Tassilo, Die Mutisgte Tasse Der Welt

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Die einst so fröhliche und farbenfrohe Tintenfassinsel war an jenem Tage kaum noch wiederzuerkennen.
Leblose Seelen liefen völlig anteilnahmslos umher. Jeder von ihnen war einst ein Individuum gewesen, mit Charakter, Persönlichkeit und Hobbies. Es brach einem das Herz sie zu diesem zeitpunkt nur noch sabbernd und in die leere schauend zu sehen.

An alle dem war niemand anderes schuld als der Teufel persönlich!

Die Welt lag in Schutt und Asche. Die Wälder brannten und die Wesen die einst dort lebten, rannten um ihr Leben. Sie ließen all ihre Existenz zurück.

Ein Glück, dass der gute alte Kessel jedoch so abseits behauste, dass er gut davon kam und sich in seinem treuen Heim vor alle dem verstecken konnte, was in seiner so geliebten Welt derzeit geschah.
Er hatte Angst.
Nicht nur um sein Haus, seinen Garten oder gar um sich selbst. Sondern auch um seine lieb gewonnenen Enkel, Tassilo und Pottkopp...

Die Beiden waren sicherlich nicht immer leicht in der Erziehung gewesen.
Und vor allem auch die Tatsache, dass er in seinem Alter überhaupt noch die Erziehung übernehmen musste, machte ihn oft so fertig, dass er abends nur noch zu Bett fiel.
Doch er liebte sie so sehr, als wären es seine eigenen Kinder.

Und doch waren diese beiden nun schon zwei Tage außer Haus, auf dem Weg zum Teufel und all seinen Komplizen vorbei um alle dem ein Ende zu setzen.

Wie gerne hätte Opa Kessel es den beiden verboten. Sich mit ihnen verbunkert und gewartet, bis sich die Lage wieder beruhigt hätte.
Doch leider war es deren Aufgabe...
Tassilo war damals nicht schlau genug gewesen um eine Falle zu erkennen und verlor seine Seele an dem Teufel, trotz dass ihn Potti dort gerettet hatte, ließ der Teufel keine weitere Zeit vergehen um ihn sich wieder zu holen.
Tassilo hatte das Spiel verloren und sollte dafür büßen.

Um also die Welt retten zu können, hätte entweder Tassilo den Kopf hinhalten müssen, oder beide den Teufel zur Strecke bringen müssen.

So entschieden sie sich für letzteres, da sie Geschwister waren und immer für einander da!

Doch all die Geduld und das Verständnis welches Pottkopp immer für seinen Bruder bereit halten musste, brachte auch bei ihm ab einem gewissen Punkt die Milch zum überlaufen.

So auch am Tage, wo das Leid endlich ein Ende haben sollte.

Tassilo und Pottkopp hatten es endlich geschafft König Würfel aus dem Weg zu räumen um gegen den Teufel alleine kämpfen und eine Chance haben zu können. So wie sie es auch mit all seinen Lakaien erledigt hatten.
Dort verschnauften sie kurzweilig in einem kleinen versteck, nicht weit von der großen Stadt.

Beide waren dort gut geschützt und vorerst in Sicherheit.

"Hast du gesehen wie dumm König Würfel aus der Wäsche geschaut hat, wie ich plötzlich von rechts kam und 'boom!' Diese krasse Attacke mitten in sein Gesicht gefeuert hatte?!"
Tassilo schien sichtlich begeistert der Tatsache, dass sie so eben einem Wesen sein Leben genommen hatten. Auch wenn es teuflische Untertanen waren.

Pottkopp hingegen hob eine Augenbrauen und drehte ganz langsam seinen Kopf zu seinem Bruder um ein riesen grinsen zu erblicken.

"Und gar nicht erst anzufangen von dir Potti! Dieses Schutzschild war der pure Wahnsinn!" Fügte Tassilo hinzu.

Wäre der Zusammenhang einer ihrer damaligen kleinen Abenteuer gewesen, oder gar einem Videospiel. Hätte Potti sich sicherlich über diesen Enthusiasmus gefreut. Doch dass sein Bruder so über diese Situation und Lage dachte und das alles wie ein Kinderspiel sah.
Das brachte ihn um den Verstand.

So gerne hätte er sich zusammengerissen. Einfach den Mund gehalten, bis das ganze vorbei war, konnte er nicht anders als seinem Bruder ins Wort fallen:

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