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Als mein Wecker am nächsten morgen klingelte, wurde mir schlagartig bewusst, welcher Tag heute war. Heute war der Umzugstag. Ich merkte, wie sich ein flaues Gefühl in meinem Magen breit machte. Meine 3 Kisten standen in der Ecke. Zwei waren verschlossen, in die Dritte mussten jetzt noch die letzten Sachen. Auch meine zwei Koffer waren bereits fertig gepackt. Ich stand auf, wusch mich schnell und zog mich an. Frühstücken würden wir am Flughafen, ich würde jetzt sowieso nichts herunter bekommen.
Dann schaute ich bei Liv nach, ob sie alles gepackt hatte. Diese saß heulend auf ihrem Zimmerboden. Ich setzte mich neben sie.
"Liv? Was ist los?" Sie schluchzte: "Ich werde alles und jeden hier vermissen. Was mach' ich denn in Liverpool? Außerdem habe ich schreckliche Angst vor dem Fliegen."
Ich nahm meine kleine hilflose Schwester in den Arm. Sie beruhigte sich langsam und ich begann auf ihren Redeschwall zu antworten: "Das ist doch alles kein Problem. Du bist selbstbewusst und findest bestimmt schnell neue Freunde. Und zum Thema Fliegen: Das ist nicht schlimm. Dort über den Wolken wirst du dich fühlen eine Prinzessin. Und wir Fliegen ja auch nicht lange. Mit etwas Glück haben wir Rückenwind."
Ich wusste, dass das alles glatt gelogen war. Erst werden wir eine Stunde nach Bukarest fliegen und danach geht unser Anschlussflug nach Liverpool. Dieser dauert dann auch nochmal fünf einhalb Stunden.
Aber um Livi aufzuheitern sagte ich das lieber anders.
Ich ging zurück in mein Zimmer als meine Mutter rief: "Holly, Liv. Bitte bringt eure Kisten und Koffer nach unten. Das Taxi kommt in einer halben Stunde."
Ich checkte nochmal, ob mein Handy geladen war, dann trug ich nacheinander alle Kisten runter. Mama half Livi und so musste ich es alleine schaffen.
Als wir alle Kisten unten hatten, ließ sich auch mein Vater blicken. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn: "Morgen, Holly." Ich erwiderte: "Hey, Papa. Heute ist der große Tag. Übrigens, du hast es eben wie immer hervorragend geschafft, dich vor der Arbeit zu drücken." Papa lachte und ging in die Küche. Ich ging ein allerletztes Mal in mein altes Zimmer, um mich zu verabschieden. Ich schaute einmal alles traurig an und warf mich ein letztes Mal auf mein gemütliches breites Bett.
"Das Taxi ist da!", brüllte mein Vater durchs Haus.
Wir beeilten uns und begannen die Kisten und Koffer einzuladen. Ich kontrollierte ein letztes Mal, ob ich alles hatte, vorallem in meinem Handgepäck. Dann fuhren wir los. Ich verabschiedete mich in Gedanken erneut von unserem alten gemütlichen Haus, dann begann unsere Reise. Wir fuhren nur kurz zum Flughafen.
Nachdem wir eingecheckt hatten und unsere Koffer abgegeben hatte£n, machten wir uns auf den Weg zu unserem Gate und somit auch zur Sicherheitskontrolle.
Und was sich da vor der Sicherheitskontrolle abspielte, konnte ich erst gar nicht fassen.

Na ihr Lieben:)
Sorry das ich euch so auf die Folter spanne, aber ein bisschen Spannung muss sein. Vielleicht hat ja jemand eine Idee und will kommentieren:D
Aber ich werde ja auch morgen wieder updaten, habe das Kapitel sogar schon geschrieben.<3
Lg Pina<3

jealousWhere stories live. Discover now