Kapitel 1

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PoV. Unbekannt

Langsam bewegte ich mich. Erst das rechte Bein. Dann das linke. Es schien alles in Ordnung. Vorsichtig stand ich auf. Sofort schoss ein greller Schmerz durch meinen Körper. Ich wollte schreien, doch es ging nicht. Vor Schreck sprang ich in die Höhe. Hoffte Das ich dem, was immer es war, das mir Schmerzen bereitete, so entfliehen konnte. Ich schloss die Augen, so als würde dadurch der Schmerz verschwinden. Und das tat er. Ich wartete. Eine Sekunde, zwei, drei. Langsam öffnete ich meine Augen wieder. Vor mir lag ein Korridor. Alles war dunkel, und doch konnten meine Augen alles erkennen. An den Wänden Hingen riesige rote Vorhänge, die nur spärliches Licht durchließen. Langsam ging ich diesen Korridor entlang. Doch, ging ich überhaupt? Nein, ich... Schwebte eher. Meine Beine bewegten sich leicht, doch nicht wie beim Laufen. Ich schwebte auch einige Zentimeter über dem Boden, mein Nacht Gewand schleifte leicht. Ich fragte mich, wie soetwas möglich wäre, doch irgentwie Teil meine Gehirns sagte mir, dass das alles ganz normal war. So richtete ich meinen Blick langsam wieder nach vorne. Ich war am Ende des Korridors angekommen, links von mir befanden sich vier Türen, und rechts von mir prangte neben vier großen Gemälden eine Doppeltür. Langsam schwebte ich hindurch, realisierte erst Sekunden später, was ich soeben getan hatte. Doch die Innenseite des Raums ließ mich sofort alles andere vergessen. An den Wänden hingen weitere von den Gemälden, die mir schon draußen aufgefallen waren. Darunter standen hunderte von Ritterrüstungen. Ich mochte diesen Raum sofort, vor allem als ich einen riesigen eisernen Kronenleuchter entdeckte, der über der Mitte des Saals hing. Vorsichtig stieß ich mich in der Luft ab, und flog zu ihm hoch. Es war schön, auf dem Rand zu sitzen und mit den Füßen zu baumeln. Auch konnte ich den Raum von hier deutlich besser überblicken. In der Mitte war ein langer Tisch, mit Stühlen an beiden Seiten. Auch hier waren die Fenster mit roten Umhängen verdeckt. Irgentwas an ihnen gefiel meinem Gehirn und stimmte mich in eine frohe, fast schon festliche Stimmung. Auf einmal hörte ich Stimmen. Ich bekam Panik und versuchte, so schnell wie möglich von hier weg zu kommen. Schnell hüpfte ich vom Kronenleuchter und eilte auf die Tü am anderen Ende des Saals zu. Ich kam in einen weiteren Korridor, der genauso aussah wie der erste, nur das er nach ungefähr zwanzig Metern einen Knick machte und dann nach weiteren zwanzig Metern zu einer Art Aufenthaltsraum führte, den man durch eine kleine Mahagonitür betrat. Von hier führten zwei Treppen auf eine Art Balkon über mir. Ich erspart mir das Treppen steigen und schwebte auf den ersten Balkon. Hier waren 8 Türen. Eine schien mich magisch anzuziehen. An ihrem Türrahmen war etwas eingeritzt, aber ich schenkte dem keine Beachtung. Es war die Tür, die mich elektrisierte. Da war etwas. Etwas böses. Das spürte ich genau. Und doch hatte ich den Drang, dorthin zu gehen. In diesen Raum. Er kam mir bekannt vor. Irgentwie. Und doch war alles neu. Oder nicht?

Hey Leute, das ist jetzt ein etwas kurzes erstes Kapitel, aber ich versuche die nächsten etwas länger zu machen. Ich werde heute auch wahrscheinlich noch ein paar mehr hochladen... 

Bye, Takumi 


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