Sonntagmorgen, 9 Uhr. Ich stand auf und machte mich fertig. Gottesdienst war heute ausnahmsweise erst um 11, also genug Zeit.
„Alexa, spiele meine favorite Tracks auf Deezer." Aus dem Lautsprecher, der auf dem Regal hinter meinem Bett steht, ertönte ‚Von Party zu Party'.
Ich zog mich an, machte mein Make-up, glättete meine Haare und ehe ich mich versach war es schon 10 vor 11, also ging ich schnell los zur Kirche. Ich wohnte zwar nur 5min von der Kirche entfernt, aber ich musste noch einen Platz in der letzten Reihe bekommen. Alleine. Ich hatte nämlich kein Bock mit der falschen Schlange Leslie in einer Reihe zu sitzen!
Als ich drin war, stellte ich erleichtert fest, dass sie nicht da war. Mir viel echt ein Stein vom Herzen.
Ich setzte mich und holte mein Handy raus.
Omg omg omg! Ein neuer Snap von Bryan!
Doch als ich ihn öffnete, spürte ich einen kleinen Stich im Herz. Es war nichts weiter als ein schwarzer Rundsnap...
Ich war schon seit meinem 11. Lebensjahr in Bryan verknallt. Er ist einfach so unglaublich süß! Aber er hatte mich gefriendzoned..
Pünktlich zum Orgelvorspiel legte ich mein Handy wieder weg. Der Gottesdienst zog sich mal wieder ewig lang und ich wäre fast eingeschlafen – wie immer eigentlich.
Später zuhause lernte ich meinen Text fürs Musical. Ich bin jedes Jahr in der Musical-AG meiner Schule gewesen – mit LEIDENSCHAFT!
Der restliche Sonntag zog irgendwie an mir vorbei. Und schon war es Abend. Ich legte mich ins Bett und schlief schließlich – mit meinen Gedanken bei Bryan – ein. Im Schlaf merkte ich gar nicht wie mir nach und nach ein paar Tränen die Wangen runter liefen..
Wie findet ihr den Prolog?
Habt ihr Tipps an mich, was ich besser machen könnte (allgemein) ?
Freue mich immer über konstruktive Kritik (natürlich auch in den folgenden Kapiteln), aaaaber seid nicht allzu streng mit mir, denn das ist das erste „richtige Buch" das ich schreibe.💗
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Und dann kam er.
RomanceEr hat mich geküsst. Und für einen Moment dachte ich, es wäre echt. Doch dieser Moment wurde mir sofort wieder genommen. Danach war nichts mehr wie vorher. Ich habe mich zurückgezogen. Wochenlang. Ich wollte niemanden sehen. Schon gar nicht ihn. Abe...
