Kapitel 14 Ariella

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Tik, tak, tik, tak. Die Zeit, was ist das? Sie ist schlimm, schön, traurig, eine Folter, sie kann kurz, sie kann lang sein. Aber sie ist immer gleich. Die Zeit zieht vorbei ohne sich um die zu kümmern die noch in der Vergangenheit leben. Mir kam es allerdings gerade vor als ob die achso nette Zeit extra für mich eine Ausnahme gemacht hat, neben mir sitzt und einfach nicht vergehen will. Ich seufzte. Wir hatten gerade Kunst. Es ist so unnötig, aber Aaron meint ja dass in dieser Schule alles so sein soll wie es früher war. Wir mussten unsere Fantasien zeichnen. Das ist sooo langweilig. Ich hab die eine Hälfte mit pinken Kleidern und Armbändern und die andere Hälfte mit Leichen, vielen Leichen und ich ober mit einer G3 (perfekt geeignet für nicht so starke Männer oder für Frauen, feuert 26 Kugeln pro Sekunde wie ein Laser Strahl) mein Traum. Aber ich war nun schon seit über 4 Unterrichtsstunden schon fertig und begann das Bild so langsam zu hassen. Doch endlich klingelte der erlösende Gong! In weniger als fünf Sekunden war ich draußen. Heute wollte ich mich in der Pause mit Sedric hinter der Schule treffen, um einen Plan auszuarbeiten wie ich besser als Kasper dastehe und er natürlich seine geliebte Alicon beeindrucken kann.
Als ich in Hinterhof ankam hörte ich schon von weitem Mädchen stimmen.
-Na du kleines Mäuschen, willste dich wieder verkriechen, oder was?
-B-Bitte lasst mich los.
Nach einem kurzen Schrei folgte Gelächter.
Ich bog um die Ecke es standen vier Mädchen da, sie hatten alle blonde Haare in verschiedenen Farbtönen. Und eine kauerte auf dem Boden neben der Wand, sie hatte rötliche Haare. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt hieß sie Nadine und war mit mir in einer Klasse. Eine Blondine packte Nadine an den Haaren und riß sie nach oben.
-Na Kleines, willst du dir die Schmerzen vielleicht nicht gleich ersparen und die Kette rausrücken?
Nadine blieb regungslos sitzen. Sie ist wohl doch mental ziemlich schwach. Und ich hasse nichts mehr als solche Menschen. Ich wollte mich umdrehen, warf aber noch einen letzten Blick auf Nadine. Sie hob den Kopf und spuckte Blondi ins Gesicht. Nicht schlecht wenn, ich es mir doch überlege gibt es doch etwas was ich mehr hasse. Und zwar Menschen die zuviert auf einen losgehen.
Blondi schleuderte Nadine gegen die Wand.
-Wie kannst du es wagen mein Gesicht mit mit...
Sie setzte zum Schlag an. Aber ich rante schon dazwischen. Ein Kinnhaken an Blondi und schon hatte ich ihre volle Aufmerksamkeit.
-Wer bist du denn?
Dumme Frage.
-Na Angesichts meiner Kleidung, meines Stolzes und meines IQs auf keinen Fall eine von euch. Und jetzt nimm deine Hühner und verschwinde. An sonsten gibt es Ärger.
Nun sah sie mich genauer an und öffnete schon den Mund für eine neue Parade von Beschimpfungen. Aber dann erkannte sie mich.
-Ich hab keine Angst vor dir!
-Deine Hühner aber schon, angesichts des Faktes, dass sie schon lange weg sind. Und jetzt gehe, ich schenke dir das Leben!
Sie entfernte sich Zähne knirschend. Ich glaub ich hörte noch sowas wie: Das ist nicht fair!
-Und nun zu dir...
Fortsetzung folgt

Warner & Co.Where stories live. Discover now