Kapitel 38

211 10 1
                                        

Jaydan P.O.V.

Sie schläft noch, als ich ins Zimmer komme. Die Sonne scheint schon durch die Vorhänge, halb zwölf. Es wird Zeit, sie zu wecken.

Ich: „Babe... wach auf. Wir müssen los."

Langsam öffnet sie die Augen. Verschlafen, Haare wirr, noch ein wenig von der Nacht gezeichnet. Ich muss lachen.

Sie: „Jaydan... was ist?"
Ich: „Aufstehen. Duschen. Wir müssen einkaufen."
Sie gähnt, streckt sich, murmelt: „Muss ich mit?"
Ich: „Ja, Schatz. Du kommst mit."
Sie grinst verschlafen: „Und dafür darf ich heute Abend bestimmen, was wir machen?"
Ich: „Das hängt davon ab, wie brav du bist."
Sie lacht leise, verschwindet ins Bad.

Ich lasse mich kurz aufs Bett fallen und höre ihr Lachen unter der Dusche. Sie klingt wunderschön, selbst so verschlafen. Klug, witzig, sexy... verdammt, ich habe so viel Glück.

Nach ein paar Minuten stehe ich auf, ziehe mich an und schreibe die Einkaufsliste:
• Brot, Käse, Wurst
• Milch, Butter
• Nudeln, Kartoffeln
• Snacks
• Blutkonserven aus der Blutbank

Aria und Luke kommen in die Küche.

Aria: „Geht ihr einkaufen?"
Ich: „Ja. Braucht ihr was?"
Aria: „Ja, notier bitte Shampoo, Deo, Küchenrolle, Parfum..."
Ich: „Chill mal, wir sind nur eine Woche hier."
Sie lachen, Nastja kommt nach unten.

Nastja: „Los geht's?"
Ich: „Ja, steigt ins Auto."

Im Auto

Nastja: „Du holst das Blut?"
Ich: „Ja, zuerst. Du kommst mit, du musst es lernen."
Nastja: „Aha... okay."

Wir fahren, die Landschaft zieht vorbei. Stille herrscht, bis ich sie necke:

Ich: „Warst du eifersüchtig, als sie mich genervt hat?"
Sie dreht sich zu mir um, Augen groß, wütend: „Ich war nicht eifersüchtig!"
Ich: „Hahaha, klar..."
Sie schlägt spielerisch auf meinen Arm, ich grinse.

Blutbank

Wir betreten das Krankenhaus, ziehen die Kittel an – Arzt für mich, Krankenschwester für sie. Sie sieht süß aus darin, ernsthaft konzentriert.

Ich: „Wir sind aus dem St. Lewis Hospital. Wir holen Blutkonserven für eine OP, dort gibt es nicht genug."
Nastja: „Verstanden."

Unter der Aufsicht von Angelie Cries nehmen wir die Blutbeutel und packen sie vorsichtig in die Kiste. Alles läuft professionell, keine unnötigen Dramen.

Auf der Landstraße, nach dem Einkauf

Ich fahre, sie sitzt neben mir. Stille, bis ich sie ansehe:

Ich: „Weißt du, ich mag es, wenn du ein bisschen frech bist."
Sie: „Wirklich? Dann halt mal dein Maul."

Ich halte am Straßenrand. Sie schnappt nach Luft, dann sitzt sie plötzlich auf meinem Schoß, ihre Lippen treffen meine. Intensiv, voller Wärme und Sehnsucht. Ich schließe die Augen, genieße den Moment, alles andere verschwimmt.

Als sie sich löst, sind ihre Augen groß, aufgeregt.

Sie: „Hast du... alles gesehen, wie wir uns kennengelernt haben?"
Ich: „In meinem Kopf lief die ganze Zeit ein Film. Alles, was wir erlebt haben..."

Sie lächelt, küsst mich erneut. Intensiv. Ich halte ihre Hand, spüre alles, was wir zusammen erlebt haben, und weiß: Jetzt zählt nur wir beide.

xStoryGirl

Badboys do it betterWhere stories live. Discover now