Kapitel 1

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Vor 16 Jahren wurden die Zwillinge Bloom und Seraphina von einer sehr Mächtigen Fee in die erste Welt verschleppt und dort versteckt. Beide wuchsen bei einer wunderbaren Familie auf. Keiner der beiden weiß von den Kräften, die sie besitzen, doch spürten sie, dass sie anders waren. Auch die beiden Menschen, die Bloom und Seraphina aufgenommen hatten, wussten nicht was die beiden sind. Woher auch. Jedoch sollte sich sehr bald herausstellen, dass etwas nicht stimmte.

Dann eines Nachts passierte es. Bloom und Seraphina hatten sich mal wieder mit ihrer Mutter gestritten, und das hielt die Zwillinge die ganze Nacht wach, denn sobald sie die Augen schlossen wurde ihre Wut größer. Und dann geschah es mit einem mal. Alle im Hause Peters schliefen bereits, als urplötzlich und ohne jeglichen Grund in mitten des Zimmers der Zwillinge ein Feuer aus brach. Wie als hätte es einen eigenen Willen, machte es sich auf den Weg zum Schlafzimmer ihrer Eltern. Dort wurden die Flammen schlagartig größer und fraßen alles, was ihnen in den Weg kam. Durch die Schreie der Eltern erwachten beide Mädchen aus ihrer Trance. Seraphina und Bloom sprangen aus ihrem Bett und rannte aus dem Zimmer. Schnell begaben sich beide zum Zimmer ihrer Eltern und machten die Tür langsam auf. Da sahen Sie ihren Vater der mit ihrer bewusstlosen Mutter im Arm auf dem Boden saß. Verzweifelt liefen beide Mädchen zu ihren Eltern und setzten sich neben die beiden. Die Zwillinge versuchen das Feuer irgendwie zu stoppen, doch es klappte nicht. Auch vor den Flammen fliehen ging nicht mehr.

Irgendwann traf dann aber die Feuerwehr ein und konnte die Familie glücklicherweise aus dem brennendem Haus retten. Seit diesem Vorfall zweifelten Seraphina und Bloom an sich. Sie zog sich zurück und ließ keinen an sich ran. Seraphina nahm das ganze sehr mit. Um Selbstbeherrschung zu erlangen fing Seraphina an sich für verschiedene Sportarten zu interessieren. So gelang es ihr sich besser zu beherrschen. Bloom im Gegensatz viel es schwer sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Sie fand nicht so schnell ihre Selbstbeherrschung. Doch durch Seraphina schaffte sie es.

Nach ein paar Wochen hatten die beiden eine alte, verlassene Lagerhalle gefunden, in der sie sich zurückzogen und zu ihrer inneren Ruhe fanden, oder lernten sich zu kontrollieren. Seraphina fing nicht nur an mit verschiedenen Kampfsportarten, sondern auch mit Meditieren. Es half ihr sehr gut. Seraphina schaffte es auch, dass Bloom mit ihr meditierte.

Eines Tages wurden die beiden Mädchen von einer Frau gefunden, die sich als Miss Farah Dowling vorstellte und anders war. Sie erzählte Ihnen, dass sie etwas Besonderes seien und dass Sie eine Schule hätte, wo die Zwillinge lernen könnten ihre Kräfte zu kontrollieren. Die Zwillinge sahen sich zweifelnd an. Sie konnten nicht glauben was ihnen gesagt wurde. Es brauchte ein sehr langes und ausführliches Gespräch um die Zwillinge zu überzeugen. Als Miss Dowling es geschafft hatte die Zwillinge zu überzeugen, bekamen die beiden einen Ort und eine Zeit gesagt, wo die beiden sich am Ende der Ferien einfinden sollten. Dann verschwand sie. Immer noch verwirrt gingen Bloom und Seraphina, an diesem Abend, wieder nach Hause und redeten mit ihren Eltern über diese Schule. Miss Dowling hatte ihnen gesagt sie sollen Alfea als ein Internat in der Schweiz tarnen, was die beiden auch taten. Und so nahm das Leben der Zwillinge seinen Lauf. Ein Lauf der den beiden Mädchen viele Höhen und Tiefen bringt.

-Seraphina-

Nun sind die Ferien um und Bloom und ich packten unsere letzten Sachen für Alfea. Unseren Eltern hatten wir, mit Hilfe von Miss Dowling, die uns gefunden hatte, gesagt dass wir auf ein Internat in der Schweiz gehen werden. Erst waren sie nicht so begeistert, doch als wir dann noch einen Brief bekamen, konnten wir unsere Eltern endlich umstimmen. Und so war alles geklärt. Bloom und ich würden nach Alfea gehen. Als wir mit packen fertig waren, machten Bloom und ich uns auf den Weg zu dem geheimen Treffpunkt nach Alfea. Wir hatten unsere Eltern dazu überreden können uns alleine gehen zu lassen. Es war nicht gerade leicht den Treffpunkt zu finden, denn er war sehr gut versteckt. Doch Bloom und ich schafften es. Und so kamen wir in Alfea an.

Als wir durch das Tor auf den Schulhof kamen, sah ich mich beeindruckt um. Hier konnte ich ganz deutlich die Magie spüren, die hier alle versprühen. Doch viel Zeit zum bewundern blieb mir nicht, denn Bloom zog mich weiter. Sie zog mich vorbei an den vielen Schülern zu einer Stelle wo nicht so viel los ist und warteten dort auf die Fee Stella die uns von hier abholen sollte. Während wir da warteten, hatte ich nochmal die Chance mich umzuschauen. Alfea war schon schön. Ich merkte allerdings schnell, dass Bloom ziemlich ungeduldig wurde und immer wieder auf ihr Handy sah.

"Bloom, jetzt beruhige dich doch mal. Sie wird uns schon nicht sitzen lassen und uns holen kommen", sagte ich schon leicht genervt von.

"Schon gut. Lass uns trotzdem schon losgehen", gab Bloom mir als Antwort und schon lief sie weiter. Ich verdrehte nur meine Augen, schmunzelte etwas und lief ihr dann ebenfalls hinterher. Lange liefen wir jedoch nicht alleine, denn zu uns gesellte sich ein Typ. Und er hatte was an sich, was ich nicht beschreiben kann.

"Wow. Ihr seht sehr verlassen aus, aber trotzdem strahlte er ein unbeschreibliches Selbstvertrauen aus. Nur übertreibt ihr beide damit ein bisschen. Ich meine ihr rennt ja fast", sagte er. Ich sah zu ihm und musste schlucken. Der Typ sah nicht schlecht aus. Groß, blondes Haar, durchtrainiert und blaue Auge.

"Das einzige was Bloom nicht leiden kann ist, wenn man sie warten lässt. Dann rennt Sie gerne mal", richtete ich mein Wort an ihn.

"Na dann, tut mir den gefallen und bleibt mal kurz stehen und seht mich an", meinte er.

"Nichts lieber als das", sagte ich und blieb stehen.

"Wir brauchen keine Hilfe, aber danke", sagte Bloom zu gleichen Zeit.

"Ich habe dir keine Angeboten", richtete der gutaussehende Typ sein Wort jetzt an Bloom. Dabei ist Bloom endlich stehen geblieben.

"Ganz schön überheblich. Ich wette ihr seid Feen", stelle er fest.

"Ja wir sind Feen", gab Bloom ihm die Bestätigung und musste dann auch gleich leicht lachen und fügte noch hinzu: "Entschuldige, ich hätte niemals gedacht, dass ich sowas mal sagen werde."

"Ernsthalft! Immer steht ihr hier auf dem Hof einer Schule für Feen", sagte er wieder und musste schmunzeln.

"Die gibt es nicht so oft, da wo wir herkommen", sagte Bloom.

"Aus welchem Reich seit ihr denn her gekommen?", fragt er uns.

"Californien", antwortete ich schnell.

"Ihr seid nicht aus der Anderswelt?", fragte er uns. Wir schüttelten den Kopf und ich sagte: "Sind wir nicht. Und soll ich dir noch was Krasses sagen. Bis vor drei Monaten wussten wir nicht mal das eine Anderswelt existiert."

"Ähm... falls ihr euch verlaufen solltet. Was nicht gleich heißt, dass ihr Hilfe braucht, die ich euch auch nicht anbiete dort ist das Gebäude der Spezialisten und das das ist das Gebäude der Feen", sagte der Schönling und zeigte auf die jeweiligen Gebäude.

"Ja, natürlich. Das Gebäude der Spezialisten, ist klar", sagte Bloom und musste lachen. Natürlich hatten wir beide keine Idee was so ein Spezialist ist. Dies sagte Bloom auch zu dem Schönling. Auch er musste jetzt ebenfalls lachen.

"Okay ich würde euch ja gerne...", fing er an wurde aber von Bloom unterbrochen.

"Mansplainen?", fragte Bloom. Während die beiden weiter diskutieren blendete ich die beiden aus und sah mich in der zwischen Zeit nach Stella um. Sie fand ich auch sehr bald am Eingang.

"Hör auf die Erstsemester Anzugraben", hörte ich einen weiteren Typen sagen. Ich nutzte die Chance, zog Bloom hinter mir her und lief mit ihr auf Stella zu.

The Fate of TwinsLa tua prossima ossessione. Scoprilo ora