Schatten die mein Leben bestimmten

23 2 1
                                        

Wie sie mir in meine Augen schauen,
kein Gefühl in ihnen.
Sagen mir was ich zu tun und zu lassen habe.
Ein Nein, schon früh erkannt,
wird nicht akzeptiert.
schwarzer Regen, grauer Tag
alles wird schön geredet.
Eine 6 in Mathe ein schlechter Tag
doch Bestrafung folgt.
Eine 1 ein zufriedenes Lächeln der dunklen Schatten.
Und ich denke mir, was will ich eigentlich?
Perfekte Welt? Frieden? Liebe?
Nein, das ist es nicht
Ich drehe mich zur Welt und sehe alles und nichts.
Meine Augen fallen zu und ich erkenne,
ich weiß es nicht.
Mache alles was sie mir sagen
Schule wechseln, Klavier spielen, gute Noten schreiben,
die perfekte kleine Prinzessin eben.
Mein Gesicht das immer ein Lächeln trägt
Augen, die Freude ausstrahlen, doch das ist alles nur Schein,
Denn am Abend fällt die Maske und zerbricht,
darunter ein weinendes Kind, das sich denkt,
was will ich eigentlich?
Perfekte Welt? Frieden? Liebe?
Nein, das ist es nicht
ich drehe mich zur Welt und sehe alles und nichts,
meine Augen fallen zu und ich erkenne,
ich weiß es nicht.
Geliebte Person wendet sich ab
der Grund - Veränderungen -
Zuhause? ein Ort der Geborgenheit?
so etwas gibt es für mich nicht mehr.
Lautes Geschrei, Schatten die sich einfach nicht verstehen,
Die Arbeit die das Gleichgewicht stört.
Feuer und Eis unter einem Dach.
Um mich herum alles laut.
Die Ohren platzen
der Kopf dröhnt
die Augen füllen sich mit Wasser
Bilder meines verkorksten Leben überschlagen sich.
Der Boden dreht sich, nur ein Gedanke - ich kann nicht mehr -
angestaute Trauer verliert gegen Wut
<< ich will nicht mehr >> schrei ich laut heraus.
Die Augen der Schatten verengt zu Schlitzen.
wuterfüllt schauen sie auf mich herab.
- Keine Selbstbeherrschung
ein Schlag, zwei, drei, vier - ich bereue es
und ein Gedanke schleicht sich ein
Was will ich eigentlich? Perfekte Welt? Frieden? Liebe?
Nein, das ist es nicht.
ich drehe mich zur Welt und sehe alles und nichts,
meine Augen fallen zu und ich erkenne,
ich weiß es einfach nicht.
Jetzt sitz ich in meinem Zimmer
lerne, spiele Klavier mit dem Gefühl
die Schatten enttäuscht zu haben.
mein Blick zum Fenster gerichtet, die Nacht mit Sternen überseht.
ich öffne das Fenster im 12. Stock,
atme die Nachtluft ein.
Ein Fuß ein weiterer Fuß folgt auf die Fensterbank.
Ich beuge mich weit heraus - noch weiter, weiter!!!
ich verliere den halt. Ich lasse los.
Im Flug schließ ich meine Augen, denke an die Schatten,
die mein Leben bestimmen.
mein Lächeln verschwand.
die Maske viel, viel hinunter genau wie ich.
Tränen flossen, wie Flüsse fließen.
Im Flug mein Blick nach unten,
der Erdboden. Plötzlich in Geistesblitz
ich weiß es jetzt kommt es mir traurig in den Sinn.

Ich wollte doch nur glücklich sein

You've reached the end of published parts.

⏰ Last updated: Sep 26, 2023 ⏰

Add this story to your Library to get notified about new parts!

GedichteWhere stories live. Discover now