Eine Geschichte über eine Göttin, die zurückblieb.
Die Geschichte, die ihr nun in den Händen haltet, führt euch auf die Insel Ogygia – weit entfernt von Ithaka, Troja und den Schlachtfeldern, auf denen die Helden der griechischen Sagen ihren Ruhm errangen.
Im Mittelpunkt steht Calypso, die Nymphe von Ogygia. In Homers Odyssee begegnen wir ihr nur für einen vergleichsweise kurzen Abschnitt: Sie nimmt den schiffbrüchigen Odysseus auf, pflegt ihn und hält ihn sieben Jahre auf ihrer Insel fest, bevor die Götter seine Weiterreise ermöglichen.
Doch was geschah in diesen sieben Jahren?
Was dachte Calypso über den Fremden, der plötzlich an ihrem Strand auftauchte? Was bedeutete es für eine unsterbliche Göttin, einen Menschen kennenzulernen, der nichts sehnlicher wollte, als zu seiner Heimat zurückzukehren? Und was bleibt von einer Liebe übrig, wenn man von Anfang an weiß, dass sie nicht für die Ewigkeit bestimmt ist?
Diese Geschichte versucht, genau diese Lücken zu füllen.
Sie ist eine fiktionale Neuinterpretation der griechischen Mythologie und erzählt die Ereignisse überwiegend aus Calypsos Perspektive. Dabei werden bekannte Figuren, Orte und Ereignisse aus der Odyssee aufgegriffen, erweitert und teilweise neu interpretiert. Nicht alles, was in dieser Geschichte geschieht, entspricht der antiken Überlieferung. Wo die alten Sagen schweigen, beginnt die erzählerische Freiheit.
⚠️ Hinweise zu sensiblen Inhalten
Diese Geschichte enthält unter anderem:
* Krieg und die psychischen Folgen von Kriegserlebnissen
* Trauer, Verlust und Einsamkeit
* Gefangenschaft bzw. fehlende persönliche Freiheit
* emotionale Abhängigkeit und schwierige Beziehungen
* Tod und die Folgen von Gewalt
* mythologische Themen wie Götter, Flüche und übernatürliche Ereignisse
* gelegentlich bedrohliche oder emotional belastende Situationen
Die Geschichte behandelt diese Themen nicht als Anleitung oder Verherrlichung, sondern als Bestandteile einer dramatischen, mythologischen Erzählung.
Wenn dich bestimmte Themen belasten, lies bitte entsprechend vorsichtig.
🏺 Zur Mythologie
Die Figuren Calypso, Odysseus, Penelope, Telemachos, Athene, Zeus, Hermes und andere Gestalten der griechischen Mythologie stammen aus den antiken Überlieferungen und sind keine von mir erschaffenen Figuren.
Als wichtigste Grundlage dient insbesondere Homers Odyssee. Die antiken mythologischen Stoffe selbst sind gemeinfrei und gehören zum kulturellen Erbe.
Diese Geschichte ist jedoch keine wissenschaftliche Nacherzählung der Odyssee. Antike Sagen existieren außerdem in unterschiedlichen Versionen und Überlieferungen. Deshalb können Figuren, Beziehungen, Ereignisse und Eigenschaften in dieser Geschichte von anderen Darstellungen abweichen.
Eigene Figuren, neue Handlungsstränge, Dialoge, Beschreibungen und Interpretationen innerhalb dieser Geschichte sind hingegen Teil meiner eigenen erzählerischen Gestaltung.
Wichtig ist außerdem: Es werden keine modernen Übersetzungen oder geschützten Bearbeitungen der Odyssee übernommen. Die Geschichte verwendet lediglich den antiken mythologischen Stoff als Grundlage.
© Hinweis zum Urheberrecht
Die in dieser Geschichte verwendeten antiken mythologischen Figuren und Stoffe sind nicht mein geistiges Eigentum. Dies gilt insbesondere für die Figuren und Handlungselemente, die bereits in den antiken Quellen überliefert sind.
Die eigene Ausarbeitung dieser Geschichte – einschließlich selbst verfasster Texte, Dialoge, Szenen, Beschreibungen, neuer Figuren und eigener Handlungsentwicklungen – ist jedoch eine eigenständige kreative Gestaltung.
Diese Geschichte ist daher als Fanfiction bzw. freie literarische Interpretation eines gemeinfreien mythologischen Stoffes zu verstehen und steht in keiner offiziellen Verbindung zu Homer oder anderen modernen Bearbeitungen der griechischen Mythologie.
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Und nun beginnt eine Geschichte, die Homer nicht erzählt hat.
Eine Geschichte über Ogygia.
Über einen Fremden, der vom Meer kam.
Und über eine Göttin, die lernen musste, dass selbst die Unsterblichen Dinge verlieren können. ich werde ungefähr alle vier Tage ein Kapitel hochladen. Seht es mir aber bitte nach, wenn es manchmal etwas länger dauert. Und nun wünsche ich euch wirklich ganz viel Spaß.
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FantasiHohe Wellen, die sich an den Felsen brechen, weicher Sand, der durch die Finger rieselt, und eine Frau, die auf etwas Neues wartet. Das ist Ogygia. An diesen einsamen Strand wird eines Tages ein Schiffbrüchiger gespült - ein Mann, der den Segen der...
