Vows are spoken, to be broken

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Sie war wirklich an einer Grenze angelangt.
Ihre Psyche dreht immer mehr durch.
Verbietet ihr ein normales Denken zu haben.
Verbietet ihr zu essen.
Verbietet ihr zu trinken.
Verbietet zu schlafen.
Und in dieser Sommerhitze, ist es jetzt schon einige Male vorgekommen, wo sie einfach kollabiert ist. Oft in einem sicheren Umfeld, meistens wenn sie mit ihrem Mann zusammen und er sie rechtzeitig auffangen konnte. Doch leider ist es auch vorgekommen, dass es draußen passiert und sie sich so in großer Gefahr brachte wenn sie inmitten von Walkern zusammengebrochen ist und sich somit viel zu überanstrengt hat, doch zum Glück war sie dann immer in Begleitung und ihr konnte nichts ernstes passieren... Naja, außer dass ihr Mann ihr jetzt verordnet hat im Bett zu bleiben und sich zu erholen, wieder auf die Reihe zu kommen damit sowas eben nicht mehr passiert. Aber das gefällt ihr nicht, sie will nicht ans Bett gefesselt sein und ihr geht das so gewaltig gegen den Strich, dass sie es nicht hinbekommt wieder ein normales Leben zu haben. Viel zu oft ist es schon vorgekommen, dass sie wegen Kleinigkeiten einen emotionalen Zusammenbruch hatte oder bei der kleinsten Andeutung, dass ihr Mann sie verlassen könnte einen hysterischen Anfall bekommen hat.
Doch trotz alledem, lässt sie ihn nicht an sich heran.
Sie will sich nicht helfen lassen.
Sie weigert sich strikt dagegen und drückt ihn immer mehr weg bei jedem Mal wo er versuchen will ihr zu helfen. Sie schätzt es so unglaublich sehr, dass er ihr helfen möchte... Aber von klein auf hat sie die Einstellung alles alleine zu schaffen, auch wenn sie deutlich weiß, dass sie es nicht alleine schafft, sie muss es einfach alleine schaffen. Sie will sich auf niemanden verlassen müssen, sich nicht zu abhängig von jemandem machen denn es ist oft genug vorgekommen, wo ihre emotionale Abhängigkeit ausgenutzt wurde und sie dann im Stich gelassen wurde.
Sie weiß, dass sie von ihm geliebt wird und sie weiß auch, dass er sie nicht verlassen wird. Nach seiner Geschichte, ist es wirklich ein Wunder dass er jemanden in sein Herz gelassen hat. Was auch für sie gilt, nachdem was in ihrer vorigen Beziehung war, wie grundsätzlich ihr Leben verlaufen ist, ist es für sie auch ein Wunder dass er es in ihr Herz geschafft hat. Sie weiß, dass sie beide sich niemals verlassen würden.
Aber ihr geistiger, mentaler Zustand macht es ihr einfach nahezu unmöglich gerade so zu glauben, dass er an ihrer Seite bleibt und sie wirklich lieben würde. Ihr fällt es einfach so verdammt schwer, ihm gerade zu vertrauen und seine Hilfe anzunehmen.
Es macht sie so unglaublich wahnsinnig in diesem Zustand zu sein und sie hasst es so sehr gerade im Bett zu sein, sie will raus aus dem Bett, doch sie weiß, dass sie sofort wieder auf dem Boden liegen würde weil ihr Kreislauf so unglaublich durchdreht und sie physisch sowie psychisch an ihren Grenzen ist.
Sie dreht sich auf die Seite und schaut zur leeren Seite des Bettes, streichelt über das Laken und schnappt sich dann sein Kissen um dieses zu kuscheln und seinen Geruch zu haben. Sie vermisst ihn. Sie vermisst es so schrecklich sehr ihm nahe zu sein, diese Nähe die sie hatten bevor ihre Verlustängste und Vertrauensprobleme, ihre Depression und Posttraumatische Belastungsstörung ihr es so schwer machen, ihm nahe zu sein und an sich heranzulassen. Sie will ihn wirklich nicht verlieren, aber sie hat das Gefühl ihm immer mehr zu entgleiten und dass er ein besseres Umfeld finden wird, wo er sich wohler fühlt und mehr Spaß haben wird als mit ihr. Es kann immer passieren, dass sich eine andere Frau vergucken kann. Jemanden finden wird, der einfacher ist als sie, nicht so anstrengend und mit dem er einfach wieder glücklich sein kann.
Der Gedanke daran ihn verlieren zu können, gibt ihr einen unendlich großen Stich ins Herz welcher so wehtut, dass es ihr für einen kurzen Moment die Luft raubt und sie das Kissen näher an sich heran drückt. Sie will ihn nicht verlieren. Das würde sie einfach nicht ertragen. Aber ..sie ist so einfach zu ersetzen, außer dass sie so unglaublich anstrengend und nervig ist hat sie nichts zu bieten, nichts was ihn dazu veranlassen könnte, an ihrer Seite zu bleiben.
Bevor ihre Gedanken weiter in eine Richtung wandern können, durch welche sie wieder hysterisch werden würde, klopft es an der Tür und als sie ihren Kopf hebt um zu schauen wer ins Zimmer kommt sieht sie ihren Mann und sie setzt sich sofort auf, schaut ihn mit großen Augen an und bemerkt dann, was er mit sich gebracht hat. Ein Tablet auf welchem zwei Teller Nudeln mit Pesto sind... Pesto welches er immer selbst zubereitet und sie so unglaublich sehr liebt.
Sie ist so unglaublich gerührt darüber, dass er für sie ihr liebstes Essen gekocht hat und sie beobachtet ihn dabei wie er das Tablet auf den Nachttisch stellt und sich dann zu ihr setzt, ihre Augen füllen sich mit Tränen und sie schaut ihn wortlos an. Das Wort erhebt dann er und er spricht mit ruhiger Stimme zu ihr.

Hey .. meine kleine Prinzessin... Ich weiß...dir fällt es momentan alles schwerer... But for the love of God ..bitte...iss etwas... Du musst etwas essen... Ich will dich nicht verlieren...du hast noch kaum was an dir dran ... Fuck...hey ..ich mein das doch nicht böse... Ich liebe dich ..und ich will dir nur helfen...du musst das nicht alleine durchstehen... Shhhh ... Ist okay... Ich bin da...“

Bei seinen Worten konnte sie nicht anders als einfach zu weinen welches stärker wird sobald er seine Arme um sie legt und auf seinen Schoß holt, einerseits jagt es ihr viel zu große Angst ein zu essen und andererseits macht es sie so unglaublich glücklich, dass er sich gerade so bemüht und sich um das kleine Ding kümmert, obwohl sie ihn so oft von sich gestoßen hat. Sie krallt sich in seinem Oberteil fest und drückt ihr Gesicht gegen seinen Hals während sie immer lauter und panischer schluchzt, es tut gerade einfach viel zu gut das mal nicht völlig alleine durchstehen zu müssen sondern ihn bei sich zu haben, sich festhalten zu können und einfach ihn bei sich zu haben.
Er drückt sie ganz nahe an sich heran , wiegt sie fast schon leicht hin und her während er leise ihr liebstes Lied „Cheek to Cheek“ für sie summt.
Nach einiger Zeit, schafft sie es dann schließlich sich zu beruhigen und weil sie sehr auf Entzug ist was seine Nähe angeht, fahren ihre kleinen Hände über seinen Körper und sie küsst ihn überall da hin wo sie herankommt, schließlich muss er auch wissen , dass sie ihn über alles auf der Welt liebt.

Meine kleine Prinzessin... Es ist alles gut, okay? Ich will nur, dass es dir wieder besser geht...was meinst du... wollen wir versuchen zu etwas zu essen?“

Auch wenn der Gedanke daran zu essen sie völlig überfordert, nickt sie leicht und sie lächelt ihn leicht an als er ihr den Teller gibt. Sie gibt ihr bestes und fängt an zu essen, natürlich schmeckt es so unglaublich gut und sie schafft es zumindest den halben Teller leer zu essen.

Heaven, I'm in heaven Stories to obsess over. Discover now