Vergangenheit vor der Tür

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Mein Hand gleitet an der weißen Wand herab und hinterlässt einen Abdruck meinens Blutes. Auf wackligen Beinen bewege ich mich vort. Warum auch einfach wenn es auch schwer geht.
Tränen des schmerzes laufen meine Gesicht herunter. Ich werde es nicht überleben das ist mir bewust, ich werde nicht auf wundersamme weiße Heilen. Das ist mein Ende und ich weiß es. Jeder meine Atemzüge könnte mein letzter sein. Meine Sicht ist schon längst verschwomen und rot gefärbt.
Doch ich habe eine Aufgabe die ich erfüllen muss. Ich werde nicht ohne kampf unter gehen. Nicht still und leise.
Wie ein mandra wieder holle ich meine Gedanken wehrend ich mich die Treppen hoch schleppe.
Gleich, gleich bin ich bei ihm. Gleich habe ich es geschafft. Nur noch ein paar schritte.
Nach luft ringend bleibe ich vor seiner Tür stehen. Mein ganzer körper verkrampft sich. Mit immer weiter schwindender Kraft hebe ich meine Hand und klopfe an die fremde Tür meines Zuhauses.
Die tür öffnet sich und mich schauen zwei dunkel Blaue augen an. In der Sekunde in dem unser blick sich trifft geben meine Beine nach und ich sinke in seinen Armen zu boden.
Panisch sag er etwas, ich kann seine lippen Worte formen sehen, doch seine Stimme dringt nicht zu mir durch.
Mit letzer Kraft nehme ich seine Hand und lege das kleine Herz in seine Hand.
Eins war es das seine, er schenkte es mir zum Abschied nun ist es mein Geschenk an ihn oder besser gesagt mein Fluch den ich an ihn weiter gebe.
Ich habe es geschafft, ich habe es zu ihm geschafft. Ein lächeln liegt auf meinen Lippen als ich spüre wie mich meine Kraft verläst und ich das letzte mal Atme bevor der Schmerz auf hört. Alles fählt von mir alle last und alle Schuld. Meine Augen fallen zu mit dem wissen das alles gut wird. Zu mindest für mich.

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