr ruhig an. Dies war er auch bis Junge ganz in Schwarz mit haselnussbraunen Haaren und diesen grünen Augen. Ich flüsterte zu meiner Kollegin „da kommt der Grund warum ich zu spät gekommen bin." „Aha" gab sie mit einem wissenden Unterton in der Stimme zurück und verschwand im Aufenthaltsraum für Angestellte. Na toll genau das wollte ich nicht erreichen aber gut was soll's. Ich trat näher an Tresen und fragte „Was kann ich für dich tun?" ich versuchte so neutral wie möglich zu klingen um die peinliche Begegnung von vorhin zu überspielen. Ich zwang mich nicht genau in seine Augen zuschauen da ich mich sonst wieder verloren hätte. „Ich weiß nicht, kannst du mir was empfehlen?" fragte er abwesend. Oh mein Gott diese Stimme, sie war umwerfend, tief und sehr ausdruckstark. Ich musste erst meinen Schock verdauen bevor ich ihm antworten konnte. „Ehm... wir haben viele gute Getränke und Snack..." ich sprach und fühlte mich wie in Nebel eingehüllt. „Ich kann ihnen aber den Chocolate Chip Cookie und den Chocolate Mocha empfehlen." Stotterte ich weiter. „Klingt gut, nehme ich" murmelt er mit seiner wundervollen Stimme. Als ich mich umdrehte um sein Café zu zubereiten und sein Cookie aus der Auslage zu holen, versuchte ich meine Sinne wieder zu fokussieren und meine Stimme zu ordnen. Als ich ihm sein Café geben wollte schaute er mir genau in die Augen. Oh verdammt nicht schon wieder. Doch dies Mal gelang es mir Ruhe zu behalten und seine Blick Stand zu halten. Doch ich hatte mich bezüglich des Vorfalles Vorhin zu früh gefreut. „Bist du nicht das Mädchen was mir in die Arme gefallen ist" bemerkte er. „Ja" antwortete kleinlaut „Tut mir leid, kann ich dich zur Wiedergutmachung dich auf den Café einladen?" fragte ich und zeigte auf seinen Café. „Nicht nötig, sag mir nur wie du heißt" sagte er und guckte mich erwartungsvoll an. „Ich heiße Jill" antwortete ich ihm schnell. Ich bemerkte wie seine Augen für einen kurzen Moment blass und glasig wurden. Er blinzelte einmal und seine Augen waren so wie davor. „Wirklich schöner Name. Ich heiße Renjo" sagte er. Ich streckte ihm meine Hand entgegen. Renjo guckte mich erst verwundert an ergriff dann meine. „Schön dich kennen zu lernen" sagte ich fröhlich. Ich freute mich mal wieder sich mit einer fremden aber freundlichen Person zu unterhalten. Während ich weiter arbeite unterhielten wir uns. Irgendwann nahm der Kundenzulauf ab und meine Kollegin bedeute mir das ich gehen könne, was mir auch sehr gelegen kam, denn ich musste unbedingt noch Hausaufgaben machen. Ich packte meine Sachen zusammen und hing meine Schürzte weg. Da Renjo immer noch da war bot er mir an mich nachhause zufahren. Ich nahm dankend das Angebot an, wie könnte ich auch nein sagen, denn um mein Herz war es schon geschehen. Ich hatte mich in Renjo verliebt ob voll ich ihn noch nicht mal kannte, denn noch hatte ich das Gefühl, wenn ich mit ihm redete, dass ich schon ewig kannte. Ich stieg in sein Auto ein schönes Gefährt nur leider konnte ich mir kein Auto leisten da ich meist für mich sorgen musste, denn meine Mutter war seit einem Auto, bei dem auch mein Vater ums Leben kam querschnittsgelähmt und konnte nicht mehr arbeiten. Da war ein Auto einfach zu viel, ich hatte aber noch mein Führerschein machen können. Als wir meinem Wohnhaus erreichten fragte Renjo „gibst du mir deine Handynummer?" Als ich das hörte erstarrte ich. Ich weiß nicht wie lange ich da so saß, doch irgendwann merkte ich das Renjo vor meinem mit Schnipsen angefangen hatte. Ich erwachte aus meinem Trance und griff nach meinem Handy. Während ich ihm meine Nummer ansagte spürte ich wie sich in meinem Bauch Schmetterlinge sammelten. Doch nachdem ich ausgestiegen war fuhr er weg ohne ein weiteres Wort. Na toll und warum wollte er dann meine Nummer haben? Niedergeschlagen ging ich das Treppenhaus hoch zur meiner Wohnung. Ich legte meine Sachen ab und ging zu meiner Mutter sie war auf der Couch eingeschlafen, ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und ging in mein Zimmer um Hausaufgaben zu machen.
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Angels Were Fallen
FantasyJill ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, geht zur Schule, jobbt nach der Schule, zeichnet, liest gerne und hört unglaublich gerne Musik. Mit 17 Jahren trifft sie ein mysteriösen Jungen und verliebt sich dann in ihn. Als er ihr ein uraltes Gehe...
