Part 1 - Wiedersehen einer Freundin

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Manchmal fängt der Tag fragwürdig an und schockt einen. Jedoch ist nicht jeder schock ein schlechter. Die Hitze, die durch meine Wangen schießt ist mehr als ich dachte je zu fühlen. Vor mir stand sie, eine Göttin, mein Schwarm aus der Mittelstufe. Doch nun strahlte sie so viel heller. 

Als sie mich heute morgen spontan anschrieb war ich verwirrt, doch anschließend bat sie mich um ein Treffen und die Nervosität übernahm die Kontrolle über meine Emotionen. Letztendlich einigten wir uns ins Cafe zu gehen und da sind wir jetzt. Ihre Haare trug sie nun kürzer, sodass das Gewicht der Haare viel weniger wurden und sie leicht wellige Haare bekam. 

"Elle, richtig?" fragte sie und ich nickte. "Es ist echt schön dich wiederzusehen!" Meine Wangen wurden heißer, hoffentlich sah sie es mir nicht an... "Ich finds auch schön dich wiederzusehen Tory, wollen wir uns setzen?" stammelte ich nervös und sie kicherte. Sie lacht genau wie früher- nein halt ich muss mich konzentrieren. Wir setzten uns an einen Tisch und bestellten beide einen Milchkaffee. "Na wie geht es dir so zur Zeit" fragte sie mich als ich gerade an dem viel zu heißen Kaffee nippte. "Naja mal so mal so, das letzte Jahr der Oberstufe ist sehr stressig und die Lehrer machen viel Druck aber sonst eigentlich ganz gut. Wie geht es dir so? Ich hab nicht mehr viel von dir gehört nachdem du umgezogen bist. Es entstand eine kleine Pause bevor sie anfing alles wiederzugeben. Vom Umzug, dem Stress in einer neuen Stadt zu leben und als sie zum Punkt kam wieso sie sich nie meldete hatten wir schon beide unseren Kaffee ausgetrunken. "Um ehrlich zu sein... ich habe mich nicht getraut mich bei dir zu melden, weil..." Ich sah sie fragend an, wieso habe ich mich schon ewig gefragt, wieso meldest du dich nicht? Wieso vermisse ich dich so sehr? Wieso hat mein ganzer Freundeskreis Interesse an Jungs? Und wieso... wieso kann ich dich nicht vergessen? So viele Fragen, die ich endlich klären konnte, falls ich mich traute. Tory sagte nichts mehr, sondern sah nur zu Boden. "Es ist okay" versuchte ich sie zu beruhigen, obwohl ich mich für die Antwort brennend interessierte. "Nein, ich möchte es dir sagen-"  Und dann ganz leise flüsterte sie: "Ich mag dich und hatte Angst es dir zu sagen" 

Schock. Positiver Schock? Ja! Sie mag mich... sie mag mich... sie mag mich. Immer wieder hörte ich ihr flüstern und konnte es nicht ganz fassen. Schüchtern sah sie zur Seite, unsicher und meinte: "Ich wollte es dir endlich sagen und hoffe, dass du-" "Ich mag dich auch" unterbrach ich und lächelte die Braunhaarige vor mir an, die dieses lächeln mit einem so strahlenden erwiederte, dass mein Herz raste. Sie ist es. Die Person die ich so lange vermisse, nein liebe. 
"Wollen wir gleich zu mir?" fragte ich und sie nickte.
Nachdem wir bezahlten standen wir beide auf und als ich zu ihr ging berührte ich leicht ihre Hand. Die wärme, die permanent jeden winkel meines Körpers durchfährt wurde stärker. Ganz vorsichtig, nahm ich ihre Hand. "Ist das okay?" Mit einem Nicken sah sie mir in die Augen. Ihre Augen So ein schönes Braun, welches grünlich glänzt, dazu ihre schön geschwungenen Wimpern. Sie war ein bisschen kleiner als ich, doch dies machte sie nur noch süßer. 

Auf dem Weg zu mir redeten wir nicht allzu viel, die Worte warteten auf einen Sicheren Ort um endlich freizukommen. Es gibt so vieles was ich ihr sagen möchte. Wir waren so lange befreundet, doch mehr war es was ich uns wünschte und hoffte, dass sie es genau so tat. 
Endlich. Wir waren endlich in meinem Zimmer. Ich setzte mich auf das Bett.
"Uhm wie wollen wir anfangen?" fragend sah sie mich an. "Wie wäre es wenn wir zuerst über uns reden?" "Ja" sagte sie, "lass uns das machen" und mit diesen Worten setzte sie sich gegenüber von mir auf mein Bett und wartete darauf, dass ich anfing. 
"Tory, seit der Mittelstufe mag ich dich, romantisch und ich wusste nie wie ich damit umgehen soll, noch ob es unsere Freundschaft kaputt machen würde, wenn ich es dir sage." Nun war es raus. Es gibt kein zurück mehr. "Mir geht es gleich" sagte sie und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr. Vorsichtig rückte ich neben sie und sie kuschelte sich leicht an mich. Daraufhin entspannte mein Körper sich komplett, es fühlte sich sehr beruhigend und gut an. Das ist also das Gefühl von dem meine Freunde so schwärmen, kuscheln mit einer Person die man liebt ist echt toll. "Was sind wir jetzt eigentlich?" unterbrach sie die stille. Das innerliche Chaos kontrollierte wieder meine Gedanken, doch sie fragte weiter: "Sind wir freunde oder möchtest du auch, dass wir eventuell mehr als das sein könnten?"
Tief ein und aus atmen. Entspanne dich Elle! Das hier ist eine einmalige Gelegenheit! Also hörte ich auf mein Herz und was sagt es? "Möchtest du mit mir zusammen sein?" 
Tory nahm ihren Kopf von meiner Schulter und bejahte mit einem "Ja unfassbar gerne!". Kaum zu glauben wie lange wir brauchten um uns dies mitzuteilen. Tory war so süß! Ich- ich bin mit Tory zusammen, Tory ist meine Freundin! Es ist wie ein wahrgewordener Traum. 



Wenn ihr einen Part 2 wollt sagt mir gerne bescheid, wahrscheinlich kommen nur unregelmäßig Updates aber eure Rückmeldung würde mich riesig freuen!

Eure Roxy

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⏰ Last updated: Dec 19, 2023 ⏰

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