Chapter 1

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||Der Wind durchstreift meine Haare während wir über die schlecht gemacht Straße fuhren. Hier und da sah ich ein paar Menschen die entweder mit dem Fahrrad oder einer Luxuskarre fuhren. Um meine schlechte Laune zu verbergen die dieser Umzug mit sich bringt steckte ich meine Kopfhörer ins Ohr und hörte auf voller Lautstärke left hand free.
Ich seufzte kurz und scrollte auf Instagram rum und folgte direkt den ersten Leuten die mit vorgeschlagen wurden. Die Leute sahen auf den Bildern glücklich und entspannt auf zudem waren sie in meinem Alter. Meine Mutter auf den Vordersitz drehte sich zu mir um "freust du dich schon ?" Fragte sie mich hoffnungsvoll. Sie war einer der wichtigsten Personen in meinen Leben , ich möchte sie nicht enttäuschen also setzte ich ein falsches Lächeln auf und nickte "ja mum" zufrieden drehte sie sich wieder um und sah meinen Vater an der Starr auf die Straße schaute.

Er war das Gegenteil von meiner gutherzigen Mutter. Er war kaltherzig, brutal und total aufbrausend. Aber nur zu mir, ich war das Falsche produkt ihrer Ehe das er nie haben wollte und leider musste ich auch dafür bezahlen. Meine Mutter wusste genau das er Drogen und alkoholabhängig war aber sie konnte sich nicht von ihm trennen und ich verstand auch warum.

Bevor ihrer Krankheit strahlten die Augen meiner Mutter und ihre Haut war dunkler als jetzt. Sie ist immernoch die schönste Frau die ich kenne aber an ihren schlechten Tagen sah sie so aus als wäre sie schon lange Tod. Mein Vater bringt das Geld ins Haus wodurch wir die teure Krebsbehandlung meiner Mutter bezahlen können. Wir waren durch das Unternehmen meines Vater relativ reich (auch wenn ich es nicht mag darüber zu sprechen) wodurch wir schon weniger Probleme haben als andere Familienangehörige von Krebs Patienten. Mein Vater hatte für uns alle entschieden nach outer banks zu ziehen für eine neue Geschäftsidee und da ich sowieso nicht viel in Kalifornien hatte außer gute Noten habe ich mich auch nicht sonderlich beschwert.

Meine Mutter hat sofort zugestimmt ( das würde sie auch machen wenn er sagt wir würden zum Mars fliegen) wie sagt man so schön ? Sie ist blind vor liebe...oder kann nicht mehr klar denken wegen der chemo. Ich schüttelte den Gedanken aus den Kopf und stieg aus dem Auto da wir angekommen waren. Schnell öffnete ich den Laderaum des Umzugs Wagens und nahm meine erste Kiste die ich ins Haus schleppte. Das Haus war wunderschön, größer als unser altes und viel moderner "wo ist mein Zimmer ?" Fragte ich meinen das vorsichtig "komm ich zeige es dir" zusammen gingen wir zum oberen Stock und stoppten vor einer weißen holztür "da" er nickte in die Richtung und verschwand wieder. Manchmal kann er nett sein ( meistens wenn meine mum oder andere da sind) aber manchmal war er so aggressiv das er mich wieder einmal schlug, ich öffnete die Tür und riss staunend den Mund auf.

Das Zimmer war schon komplett nach meinem Geschmack eingerichtet. Das große Bett stand gegenüber dem Panoramafenster. Überall waren Pflanzen und Bücher und der große Schrank grenzte direkt an der anderen wand an. Ein Fernseher hing in der Nähe des Bettes und ich musste grinsen während ich über ein paar Bücher strich, da hat meine Mutter es wohl wieder viel zu gut gemeint. Ich packte meine Sachen aus und verstaute meine Kleidung ordentlich in meinem Kleiderschrank und meine restlichen Bücher in das Regal. Als ich gesagt hatte das ich nichts aus Kalifornien vermisse habe ich wohl in dem Moment nicht an meinen besten Freund gedacht. Die eingerahmten Bilder von uns hängte ich an einer der drei Spiegeln in meinem Zimmer und sah sie kurz an. Gerade in dem Moment bekam ich eine Nachricht und wusste einfach das es von ihm war:

Elias: und gut angekommen eve ?
Ich: ja hier ist es echt schön... vermisse dich❤️

Ich steckte mein Handy wieder Zurück und schreckte kurz auf als es an meiner Tür klopfte. Meine Mutter kam rein und sah leicht erschöpft aus. Sie lies sich auf mein Bett plumpsen und sah mich lächelnd an "gefällt dir dein Zimmer ?" Ich umarmte sie innig als Antwort und hab ihr ein Kuss auf die Wange "ja sehr du bist die beste mum" wir schwiegen kurz und sie strich mir leicht über den Rücken "vielleicht ändert sich dein Vater jetzt wo wir hier sind" sagte sie etwas ruhiger als normal. Ich schätze ihren Optimismus sehr jedoch bin ich das genaue Gegenteil. Ich glaube nicht mehr daran das mein Vater sich ändert und ich hasse es das meine Mutter ihn noch so liebt wie früher aber wie gesagt, ich mache es ihr nicht zum Vorwurf. Ich sagte nichts was wohl zugleich alles sagte "ich gehe mal nach deinem Vater sehen" sagte sie einfach und verschwand dann wieder.

My surfer boy// Jj fanfiction Stories to obsess over. Discover now