1-Wie alles begann

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20.07.1990

,,Glückwunsch es ist ein Mädchen"! Ich schrie mir aus dem Leibe, wo ich gerade von meiner Mutter rauskam. ,,Hallo Juna, du bist aber süß!" Diese bezaubernde Stimme kannte ich, es war meine Mutter. Sofort wurde ich still. Wir wurden aus dem Kreissaal geschoben und in ein Zimmer, wo noch eine andere Mutter mit ihren Baby drin war. ,,Hallo, Sie bekommen eine neue Mitbewohner und zwar Hope Smith mit ihre kleinen Tochter Juna." ,,Hallo ich bin Katy Hill und das ist meine Tochter Amelie Hill. Sie kam gestern gegen 9 Uhr zur Welt." Unsere Mütter haben sich noch lange unterhalten, Nummern ausgetauscht, getroffen und wir waren sogar im selben Kindergarten. Dort trafen wir Jacob White, der schüchterne. Es war eigentlich immer voll cool mit ihm zu spielen. Ich sah zu meiner Freundin, die kompletten Blickkontakt zu uns vermieden hatte. Also ging ich auf sie zu und fragte was los sei. ,,Seit dem wir hier sind Juna, machst du immer nur was mit diesem Dummkopf! Ich bin auch deine Freundin! Ich möchte auch mit dir spielen, aber nein! Immer nur White!" Wow. Unser erster Streit. ,,Frag doch uns ob du mitspielen kannst, aber ganz ehrlich ich brauche keine Zicke als Freundin! Und noch was Jac ist kein Dummkopf!", schrie ich sie an. Eine Erzieherin kam auf mich zu, packte mich am Arm und schleifte mich zum Oberaufseher. Er war der Teufel höchst persönlich. Es wurde mal rum gesprochen, dass er Mädchen, wegen ihren schlechten Verhalten, die Haare abrasiert hat, die Köpfe von Jungs und Mädchen in die Toilette gehalten hatte, sodass sie fast ertrunken wären und die schlimmste Strafe bei ihm war, als Sklave zu arbeiten. Einer hat es soweit geschafft, er wurde nie wieder gesehen. Ich merkte wie meine Knie weich wurden und ich schon angefangen habe zu zittern. ,,Warte hier, du undankbare Göre!" Die Erzieherin verließ mich, jetzt war ich mein Schicksal ausgeliefert. Ich gebe es zu, ich bin nicht das brävste Kind, aber soweit habe ich es auch noch nie geschafft. ,,Jetzt keine Panik Juna, keine Panik. Nur die Wahrheit sagen, dann wird schon alles gut." Da öffnete sich das Höllenreich. ,,Aha, Juna Smith, komm rein!" Den Kloß, was sich in meinen Hals gebildet hatte, schluckte ich schwer runter. Ich ging rein und setzte mich auf den Stuhl vor dem Tisch. ,,W-w-wo ist George?" ,,Ach der arme kleine Junge ist tot, wurde erschossen. Aber jetzt zu dir zurück, was hast du angestellt!?" ,,Ich habe nur meinen Freund verteidigt und meine Ehrliche Meinung zu Amelie gesagt. Ich sehe da kein Verbrechen drinnen. 1. Amelie hat Jacob als Dummkopf bezeichnet, voraufhin er traurig zu Boden guckte. Ich habe Sie davor gefragt was ihr Problem sei und sie hat mir nur gesagt, das sie Eifersüchtig auf uns ist, weil wir andauernt gemeinsam spielen. Ich habe ihr angeboten mitzuspielen und habe gesagt, dass Jacob kein Dummkopf ist und das ich eine Zickige Freundin nicht brauche. Das war jetzt die ganze Geschichte Sir." Er nickte nur und gram etwas aus seiner Schublade raus. ,,Ganz ehrlich Juna, dass ist echt Kindergarten, wir haben euch viel mehr beigebracht als in andere Kindergärten. Deswegen geb... ." Ich unterbrach ihn. ,,Sir wir sind ja auch noch im Kindergarten! Wir dürfen Kinder sein. Und keine Anwälte! Wir dürfen wie andere Spielen, Streiten, lachen und weinen wie es sich gehört. Aber Sie wollen, dass jeder einzelne von uns gleich ist, dass jeder so wird, wie Anwälte ohne irgendeine Emotion. Einfach kalt sein. Das wollen Sie oder?" Er war verpflüfft von meiner Antwort und hat die Strafen zur Seite geräumt. ,,Du hast mich überzeugt, ich werde dir Bogenschießen und Kämpfen beibringen. Die anderen schicke ich in andere Kindergärten. Sei erfreut über meine Entscheidung!" Ich nickte und ging zu meinen Freunden wieder. Als erstes habe ich Jacob umarmt und danach Amelie. Ich packte meine Sachen und verabschiedete mich. ,,Es war echt toll bei euch zu sein. Aber jetzt lebt ihr eure Leben noch als Kinder. Das Leben geht schnell vorbei." Ich vergoss ein paar Tränen, da ich an George denken musste. ,,Unser Obersteraufseher hat euch auf andere Kindergärten angemeldet. Ich werde euch vermissen." Mit diesen Worten verschwand ich und ging wieder zum Teufel. Er holte ein Bogen aus dem Schrank und ging mit mir runter in den Übungsraum. ,,So Kleine, Pfeil nehmen, Sehne spannen, aufs Ziel konzentrieren und loslassen." Das tat ich auch. ,,Perfekt!" So vergingen mehrere Jahre. Meine Mutter starb leider 2 Wochen später wegen einer bis jetzt ungeforschte Krankheit und mein Vater war nie wirklich an mich interessiert. Deswegen brauchte ich mir keine Sorgen machen, dass mich irgendwer sucht. Heute war mein 16. Geburtstag und ich durfte endlich meine Geschenke auspacken. So also ein IPhone 11 pro, ein neuen Bogen und eine Zugkarte. ,,Für was ist die Zugkarte?" ,,Du gehst morgen in die Almighty Academy. Du hast schon genug Hausunterricht." Ich stande auf und habe ihn umarmt. Ja ich habe den Teufel umarmt. In den letzten Jahren ist er wie ein zweit Vater geworden. Habe ihn besser kennengelernt, haben sehr viel gemeinsam unternommen. ,,Danke." ,,Geh schon meine Kleine, pack deine Sachen und schlaf. Es wird morgen ein aufregender Tag werden." Sofort sprang ich auf, nahm meine ganzen Geschenke natürlich mit und habe angefangen zu packen. ,,Mhm, also, mein Bogen muss mit. Mein Kampfanzug." Ich packte weiter ein. ,,Na endlich fertig.", sprach ich erleichtert. Mit schnellen Schritten lief ich in mein Bad, duschte mich, pflegte meine Haare, pflegte mein Gesicht und putzte Zähne. Danach lief ich wieder in mein Zimmer, habe mir mein Outfit für morgen fertig gelegt, legte mich auf mein Bett und schlief ruhig ein.

,,Oh, Ophelia
You've been on my mind girl since the flood
Oh, Ophelia
Heaven help a fool who falls in love."

Ich streckte meine Hand aus und schaltete mein Wecker aus, setzte mich müde hin und raufte mein Haar. ,,So Juna heute wird es abgehen!", gab ich mir selbst Zuspruch. Ich schlenderte zum Bad und machte mich fertig, putzte Zähne, machte meine Haare und schminkte mich Badly. Mit einem eleganten Gang ging ich zurück ins Zimmer und zog mein Outfit an. Eine eng anliegende schwarze Hose, ein weißes Top, eine schwarze Leder Jacke, schwarz weiße Chucks und auch noch eine schwarze Sonnenbrille. ,,Auf geht's würde ich sagen. Lassen wir mal das Spiel beginnen.", sagte ich mit einem Spöttischen Grinsen. Ich nahm mein Gepäck und ging runter wo auch schon mein zweit Vater auf mich wartete. ,,Und Kleine wird es Ärger geben?" ,,Ne ne, es wird kein 'Ärger' geben.", sprach ich wieder mit dem spöttischen Grinsen. ,,Gut so, steig ein und viel Spaß in der neuen Schule. Ich beobachte dich! Übe schön weiter mit Bogenschießen und Kämpfen Kleine. Wir sehen uns!" Mein persönlicher Chauffeur fuhr los. Wie wird denn die Schule sein?

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Hello Leutis, das war Kapitel 1 wie alles begann. Hoffe es gefällt euch bis hier hin. Es war zwar ein kurzer Text aber ich verspreche euch, dass ich es versuchen werde mehr zu schreiben. Oh gott die arme Juna. Was wohl noch alles passieren wird? Bis dahin, bleibt Fit und Gesund

Eure Autorin

The screams insideWhere stories live. Discover now