Ich packte den ganzen Morgen meinen Koffer aus, da ich gerade zurück gereist bin von dem Urlaub mit meiner besten Freundin Emma. Wir waren 3 Wochen einfach mal weg, da es in letzter Zeit so stressig war mit meiner Familie, Arbeit... und so weiter. Meine Mum hat nämlich entschieden dass sie auswandern möchte mit meinem Dad, da ihre Kinder also meine kleine Schwester und ich jetzt alt genug und beide ausgezogen sind. Naja, ich weiß nicht was ich davon halten soll, auf der einen Seite gönne ich es ihnen komplett aber auf der anderen Seite hätte ich einfach gerne meine Eltern in meiner Nähe, da sie gefühlt auch die einzigsten sind, mit denen ich Zeit verbringe, abgesehen von meiner besten Freundin Emma und meinem besten Freund Justin, beziehungsweise Ex-Freund. Wir verstehen uns super gut, aber damals hatten wir beschlossen, dass wir besser dran sind als Freunde anstelle von Liebhabern. „Man" rief ich, ich finde einfach meine ganzen Klamotten nicht mehr, fast alles ist in der Wäsche und mein Flug geht in 2 Stunden. Emma rief von der Küche: „Scarlett beruhig dich mal, du hast noch zwei Stunden, mein Flug geht schon in einer Stunde und ich trinke auf dem Balkon gleich mein Iced Latte."
Emma ist wirklich die Ruhe in Person, wir wohnen seit 2 Jahren in einer WG und wir hatten uns damals im College kennengelernt und sind unzertrennlich. Nur vom Charakter sind wir extrem unterschiedlich, sie ist so entspannt aber dafür sehr unordentlich und chaotisch aber dass liebe ich an ihr. Ich dagegen bin jemand der Chaos und Unordnung gar nicht ab kann, dafür bin ich ziemlich tollpatschig aber trotzdem klappt das bei uns in der WG super.
Emma ist auch Flugbegleiterin und wenn wir Glück haben sind wir auch manchmal in einem Flug zusammen. Auf einmal bekomme ich ein Anruf, ich schaue auf mein Handy. Ich sehe das mich die Flugbereitschaft anruft verwundert sage ich zu Emma: „Emma die Flugbereitschaft ruft mich an, denkst du ich habe heute frei?" Ich gehe ans Telefon: „ Ja guten Tag, hier spricht Frau Müller von der Flugbereitschaft. Wir haben ein Problem und zwar sind sehr viele von den Flugbegleitern krank da eine starke Erkältung rumgeht und deswegen müssen wir alles umorganisieren. Sie fliegen trotzdem noch in das gleiche Land, nur mit einem anderen Fluggast." Verwundert fragte ich: „wie meinen Sie das?" die Frau am Telefon räusperte sich: „der Prinz Theodor von Schloss Gewitterbach fliegt heute auch mit seinem Privatjet dorthin... und sie werden in seinem Flug arbeiten." Ich schlug meine Hand vor Schock auf meinen Mund. Geschockt antwortete ich: „ ich... ähmm also, ich habe noch nie auf einem Privatjet gearbeitet, vor allem nicht mit VIP's oder einem Prinzen??" Die Frau am Telefon antwortete daraufhin: „das ist mir bewusst aber da so viele krank sind, mussten wir das jetzt leider so planen, Entschuldigung. Der Flug geht schon in einer Stunde, wäre das machtbar für sie?" Ganz verwirrt und aus der Fassung antwortete ich: „also ja ich denke das wäre möglich, also ich hoffe ich bekomme das hin. Ich bin nur tatsächlich sehr überrascht." Nach dem Telefonat stand ich wie als hätte ich etwas gruseliges gesehen, mit dem Handy in der Hand in meinem Zimmer. Emma kommt in mein Zimmer, als sie mich sah fragt sie: „Du siehst aus als hättest du ein Geist gesehen, was ist passiert?" Ich antworte: „Emma gerade geht anscheinend eine starke Erkältung rum und viele vom Personal sind krank, deswegen muss ich heute in einem Privatjet arbeiten." Aufgeregt antwortet sie: „ohhh wie toll, dass wollte ich auch schon immer, aber weißt du wer in dem Flugzeug als Gast fliegt?" Langsam antwortete ich: „Das wirst du mir niemals glauben... Prinz Theodor." Sie schaute mich geschockt an und dann fing sie an zu lachen: „niemals haha, guter Scherz Scarlett." Als ich aber weiterhin geschockt schaute, realisierte Emma, dass das kein Scherz war. Aufregend rief sie: „Ahhh Scarlett, nein das kann nicht sein, wieso ist mir das nicht passiert!! Du musst mir unbedingt erzählen wie er von seiner Persönlichkeit ist, ich meine laut den Magazinen und was im Internet steht ist er der Traummann. Er lässt keine Frau an sich ran, und in Interviews schaut er die Frauen fast nie wirklich in die Augen sondern schaut auf den Boden und antwortet so trocken. Er ist sooo mysteriös aber trotzdem so süß und charmant. Vor allem wie er mit seine kleine Schwester umgeht, die zwei sind so süß miteinander, er tut wirklich alles für sie." Lachend antwortete ich: „ Okay okay Emma, beruhig dich, ich werde nur für ihn arbeiten, so viele Informationen brauche ich auch nicht, vor allem ist er gar nicht mein Typ." Lachend antworte Emma: „ Ja genau, das glaubst du ja selber nicht." lachend verlässt sie mein Zimmer. Ungefähr zwanzig Minuten, später machte ich mich auf den Weg zum Flughafen. Es war so viel Verkehr aber ich schaffte es noch rechtzeitig. Direkt nach dem Briefing, wurde ich mit dem Bus zu dem Privatjet gefahren und zur meiner Überraschung war das Flugzeug viel größer als erwartet. Als ich in das Flugzeug stieg staunte ich über den riesigen Platz den man darin hatte. Ich ging in den Crew Bereich und vorbereitete schonmal alles. Etwas später hörte ich Polizeisirenen. Ich schaute aus der Flugzeugtür hinaus, plötzlich sah ich mehrere schwarze Autos und in der Mitte eine riesige Limousine. Außen rum fuhren vorne drei und hinten drei Streifenwägen. In dem Moment realisierte ich erst, dass ich gleich den Prinzen sehen werde und das 10 Stunden lang. Mir wird aufeinmal richtig übel vor Aufregung. Dann beobachte ich von weitem wie der Chauffeur die Tür von der Limousine öffnete und ein ungefähr Mitte zwanzig jähriger Mann aussteigt, der Wind wehte seine braunen Haare leicht aus dem Gesicht. Emma log nicht er sah gut aus und zwar richtig gut. Mein Herz fing an schneller zu schlagen. Als er richtung Flugzeug geht, strich ich mir schnell meine Strähne aus meinem Gesicht und meine Uniform glatt. Er hatte einen Herbstmantel an und einen hellbraunen Rollkragen. Er lief die Treppe hoch und ich stand direkt oben am Eingang vom Flugzeug, bereit ihn zu begrüßen. Als er fast oben angekommen ist wehte der Wind nochmal so stark dass seine Haare in seinem Gesicht waren, also strich er seine Haare aus dem Gesicht und in dem Moment schaute er nach oben zu mir. Seine dunkel grünen Augen trafen meine und mein Atem bleibt stehen. Er hält Augenkontakt und geht weiter auf mich zu. Ich wollte gerade ein Schritt zurück gehen, da er mir so nah kam, doch in dem Moment stolperte ich über mein eigenes Bein aber konnte mich gerade so, an etwas festhalten dass ich nicht hinfalle. Das darf doch jetzt nicht war sein dachte ich mir, das kann auch nur mir passieren vor dem Prinzen. Ich schaute auf zu ihm und amüsiert schaut er mich an und ging ohne ein Wort zu sagen zu seinem Sitz. Gefolgt von mehreren von seinem Personal. Mein Gesicht war ganz rot, ich konnte nicht glauben dass mir das gerade passiert ist. Danach kam der Manager vom Prinzen zu mir vor und besprach mit mir die Mahlzeiten, da der Prinz Allergien hatte. Als ich dachte wir sind fertig mit dem besprechen sagte er zu mir: „Reden sie bitte nicht mit dem Prinzen!" Verwundert nicke ich. Als ich das Essen verteilt hatte, ging ich wieder nach vorne in meinen Bereich. Plötzlich höre ich eine laute Diskussion und kurz danach Schritte die in meine Richtung kommen. Eine fremde Stimme sagte zu mir: „Entschuldigung, könnte ich eventuell etwas zum trinken bekommen?" Ich drehe mich um und sehe den Prinzen vor mir stehen. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich machte ihm einen Tee und sagte zu ihm: „ich bringe Ihnen den Tee gleich zu ihrem Platz, sobald er fertig ist." Währenddessen machte ich einen kleinen Knicks, da er ja ein Prinz ist und ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, was ich hier eigentlich tue. Doch plötzlich sagte er: „Ich warte hier bis der Tee fertig ist." Verwundert schau ich ihn an, doch er sah mir nicht in die Augen, aber Emma meinte, das ist normal bei ihm. Doch dann fällt mir ein, er hat mir vorher als er ins Flugzeug gestiegen ist ziemlich lange in die Augen geschaut... Aber das war bestimmt Zufall oder ich habe es mir nur eingebildet. Als der Tee fertig ist, will ich gerade den Prinzen den Tee geben, als plötzlich eine starke Turbulenz kommt. Auf einmal kann ich mein Gleichgewicht nicht mehr halten und stoße gegen den Schrank hinter mir und schüttete den Tee auf meine Uniform. Vor Schreck schrie ich kurz auf. Plötzlich dreht sich der Prinz zu mir um und seine Augen wurden auf einmal ganz weich und er schaute besorgt, mit ein paar Schritten geht er schnell auf mich zu. Ganz besorgt sagt er: „Scheiße, geht es Ihnen gut???"
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Chasing Prince Theodor
RomanceDiese Gesichte handelt um eine Stewardess und einen Prinz von Schloss Gewitterbach. Scarlett hat nach längerer Zeit wieder einen Flug nach einem erholsamen Urlaub mit ihrer besten Freundin Emma. Als sie gerade ihre Tasche packt für den nächsten Flu...
