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Einführung:

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Vor vielen hundert Jahren gab es im Artos, dem Wohnsitz der Götter einen Aufstand. Vier Götter verschworen sich gegen ihre Brüder, Schwestern, Mütter und Väter um die verdorbene Welt ungestört nach ihren Vorstellungen zu formen. Der Himmel war jahrelang blutrot getränkt bis der letzte Widerstand im Artos starb.

Der Gott des Krieges Zed, der die Menschen für verweichlicht und schwach hielt, schuf in seinem Teil der Welt die Basilisken um ihre Städte zu zerstören und Tod über sie zu bringen. Riesige Schlangenwesen die aus der Erde brachen und mit ihrem schwallartigen Gift jede Mauer wegätzten bis es kein Entkommen mehr gab. Mit ihren riesigen Körpern zermalmten sie alles was sich ihnen in den Weg stellte und hinterließen einen Pfad aus Zerstörung. .

Aus den Trümmern der alten Welt erhob sich die Nation Rhodor, erbaut aus den Bruchsteinen der Vergangenheit.

Nur jene die Brutal und gewalttätig genug waren den Basilisken zu trotzen überlebten und die ersten Rhodorianer waren geboren.

Krieger die dazu verdammt waren Zed bis in alle Ewigkeit zu huldigen damit die Basilisken unter der Erde verweilten und nicht an die Oberfläche zurückkehrten.

Die Göttin der Schrift Lessa, bestrafte die Menschen für ihre mangelnde Intelligenz und Faulheit, deswegen erschuf sie die Drachen. Intelligente magische Wesen die jede Stadt in ein Flammenmeer verwandelten, bis nur noch Rauch und Asche übrigblieb.

Aus weißen Marmor errichtete sie die edle Nation Talis, für diejenigen die von den Drachen auserwählt wurden, ihr Wissen zu teilen und weiterzugeben.

Die ersten Drachenreiter, auch Talisi genannt waren geboren, dazu verdammt die Welt zu bereisen und jedes Rätsel zu lösen das sich ihnen bot.

Der Gott des Handels Tarf, hielt die Menschen für zu reich und undankbar deswegen schuf er die Harpyien. Humanoide Vogelwesen die mit gierigen Klauen jegliche Besitztümer an sich rissen um die Menschen zu berauben.

Die Harpyien zerstörten Ernten, verschleppten Vieh und jegliche Gegenstände die unter der Sonne glitzerten.

Menschen starben an Hunger, Kummer und Verwahrlosung. Nur jene die ihren Besitz versteckten, andere beraubten oder töteten um zu überleben wurden verschont.

Aus Lehm errichtete Tarf die Wüstennation Paldarin. Ein gefährlicher Ort des ewigen Handels an dem es alles gab aber niemand zu viel besaß um die Harpyien nicht aus den Oasen hervorzulocken.

Die Göttin der Liebe Owin verachtete die Menschen für ihre Oberflächlichkeit und Arroganz deswegen schuf sie die Nymphen. Wunderschöne, niemals alternde Wesen die aus den Gewässern traten und ihren Hunger an der Jugend der Menschen stillten. Nur jene die der Verlockung und Verführung der Nymphen widerstanden wurden verschont. Owin errichtete die Spiegel Nation Meldur in mitten eines Ozeans und verdammte jeden Melduren dazu niemals wieder sein Spiegelbild zu sehen ohne sich dabei in eine Nymphe zu verwandeln. Den Umständen zum Trotz schafften es die Menschen dem Leid der Götter zu entgehen in dem sie sich an die neuen Lebensbedingungen anpassten. Sie schufen Hierarchien, ernannten Könige und führten Kriege, wie zuvor. Sehr zum Verdruss der Götter also begannen sie untereinander im Artos ein Spiel zu spielen um sich gegenseitig herauszufordern. Das Spiel wurde schnell zu einem Kampf und der Kampf wurde zu einem Krieg, darauf bedacht die eigene erschaffene Nation zum Alleinherrscher der Welt zu machen.

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