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K 1.0

Ungefähr drei Stunden geht der Flug von Sydney nach Neuseeland.
Wie gut das ich meine Kopfhörer dabei hab, kaum sitze ich auf meinem Platz und das Flugzeug ist nichtmal abgehoben, da steckn die kleinen Ohrstecker schon in meine Ohren.
Die Musik die ich durch meine Kopfhörer verneheme übertönt sogar das Gekicher der Mädels.

Auf was hab ich mich hier nur eingelassen, Urlaub? Das wird alles andere als Urlaub die Mädchen kreichen sogar jetzt schon, alle beide schwärmend von einem heißen Surferboy der sich in sie verliebt. Als würde es solche Urlaubs Romanzen überhaupt geben und selbst wenn dieser besagte Surferboy wird mit Sicherheit mehr als nur eine Touristen Freundin haben.

Ich frag mich manchmal ob die Mädels auf dieses unnötige Drama stehen, anders kann ich mir das wirklich nicht erklären. Jetzt hab ich mir aber wirklich genug Gedanken um das Liebesdramer meiner Schwester und ihrer besten Freundin gemacht, es wird Zeit den ganzen Flug entspannt zu verschlafen.

Schnell dösen ich ein und werde erst wieder wach als mich jemand fest an der Schulter rüttelt. "Wim aufwachen wir landen gleich." Brünette lange Haare fallen mir vor meine verschlafenen zugekniffenen Augen. Es ist meine Schwester Lien die bereits aufgestanden ist und ihr Handgepäck über den sitzen zusammen sucht.

"Was machst du? Hast du nichtmal Zeit nach dem landen dein Gepäck zu nehmen?" Leicht lege ich meinen Kopf schief und schaue sie fraglich an. "Nein ich möchte so schnell es geht an den Strand und den Surfern beim Wellen reiten zuschauen."

Desinteressiert wandert mein Blick zum Fenster, kurz genieße ich den Ausblick in den Himmel ehe Ruby den Satz meiner Schwester erweitert. "Wenn es nach dir geht dürfen sie sicherlich auch etwas anderes reiten." Meine Augen weichen zu den zwei Mädchen neben mir ab, die sich unanständig anlächeln.

Da soll mal jemand sagen das Männer Pervers sind, es sind viel mehr die Teenager Mädels die sich anzüglich äußern, ich möchte garnicht wissen wie obzön ihre Gedanken sein müssen.


Endlich haben wir unsere Koffer und den Flughafen verlassen, das hat auch lang genug gedauert. Eigentlich soll uns ein Fahrer abholen und uns samt Gepäck zu unserer Ferienhaus bringen und uneigentlich läuft alles anders als geplant. Der reservierte Fahrer hat eben eine SMS geschrieben das sein Wagen in der Werkstatt ist und er deshalb nicht kommen kann.

Der Urlaub fängt ja schonmal super an und die zwei Mädels an meiner seite jammern nur herum, das sie hunger haben, auf Toilette müssen, müde sind und zum Strand wollen. Schlimmer als jeder Kindergarten hier. Derweil ist meine einzige Sorge das wir zu spät zur Schlüsselübergabe fürs Ferienhaus kommen, ohne Schlüssel kein Dach über den Kopf das wäre im Gegensatz zu den Problemen der Mädels wirklich ein Problem.

Ich mach kurzen Prozess und Rufe bei dem Vermieter unseres Ferienhauses an. Mein Handy wählt bis jemand mit den Worten "Ferienhaus Vermietung Smith." ran geht.

"Hallo Sir, hier ist Mr. Wheeler unser Fahrer hat eben abgesagt, wir werden es nicht pünktlich zur Schlüsselübergabe schaffen, könnten wir die eventuell nach hinten verlegen."

Kurz vernehem ich schweigen und der Mann auf der anderen seite der Leitung grübelt daraufhin in gemurmmel los, "Mhhh, was machen wir da. Ah ich habs." so als würde er mit sich selbst reden.

Kurz darauf vergewissert er sich das ich noch am Telefon bin. "Sind sie noch da Mr. Wheeler?"

Stammelig gebe ich ein. "Ähhh ja Sir." Von mir und höre ihm aufmerksam zu.

Auf einer WelleWhere stories live. Discover now