Kapitel 1

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Nefes

„Keça mın,bitte geh weg von hier,er wird dich noch umbringen."
{Meine Tochter}
„Yenge ich kann dich mit diesem Monster nicht alleine lassen,du musst auch deine Medikamente einnehmen,der würde dir das nie im Leben geben."sagte ich mit Tränen in den Augen.Sie guckte mich traurig an,und lächelte mich leicht an.„NEFES!"ich zuckte zusammen und sah ängstlich zu meiner Yenge.„Wenn er dich jetzt anfässt bring ich den um."zitterte sie stark.„Yenge du zitterst."weinte ich.Ich suchte schnell ihre Medikamente doch sie waren nirgendwo zu sehen.Ich machte die Obere Fläche des Regals auf und fand ihre Medikamente.
Ich nahm ein Glas und kippte Wasser rein.
Ich öffnete leicht ihren Mund und steckte ihr die Tablette rein.Nacher gab ich ihr den Wasser.Als sie sich beruhigt hat,setzte ich mich hin.„DU SCHLAMPE BIST DU SCHWERHÖRIG?"ich guckte zu meiner Yenge die mit ihrem Kopf nickte.Ich ging langsam ins Wohnzimmer und sah meinen saueren Onkel.„Was kommst du nicht wenn ich dich rufe?"ich wusste was gleich auf mich zukommen würde und biss mir auf die Lippen.Er machte seinen Gürtel auf und schlug gegen meinen Rücken.Ich schrie auf und machte meine Hand vor meinen Mund weil ich nicht wollte das meine Yenge mich schreien hört.Das bricht der immer wieder das Herz.Ich zischte und versuchte leise zu bleiben.Als er nicht mehr konnte warf er seine Bier Flasche gegen die Wand und legte sich schlafen.Weinend sah ich meine Arme die voller Blauen Flecken waren.
Ich stand langsam auf und räumte alles weg auch wenn ich von meinen Schmerzen nicht konnte.Ich bin Nefes und bin 17 Jahre alt.Ich bin halb türkin halb kurdin.Meine Yenge ist auch Kurdin,deshalb spreche ich mit der ab und zu kurdisch damit uns mein Onkel nicht versteht.
Ich wohne seitem ich 7 bin bei meiner Yenge und bei meinem Onkel.Mein Onkel ist der Bruder von meinem Vater.Meine Mutter und mein Vater hatten einen Autounfall als ich klein war weshalb ich jetzt auch bei meinem Onkel wohne.Mein Vater kommt von Türkei und meine Mutter aus Kurdistan.Ich bin mit diesen Schmerzen aufgewachsen,wieso er mich schlägt weiß ich selber nicht.Er schlägt nicht nur mich sonder auch meine Yenge,die sich nicht währen kann weil die sich nicht bewegen kann.Sie ist krank,ihre Knochen tun ihr weh wenn sie sich bewegt.Das ist seit zwei Jahren so.Wir haben schon so viele Krankenhäuser besucht,aber es geht nicht so einfach meinte die Ärzte.Wir sind nicht so besonders reiche Familie..Zur Schule gehe ich auch nicht weil ich auf meiner Yenge aufpassen muss,Freunde hatte ich auch nie gehabt.Meine Yenge hat keinen außer mich.Geschwister hab ich nicht.Wenn ich nur wüsste das mich mein Onkel so misshandeln wird,würde ich nie hierher kommen.Aber irgendwie ist es gut das ich hierher gekommen bin wegen meiner Yenge.Ich liebe sie über alles und will sie nie verlieren.Sie ist wie eine Mutter für mich.


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Wie findet ihr die Geschichte bis jetzt?

Unser SchicksalWhere stories live. Discover now