Prolog

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Die Schlacht von Hogwarts war gewonnen, Voldemort besiegt, und die Welt feierte Harry Potter als Helden. Doch tief in seinem Inneren war Harry zerrissen. Der Tod so vieler seiner Freunde und die schier endlose Opferbereitschaft, die von ihm verlangt wurde, hatten Narben hinterlassen – Narben, die tiefer gingen als jene Narbe auf seiner Stirn.

Es begann mit Albträumen. In seinen Träumen sah Harry Voldemort nicht als Feind, sondern als Lehrmeister. Er führte ihn durch düstere Hallen voller magischer Geheimnisse, zeigte ihm Zauber, die Macht versprachen, und flüsterte ihm ins Ohr: „Du hast die Kraft, Harry. Warum sollte sie dir nicht gehören?"

Am Anfang ignorierte Harry diese Träume. Doch mit der Zeit fiel es ihm schwerer, den Verlockungen zu widerstehen. Immer wieder kam ihm der Gedanke: Warum musste er so viel leiden? Wäre es nicht gerechter, wenn er nun das bekommen würde, was er verdiente – Macht, Kontrolle, Respekt? Er hatte die Welt gerettet, doch er fühlte sich leer. War es das wert gewesen?

Harry Potter und die Schatten der MachtStories to obsess over. Discover now