Nathaniel

10 2 0
                                        

Mein Name war Nathaniel Elias geboren aus dem Hause Peverell, dies war ein altes Haus und als Erstgeborener war es meine Pflicht, das Erbe fortzuführen. Dies bedeutete einen Job im Ministerium, eine führende Position in der Strafverfolgung. 
Ich war schon immer neugierig und unglaublich interessiert an all den Geschichten die mit meiner Familie zusammenhingen aber je älter ich wurde desto mehr musste ich mich anderen Dingen zuwenden. Ich genoss eine strenge Erziehung die mich abhärtenden und zu dem Mann machten der ich heute bin. 
Aber in letzter Zeit plagten mich immer häufiger diese Träume, Träume von einer jungen mir unbekannten Frau, Träume von einer Reise die ich beschreiten muss um den wahren Sinn hinter meiner Existenz zu finden und Träume in denen ich dem Familienerbe mehr und mehr auf den Grund gehe... den drei Heiligtümern des Todes. 
Da mich diese Träume mehr und mehr plagten habe ich mir Urlaub genommen und meine Sachen gepackt und mich aufgemacht in dieses Abenteuer mit ungewissen Ausgang... Vielleicht endete es ja schon bevor es anfing schließlich war es vielleicht auch nur dumm seinen Träumen hinterher zu jagen.  Aber nun war ich ohnehin schon dabei mich in den Geschichten zu verlieren, also was sollte es schon schaden dem ganzen mal nachzugehen. 


Schweißgebadet fuhr ich aus dem Schlaf wieder einmal hatte ich diesen Traum, den Traum einer Frau, sie tauchte seit Wochen immer wieder auf mit Erbstücken meiner Familie. 
Aber was das bedeuten könnte war für ihn ungewiss, deswegen hatte er all sein Hab und Gut welches ihm hilfreich erschien zusammen gepackt und war losgezogen um heraus zu finden was es mit diesen Gegenständen auf sich hatte, mit den Gegenständen die seine Familie versuchte zu verheimlichen. 
Er stand langsam auf und strich sich müde über die Augen und seine Haare nach hinten. Die letzte Nacht war viel zu kurz gewesen, er sah zu dem Buch, welches ihm letzte Nacht als Kopfkissen gedient hatte... Ein hartes Kopfkissen aber die Nacht war aufschlussreich gewesen. All die Geschichten über die Heiligtümer des Todes waren wahr und seine Familie war mitten drinnen... Sie hatten die Spur der Gegenstände schon seit Jahrhunderten verloren.

Ich ging ins Bad und machte mich für den heutigen Tag fertig, ich würd nach London reisen. Dort könnte ich mich in der Winkelgasse einmal genauer umsehen, vielleicht würde ich dort ja nochmals fündig werden mit Büchern über meine Familiengeschichte oder zu den Heiligtümern des Todes. Ich packte meine Sachen in meine Tasche und steckte den Zauberstab in meinen Ärmel. 
Ich sah mich nochmals nachdenklich in dem Motelzimmer um aber es gab hier nichts was mich noch hielt und alles andere hatte ich bereits eingepackt. 
Langsam ging ich hinunter und gab dem Besitzer das Geld für das Zimmer und ein ordentliches Trinkgeld. Danach verließ ich das Gebäude, die Sonne ging langsam über den Wald auf der das Motel umgab. Es war kalt also zog ich meinen Mantel enger um mich. 
Kurz darauf apparierte ich in die Winkelgasse, genauer gesagt in den Tropfenden Kessel. Es war zwar nicht die schönste Absteige aber hier würde ich nicht auffallen und konnte mich voll und ganz auf meine Schriften konzentrieren. 
Außerdem hatte ich in meinen Träumen über diese Frau häufiger die Winkelgasse gesehen, ob mir das allerdings weiter helfen würde war doch etwas fraglich. 
Doch beherrschte mich nun mal das Gefühl, dass all das was mich momentan mit meiner Familie beschäftigte, die ganzen Geheimnisse das es mich der Lösung näher bringen wird sobald ich diese Frau gefunden hätte. 

Als ich den Tropfenden Kessel betrat kam sofort der Barkeeper Tom auf mich zu gehinkt und legte mir seine Hand auf die Schulter. 
Ich mochte es nicht wenn ich ungefragt berührt wurde aber Tom war was das angeht schon immer ziemlich distanzlos und zudem kannte er seine Familie und wusste um ihren Einfluss. 
Ich war es ohnehin schon immer gewohnt, dass uns eine andere Behandlung zuteilwurde als den meisten der Bevölkerung. 
"Hallo Tom, hast du ein Zimmer für mich frei?"
Der Barkeeper lachte laut und drückte mir einen Schlüssel in die Hand.
"Für sie doch immer Mr. Peverell, für sie doch immer."
Als Tom Anstalten machte seinen Koffer zu tragen lehnte er dankend ab. 
"Mach dir keine Umstände, ich trage meine Koffer alleine hoch."
Ich nahm schnell meine Sachen und brachte sie in das Zimmer, es war ein großes helles Zimmer mit einem Ausblick über die Gasse und das rege Treiben dort. Lange hielt es mich aber nicht am Fenster, auf dem Beistelltisch sah ich bereits einen Brief meines Vaters den ich gekonnt ignorierte, darin würde nur stehen das es dumm von mir war nicht meinem wichtigen Job nachzugehen sondern stattdessen einem Hirngespinst nachzujagen. 
Ich seufzte auf, diese Suche würde wahrscheinlich schwieriger als gedacht und anstrengender als erwartet. 
Schnell nahm ich meine kleine Tasche, in diese packte ich aufgrund eines Ausdehnungszaubers alles hinein und lief los. 

Ich verließ mein Zimmer und ging dann, ohne das Getuschel weiter zu beachten, natürlich wurde ich bereits erkannt. Ich hasste es, dass mein Name mich zu einer kleinen Berühmtheit machte. Schnell lief ich hinaus und tippte mit meinem Zauberstab die richtigen Steine an und dann öffnete sich der Weg zu der Winkelgasse, selbst jetzt im Morgengrauen war hier schon einiges los. Mein Blick schweifte über die vielen Geschäfte am Rand und dann fanden sie mein Ziel Gringotts, in dem Verlies meiner Familie müsste doch etwas zu finden sein. 
Mein Magen knurrte schließlich war ich gestern ziemlich abrupt eingeschlafen und hatte so keine Zeit dafür gehabt. Aber ich könnte gleich immer noch etwas essen. Mit großen Schritten und wehendem Umhang ging ich auf das Gebäude zu, als ich mich in der Spiegelung in einem Schaufenster sah zuckte ich kurz zusammen die schlaflosen Nächte hatten ihre Spuren hinterlassen, tiefe Ringe lagen unter meinen Augen und in der Eile heute Morgen hatte ich meine Haare vergessen und zerzaust standen sie in alle mögliche Richtungen ab. Schnell richtete ich zu mindestens diese sonst würde als nächstes ein Heuler meiner Mutter kommen, dass ich so unmöglich rausgehen konnte. Meine von Natur aus grauen Haare ließen mich aber auch aus der Masse herausstechen. 
So in Gedanken vertieft kam ich endlich an meinem Ziel an Gringotts der Zaubererbank.

The Hunt of deathDes histoires addictives. Découvrez maintenant