Der Wald

16 1 0
                                        

Düstere Nebelschwaden lagen über dem dicht bewachsenen Blätterwald als Sayako auf einem Moosbewachsenen Stein am dunklen Teich saß. Die meisten Menschen in ihrem Dorf mieden diesen Ort zurzeit, da ein verrückter Menschenverstümmelnder Mörder unterwegs war. Es begann vor 4 Wochen, an einem Freitagnachmittag wurde die Leiche einer jungen Frau im dichten Unterholz des Waldes aufgefunden. Ihr fehlten 4 Finger, ein Auge war entfernt wurden, das linke Ohr abgeschnitten und auf dem Leichnam waren mehrere tiefe, mit ein scharfen Messer verursachte, Schnitte. In den darauf folgenden Tagen wurden vier weitere Opfer gefunden, sowohl männlich als auch weiblich. Aus diesem Grund gab die örtliche Polizei eine Warnung aus den Wald nicht nachts und vor allem nicht alleine zu betreten und trotzdem saß Sayako jetzt hier. Sie hatte keine Angst, obwohl auch ihr Vater der Oberkommissar des Dorfes sie eindringlich davor gewarnt hat diesen Ort zu betreten. Aber was er nicht weiß, darüber kann er auch nicht wütend sein. Er saß eh den ganzen Abend im Büro der Wache und ihre Mutter und ihr Bruder lagen bereits schon schlafend in ihren Betten, als Sie still und heimlich das Haus verließ. Und nun saß Sie hier und wartete auf das Monster das andere Menschen so schlimme Dinge angetan hatte. Denn er wusste nicht welch schlimmes Schicksal auf ihnen wartete. Sayako öffnete die Augen als sie hinter sich einen Zweig brechen hörte. Sie drehte sich auf ihrem Sitzplatz um und sah hinter sich einen Mann so um die vierzig, strähnige schwarze Haare die ihm ins Gesicht hangen und Kleidung die an ihm herunterhingen wie ein Kartoffelsack. Er sah sie an und lächelte. "Haben dich deine Eltern nicht vor dem Wald gewarnt, hier treibt ein Irrer sein Unwesen." Er blieb vor   dem Stein stehen und musterte Sayako. Mit ihren langen schwarzen Haaren, elegantem Körperbau und ihren leuchtend grünen Augen passte Sie genau in sein Beuteschehma. Sayako grinste, rutschte von ihrem Sitz auf dem Stein runter und stellte sich genau vor Ihn. „Sprichst wohl nicht viel hübsches Mädchen? Egal, ich werde ein paar schöne Andenken von deinem Körper behalten wenn ich mit dir fertig bin." Er zog ein langes scharfes Messer unter seiner Jacke hervor. „Na, Angst kleines Mäusen?". Sayako lachte laut auf und wischte sich sogar eine Lachträne aus dem Augenwinkel. „Um deine erste Frage zu beantworten, ja meine Eltern haben mich davor gewarnt alleine in den Wald zu gehen." Sagte sie mit ihrer klaren hellen Stimme. Der Mann wurde nervös, irgendetwas an diesem Mädchen fing an ihn zu beunruhigen. „Und um deine zweite Frage zu beantworten, nein ich habe keine Angst, denn in diesem Wald gibt es jemanden der noch schlimmer ist als du!". Das einzige Geräusch was aus dem Wald in dieser Nacht zu hören war, waren ein paar aufgeschreckte Vögel die aus den Baumkronen flogen. Nichts Ungewöhnliches für die schlafenden Dorfbewohner. Am Morgen saßen Sayako, ihre Mutter, ihr Bruder und ihr Vater am Frühstückstisch, als eine Eilmeldung die im Fernsehen laufenden Nachrichten unterbrach. „Guten Morgen meine Damen und Herren, uns erreichte vor ein paar Minuten eine Eilmeldung," begann der Sendungsmoderator „ Heute Morgen um 6 Uhr wurde im Sengong-Wald die verstümmelte Leiche eines Mannes aufgefunden. Der Leichnam war komplett bis fast zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurden. Das einzige unversehrte was am Tatort aufgefunden worden sind, waren sein Kopf und die Brieftasche des Mannes die genau daneben lag. Nach Überprüfung der Identität des Mannes und der Spurensicherung in der Wohnung in der der Mann wohnte, konnte nachgewiesen werden, das es sich bei dem Mann um den zurzeit gesuchten Massenmörder handelt der für die vier Leichen im Sengong-Wald verantwortlich war. Von wem oder was der Mann so zugerichtet worden ist, ist bis jetzt noch unbekannt. Auffallend an der Leiche des Mannes ist, dass ein Stück aus seinem Herzen gebissen worden ist, ähnlich wie bei den aufgefundenen Leichnamen des Serienvergewaltiger und des Serienfolterer die in den letzten zwei Monaten dasselbe Schicksal ereilte. Die Zugangssperre zum Sengong- Wald wurde vorerst aufgehoben. Aber eine große Frage bleibt. Wer ist der Monsterhafte Selbstjustizler der den Verbrechern in dieser Gegend das Fürchten lehrt. Wenn wir weitere Informationen erhalten sollte werden wir Sie sofort informieren. Passen Sie auf sich auf." Ihr Vater strich sich nachdenklich über das Kinn." Schon seltsam, dieser Selbstjustizler nimmt uns zwar irgendwie die Arbeit ab diese kranken Individuen zu bestrafen. Aber egal an welchem Tatort wir waren, er hat keine DNA, Fußspuren oder sonstige Indizien hinterlassen die auf seine Identität deuten könnten. Aber wir sollten vorsichtig sein, wer weiß wer oder was genau das ist. Es ist fast so als käme jemand aus den tiefsten der Unterwelt um die armen unschuldigen Opfer zu rächen." „Du redest so als ob derjenige ein Monster aus einer anderen Welt ist und kein Mensch wie du und ich." Scherzte Ihre Mutter. „Wer weiß", sagte ihr Vater und sein Gesichtsausdruck zeigte dass er von diesem Gedanken vollkommen überzeugt war.

Nach dem Frühstück ging Sayako ins Badezimmer um sich für die Schule fertig zu machen. Nachdem Sie sich das Gesicht gewaschen hatte, sah sie für einen Moment in den Spiegel der vor ihr hang. Ihr Gesicht spiegelte sich genau zurück. Ihre grünen Augen und ihre langen schwarzen Haare. Das einzige was anders an diesem Bild war, waren die Blutverschmierten Lippen. Sie lachte leise. „Mal sehen was dieser Tag heute bringen wird. Ich hoffe mal der kleine Snack hat dir gefallen." Das Spiegelbild lächelte, nickte zufrieden und leckte sich das Blut von den Lippen. Sayako lächelte zufrieden und verließ das Haus Richtung Schule. 

Das Buffet war gerade erst eröffnet wurden!

Das Buffet - ZwischensnackStories to obsess over. Discover now