Die Dämmerung legte sich wie ein schwarzes, graues Tuch über die Landschaft.
Hier wo die Luft so dünn war, dass jeder Atemzug in den Lungen brannte, Saßen zwei gestalten, auf dem Nackten von Frost gesprungenem Felsen.
Ein Riesiger Grauer Phönix, dessen Federn im Letztem Licht der Sonne wie poliertes Silber schimmerte. Der Phönix saß still und beobachtet den Horizont und wirkte dabei majestätisch, wie eine Statur aus einer längst vergessenen Zeit.
An seiner Seite bewegt sich ein kleiner Schwarzer Vogel, der Schutz im warmen Gefieder des Größeren vor der eisigen Luft sucht.
Der kleine Vogel zitterte noch stärker als eine Schneidende Böe durch seine Federn an seine noch sehr junge hat, zieht. Er zittert nicht nur vor Kälte, sondern auch von seinem Ausblick, über weite Täler und entfernte Berge. Die Schiere Unendlichkeit, die sich unter seinem Blick über die weiten Schatten der Täler erstreckt erstaunt ihn und lässt sich so frei wie noch nie in seinem Kurzem Leben Fühlen.
„Weißt du, mein Sohn warum wir uns an die Menschen binden?", fragt der Graue nach einer Weile. Seine Stimme war tief und ruhig. Die Stimme war ein Tiefes Grollen, das man weniger hörte als das man sie im Brustkorb vibrieren spürte. Sie War mit Liebe, aber auch mit Kummer durchsetzt.
Der Kleine sah auf, seine Goldenen Augen spiegeln die Letzten Strahlen des Tages und lassen sie Strahlen wie Flüssiges Gold.
„Nein", flüstert er, im Vergleich pipsige Stimme.
„Dann hör mir gut zu. Ich will es dir Erklären."
Der Kleine Phönix kuschelt sich noch enger an die Federn des Grauen, um es sich bequemer zu machen.
„Dieses Wissen ist der Anka unserer Existenz. Ich verrate die nicht nur Warum wir uns heute noch an die Menschen binden, sondern auch wie alles angefangen hat.
Vor einer sehr langen Zeit, noch älter als unser Älteste gab es einen Krieg, den wir fast nicht überlebt hätten. Unsere Feine wahren die Boten der Hölle. Sie wahren das perfekte Gegenteil von uns. Während wir Bund sind und das Leben Repräsentieren, Repräsentierten sie den Tod. Sie sahen aus wie wir, nur waren sie Schwarz, so wie du. Sie konnten unsere Gabe behindern aus den Flammen wiedergeboren zu werden , so dass wir starben. Doch wir siegten, wenn auch nur knapp."
Der Graue macht eine Pause, so dass der Wind das Echo seiner Stimme in die Ferne tragen konnte.
„Nach unserem Sieg veränderte sich etwas. Das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod wurde gestört. Unser Inneres Feuer veränderte sich. Satt das wir aus Feuer wiedergeboren werden können wir es nach außen kehren, es ausstoßen. Ohne unsere Gabe uns wieder zu beleben, schwand unsere Zahl abermals, was neue feinde angelockt hat. Die Donnervögel und ihre Menschlichen Reiter. Sie hatten es auf unsere letzte noch verbliebene alte Gabe abgesehen. Auf unsere Tränen."
„Warum auf unsere Tränen?", unterbrach der Junge Phönix den Älteren.
„Ganz einfach. Damals konnten unsere Tränen alle Verletzungen und Krankheiten heilen. Vollkommen egal welche. Das war der Moment wo unsere sieben Ältesten sich entschieden haben es den Donnervögel gleich zu tun. Sie gingen einen Magischen packt mit den Menschen ein, um unser Überleben zu sichern. Das veränderte nochmal unsere Magie. Wir verloren unsere Heilenden Tränen. Im Gegenzug für den Schutz der Federlosen, binden wir sie an uns. Wir beschenken sie mit unserer Magie, die Freiheit und einem Längerem Leben."
„Was ist, wenn ich mich nicht mit einem Menschen binden möchte?", fragt der kleine leise, fast schon verlegen und schüchtern.
Der Graue schaut seinen Sohn eindringlich fast schon traurig an.
„Diese Entscheidung treffen Werder Wir die Phönixe noch die Federlosen, sondern die Magie."
„Und wie soll das Gehen?"
„Stell es dir vor ein Teil deiner Seele oder deiner Magie ist in einem der Federlosen. Nur wenn ihr ein Bund eingeht, werdet ihr ein Ganzes sein. Weigert sich einer von euch dennoch den vorherbestimmten Pfad zu beschreiten sterben beide."
„Wie ist es mit einem Federlosen gebunden zu sein?" fragt der Kleine nach einem Zögern.
Der Graue Gigant überlegt sichtlich, was er antworten soll. Sein Blick glitt in die Ferne, wo sich Graue Wolken am Horizont zusammenbrauen.
„Die Bindung mit deinem Seelenpartner ist das Schönste, was es gibt. Man weiß das man nie wieder allein ist. Man fühlt seinen Partner immer in seinem Bewusstsein, weiß immer, ob er in Gefahr ist. Jeder kennt alle geheimnisse voneinander. Es fühlt sich an, als würde man ein Teil von sich wiederfinden, von dem man bis zu diesem Augenblick nicht wusste das es gefehlt hat."
Die Wolken am Firmament verdichten sich und wirbelten über einem Punkt in der Ferne.
„Es scheint das es Zeit wird mich von dir zu verabschieden mein Kleiner. Mein Reiter braucht meine Hilfe. Denk daran dich von den anderen Vern zuhalten. Ich bin bald wieder zurück. Ich habe dich lieb Onyx mein Schwarzer Kristall." Mit diesen Worten erhebt sich der Ältere Phönix mit Kräftigen Flügelschlägen von dem Felsen und verschmilzt mit der Dunkelheit.
„Ich habe dich auch lieb Papa"
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Thorgrin Aufstieg der Aschevögel (Leseprobe)
FanfictionEs ist eine Leseprobe Ich möchte sehen ob das buch unter uns Lesern ankommt. Es geht um einen Jungen der sich auf den Weg macht um zu den Legendären Phönix Reitern zu gehören. Niemals hätte er geahnt mit wie vielen Geheimnissen er zu kämpfen hat. A...
