Kapitel 26

182 17 3
                                        

,,Helena... Uuuh!"

,,Jean! Was um Himmels Willen machst du hier?"

,,Also eigentlich wollte ich fragen, wie es dir geht... aber jetzt im Moment gucke ich dich an...''

,,Arschloch!"

,,Ach ja? Nimm das zurück!"

,,Warum sollte ich?"

Er schnappte sich mein T-shirt das ich neben mich auf den Rand der Badewanne gelegt hatte.

,,Deshalb!"

Ich zuckte mit den Schultern, zog mir eine Leggins an und wollte schon zu meinem Schrank gehen, als Jean mich plötzlich ganz ganz vorsichtig hoch hob und auf mein Bett im Schlafzimmer schmiss. Er schloss die Tür zum Badezimmer ab und war mit zwei langen Schritten bei meiner Zimmertür. Als er auch sie abgeschlossen hatte, stand ich bereits hinter ihm und hielt mein Oberteil fest.

Als er sich umdrehte, und mich hinter sich sah, wurde sein Griff für eine Sekunde locker. Wirklich, nur eine einzige Sekunde. Aber die nutzte ich und MEIN T-Shirt kam wieder in MEINEN Besitz. Als er merkte, dass er verloren hatte, hatte ich ihm bereits die Schlüssel entwendet und mein Oberteil angezogen.

Als ich zur Tür marschierte, stand dummer weise ein großes breites Ding vor mir. (Jean)

,,Jean geh zur Seite!"

,,Nur, wenn du dich entschuldigst"

,,Never!"

,,Okay. Ich hab Zeit."

So standen wir eine geschlagene halbe Stunde voreinander.

Dann wurde Jean langweilig. Irgendwann schlang er seinen Arm um mich und warf mich aufs Bett.

,,Jean?"

,,Helena?"

,,Du..."

,,Ich?"

Sein grinsen wurde anzüglich.

,,bist ein Arsch!"

,,weiß das ganz genau!"

Ich boxte ihm gegeb die Brust.

,,Idiot!"

,,Schneewittchen"

So hat er mich lange nicht mehr genannt.

,,Rumpelstiel..."

Er legte ohne vorwarnung seine Lippen auf meine.

Ohne Vorwarnung? 'Helena, ich küsse dich jetzt!' Wo ist da denn bitte die spannung? Das Gefühl?

Wo du recht hast hast du recht, aber jetzt sei still!

Der Lebensinhalt?

Jetzt werd kein Poet!

Wie kommst du darau... oh! Die Sonne geht unter! Wie romantisch! Welch schönes Licht!

Idiot!

,,Was hab' ich denn jetzt schon wieder gemacht?"

,,Fuck!"

,,Was?''

,,Ich hab das nicht ernsthaft laut gesagt?"

Stöhnend rieb ich mir mit meinen Händen über die Augen.

,,Doch. Hast du"

,,Sorry"

,,JA! JA! DU! HAST! ES! GESAGT! DU HAST DICH ENTSCHULDIGT! OU MANN WIE GEIL IST DAS DENN?"

,,Scheiße. Richtig scheiße."

Jean beugte sich grinsend über mich.

Plötzlich ertönte der unvergessliche und unbeschreiblich geile Song von One Direction aus meiner Arschtasche. Schnell ziehe ich mein Handy heraus.

Natascha♡♥♡

Grinsend wischte ich den grünen Hörer nach rechts.

(Natascha ist kursiv gedruckt)

Gespräch:

Hey

Heeey!!!

Haha wie geht's dir?

Gut. Aber ich rufe wegen dir an! Wie geht's dir???

Gut. Ehrlich!

Okay. Aaaber!

Ja?

Ist Jean bei dir?

Ja

(Ich warf der Person auf meinem Bett einen giftigen Blick zu)

Oh mein Gott! Heli! Hela! Heel! Hör zu. Ich hab zwar nur gesehen, wie er neben dir saß, aber er hat geheult. Jean hat geheult. Jean heult nicht wegen irgend einen Mädchen. Jean heuelt nur wegen dem Mädchen.

(Der Redeschwall der in drei Sekunden aus ihrem Mund kam, machte mich kurz sprachlos)

Bist du dir sicher?

Helena! Ich war mir noch nie so sicher!

Okay...

Merkel dir das!

Jaja mach ich. Du Natti ich bin noch voll müde. Bye!

Bye! Bis morgen!

Bis Morgen!

Gespräch Ende.

Was sollte ich nur davon halten? Vorallem: hatte sich der größte Badboy der Schule in mich verliebt?

Ein warmes Gefühl breitete sich in mir aus...



Sooo hier ist mal wieder ein neues Kapitel♥
Frage: Wie findet ihr Stimme?

a)cool b)langweilig c)lustig

Oooder

d)was ganz anderes? Schreibst in die Kommentare♥♡♥

~coca_cola_Storyyy♥♡♥♡♥♡♥

Der Arsch in den ich mich verliebteWhere stories live. Discover now