München. Ende November. Kalter verregneter Tag.
Ich, Laura, 27 Jahre alt, wohnhaft in London und von Beruf Eventmanagerin ging mit meiner Collie Hündin Lilly durch die Straßen von München Giesing.
Gerade als ich an einer Ampel stand und auf die Grünphase wartete, stieg ein Fahrradfahrerin von ihrem Rad und stand prompt mit ihren Absätzen auf meinen Zehen.
Ich konnte mir den lauten schreib nicht verkneifen, da mir vor ein paar Tagen schon etwas auf den Fuß gefallen war und ich darauf hin eine kleine offene Wunde am großen Zeh hatte.
Die Fahrerin entschuldigte sich sofort bei mir und erkundigte sich nach meinem Wohlbefinden.
Ich sagte ihr, dass alles gut sei und sie sich keine Sorgen machen sollte. In dem Moment sprang die Ampel auf grün und sie sauste mit einem entschuldigten Blick davon. Der Schmerz lies nicht nach, dennoch ging ich schnell über die Ampel. Auf der anderen Seite der Straße merkte ich, wie es in meinem schwarzen Boot Nass wurde. Ich befürchtete das schlimmste, die Wunde wird sich geöffnet haben und bluten.
Ich erkundigte mich auf meinem Handy, wo sich der nächste Drogeriemarkt oder Apotheke befand.
Eine Straße weiter befand sich eine Apotheke, die ich ansteuerte. Kurz darauf hin hatte ich mir Pflaster und Mullbinden gekauft. Da ich nicht jedem öffentlich auf der Straße diesen Anblick meines verbluteten Fuß zeigen wollte, ging ich in einen Hinterhof von einem Gebäudekomplex und setzte mich auf dem kühlen leicht nassen Boden.
Ich zog meinen Schuh aus und sah, dass mein kompletter grauer Socken voller Blut war.
Zum Glück hatte ich noch eine Flasche Wasser in meiner Handtasche. Ich zog vorsichtig den Socken und übergoss das Wasser über meinen Fuß. Dies schmerzte sehr.
In der Zwischenzeit bog ein Audi in die Einfahrt und somit auch in den Innenhof ein.
Ich zog Lilly beiseite und beachtete das Auto nicht weiter, ich war viel zu beschäftigt mich weiter zu verarzten.
Kurze Zeit später stand ein junger Mann vor mir und fragte mich besorgt, ob alles ok sei.
„hi, das sieht nicht gut aus. Kann ich dir irgendwie helfen?" Als ich hochsah, bemerkte ich, dass er bereits Lilly am Streicheln war und mich erwartungsvoll anschaute.
„Ach, alles gut. Ich bin bestens versorgt mit meinem Pflaster und dem Wasser" Ich versucht etwas zu lächeln. Er stand noch eine weitere Minute da und streichelte meine Hündin. Lilly freute sich über jede Zuneigung, die sie bekommen konnte.
Er fragte mich dann noch ein paar fragen zu Lilly, welche ich ihm zwar freundlich aber kurz und knapp beantwortete. Ich wollte einfach, dass er geht und nicht weiter meine Füße betrachtete.
Der junge Mann hatte wohl meine Socken erblickt. „Ich wohne hier, möchtest du vielleicht mal mein Bad benutzen und deine Wunde vernünftig säubern. Zudem kann ich dir auch frische Socken anbieten, die willst du doch nicht mehr anziehen oder?" Dabei zeigte er mit dem Finger auf meine beschmierte Socke und fing leicht an zu schmunzeln. Die Socke konnte ich wirklich nicht mehr anziehen und aufgrund der kälte hätte ich das Gefühl, dass mein Fuß langsam taub wurde.
Es war mir zwar ziemlich unangenehm, dennoch nahm ich das Angebot dankend an. Gerade als ich aufstehen wollte, erblickte ich, wie nass und dreckig Lilly war.
„Vielleicht ist es doch nicht so eine gute Idee, Lilly ist nass und dreckig. Ich will dir nicht deine Wohnung versauen!" „Ach quatsch, das macht mir nichts aus. Sie wird so oder so morgen wieder sauber gemacht" Ich erkundigte mich nochmals, ob das wirklich in Ordnung war und ging dann gemeinsam mit dem jungen Mann in Richtung Hauseingang. Im Hausflur angekommen stiegen wir in einen Aufzug und fuhren los. „Ich lasse dich in meine Wohnung und weiß nur, dass dein Hund Lilly heißt" er blickte mich amüsiert an. „Ich heiße Laura. Und wie ist der Name des fremden, der mich in seine Wohnung lässt?" „Leon!" Leon lachte amüsiert. Ich kicherte mit ihm.
Als ich hinunterschaute, fiel mir auf, dass er eine Hose und eine Sporttasche mit dem Bayern Logo trug. „Du scheinst großer Fan von Bayern München zu sein? Ich mache dir einen Vorschlag, ich bin Eventmanagerin und organisiere derzeit ein Charity Event für den Verein, wenn du magst kann ich dich mitnehmen. Die Mannschaft wird auch kommen" „Oh, das ist sehr nett von dir aber ich wurde schon eingeladen. Aber dann werden wir uns dort ja auch sehen!"
Gerade als ich noch was sagen wollte, öffneten sich die Türen vom Aufzug. Über eine weitere Treppe standen wir vor der Wohnungstür von Leon. Als er die Türe öffnete und ich den ersten Schritt in die Wohnung machte, fiel meine Kinnlade augenscheinlich auf dem Boden.
Ich hoffe der erste Teil hat euch gefallen?! Teilt mir dies gerne mit.
Bitte verzeiht mir Rechtschreibfehler :D
ŞİMDİ OKUDUĞUN
Ein Event mit Folgen!
Hayran KurguEinfach reinschauen und lesen. Viel Spaß! Über likes und kommentare würde ich ich sehr freuen. :)
