Endlich, endlich ist diese verdammte Russischdoppelstunde vorüber. Eine Stunde mit Frau Seidel geht ja noch aber 2 Stunden.... Ne danke.
Ich packte meine Sachen zusammen undwar einen kurzen Blick auf Jaron, welcher schon grinsend neben mir stand.
"Was?" fragte ich.
"Ach nichts, kommste mit hinter die Häuser" Jaron wackelte unauffällig mit einem Klipper um mir auf die Sprünge zu helfen. Das war nun auch für mich ein Anlass zum schmunzeln.
30 Minuten allein mit ihm bevor Sportunterricht anfängt und ich seinen trainierten Körper in Aktion betrachten kann.
Mit schnellen Schritten liefen wir aus dem Gebäude. Es waren nur wenige Schüler auf dem Gang, da eigentlich noch ein paar Minuten Unterricht war, aber Frau Seidel macht bei doppelstunden gern eher Schluss.
"Du bist so ruhig heute, alles okay bei dir?" er sah mich ernst an während ich mich dezent in seinen Augen verlor. Als ich es schaffte mich zu lösen antwortete ich :"Ja alles gut.... Sag mal, Ehm, willst du eigentlich mal wieder bei mir pennen? Einfach so ein Jungsabend mit zocken, trinken und rauchen."
"Klar klingt gut."erwiderte er bevor er ein" Heute Abend bei mir? Ich hab Sturmfrei." hinzugefügte.
Oh Gott in mir kribbelte alles vor Aufregung.
Nachdem wir weit genug von der schule weg waren ließ ich mich auf eine Bank plumsen und beobachtete wie Stanley die erste Zigarette anzündete. Provokant sah ich ihn an und öffnete meine Lippen ein wenig und er steckte lächelnd die leicht dampfende Stange zwischen meine Lippen.
"Weißt du eigentlich wie fucking hot du beim rauchen aussiehst. Wäre ich ein Mädchen würd ich sowasvon drauf stehen" er zog an seiner Kippe und fuhr durch meine Haare. Ich lief rot an und blickte ihm in die Augen doch erschrak als er näher kam.
Er stieß den Rauch in mein Gesicht und schloß deshalb kurz die Augen. Als ich es wagte sie zu öffnen flüsterte er :"Oder wäre es dir mit mir so lieber? " in mein Ohr und ich spürte seine Lippen kurz an diesem.
Wie gelähmt saß ich einfach da und rührte mich nicht. Erst als ein wenig Asche auf meine Hand fiel zuckte ich und ließ überrumpelt meinen Kopf zur Seite fahren und dabei meine Zigarette auf den Boden fallen.
Jaron platzierte seine Hände an meinen Schultern und blickte mich an. Sein Kopf entfernte sich von meinem. Ich hatte Mühe seinem Blick leicht nach oben stand zu halten. Immernoch sitzend wanderten meine Hände zum Saum seiner Jacke und ankerten sich Halt suchend hinein. Wie eine Stütze war seine Präsenz, doch so helfend wie sie war, so sehr zerstörte sie mich seit nun mehr als einem Jahr. Ich weiß langsam keinen Ausweg mehr.
Diese ständigen Berührung, wie er mich Hase oder Schnucki nennt. Die Art wie er mich anschaut. Die Art wie er mich fühlen lässt und die Tatsache das ich Dinge über ihn weiß die sonst niemand kennt.
Aber all das, alle Hoffnungen, zerfallen jedes Mal wenn er spaßeshalber mit Lukas flirtet oder jedesmal behauptet er seie nicht schwul.
Umso mehr verwirrt war ich von dieser Situation hier und vom dem was passierte.
Langsam glitten seine Finger über meinen Kiefer und sein Daumen ruhte auf meinem Kinn. Mir der anderen Hand nahm er seine Zigarette und zog noch einmal dran. Er hielt sie mir hin und sofort beförderte ich den Filter zwischen meine Lippen und atmete ein.
"Na na, so gierig Hase?" Er entfernte das Papier und striff mit seinem Daumen meine Unterlippe entlang sodass der Rauch entfloh bevor ich etwas anderes auf ihnen spürte.
Er legte seine Weichen und dennoch rauen Lippen auf meine und bearbeitete diese mit leichten Druck. Sie schmeckten aus einer Mischung von Rauch mit einem Hauch Apfel.
Eine Kombination die mich wahnsinnig werden lässt. Ich erwiderte so gut es ging und ließ meine Augen Zufallen. Aus diesem Grund bemerkte ich nicht wie Stanley die Klippe austrat, während sich eine Hand an meine hüfte legte.
Da mir nach einiger Zeit die Luft ausging entfernte ich mich wieder etwas von ihm, jedoch weiterhin sein Gesicht scannened.
"Hat es dir gefallen?" Fragte er mich leicht verlegen und brachte mich damit zurück in die Realität.
Als Reaktion lief ich rot an und schmiegte einfach nur meinen Kopf an seine Brust welchen ich jedoch kurze Zeit später verwundert hob. Jaron hatte mcih auch die Beine gezogen und selbst hingesetzt.
Leicht verdattert stand ich vor ihm und rang mit mir ob ich mich auf ihn setzten, oder vor ihm in die Knie, gehen sollte.
"Hey Bela, ich will zwar deine Lippen spüren, aber auf meinen und nich um meinen schwanz." er grinste mich durchschauend an.
Mehr als nur beschämt sank ich auf seinen Schoß, legte meinen Kopf auf seiner Schulter ab und schloß die Augen. Meine Lippen lagen an seinem Hals und hinterließen nebenbei einen kleinen lila blauen Knutschfleck.
"Wir müssen bald zurück wir haben noch... Shit 2 min!" rief ich entsetzt.
Leicht gefüllt mit Panik, davor was Herr Meier mit uns anstellen würde, wenn wir zu spät kämen, sprang ich auf, schnappte Stanleys Hand und sprintet, fast schon stolperte, mit ihm zur Schule zurück. Glücklicherweise hatten wir unsere Taschen schon bei der Turnhalle abgelegt bevor wir losgegangen waren.
"Ich glaub wir sind die letzten hier." schmunzelte Stanley entspannt und schulterte seine Tasche vor den leeren Hallen.
"Bitte sei offen. Bitte sei offen. Bitte." "Keine Sorge Bela, die Kabine ist geöffnet."
Wir schlichen uns in die leere Umkleide und ich entledigen mich meines Shirts.
"Hat dir mal jemand gesagt wie gut du aussiehst" hörte ich hinter mir und spürte Arme um meinen Bauch geschlungen. Jaron drücke mir einen Kuss auf den Haaransatz und presste seinen fast nackten Körper gegen meinen, ebenfalls nur in Boxer und kurze Sporthose bekleideten, Körper.
Ich sah das er nur eine schwarze Shorts trug, durch welche man sah, dass unsere Küsse ihn nicht kalt ließen.
Soviel zu du bist nicht schwul schnucki.
Ich gab ihn einen kleinen Klaps auf den Arsch und küsste ihn flüchtig auf die Lippen.
"Komm zieh dich an. Nach Sport haben wir den Rest des Tages Zeit zum rum machen. Außerdem ist morgen frei also überleben wir die Stunde noch." erwähnte ich lächelnd während ich über seine Brust fuhr.
Sein dezent entsetzter Blick änderte sich schlagartig und ich wurde gegen die Wand gedrückt.
" Sei mal nicht so frech kleiner. Ich mach was ich will, die Sportstunde ist mir sowas von egal. Du bist mein und ich will dir das endlich zeigen." hauchte er in mein Ohr.
Diese Worte lösten so ein Gefühl in mir aus, sodass ich ihn einfach packte und innig küsste.
Als wir uns atemlos lösten, sahen wir uns in die Augen, schnappten unser Zeug und verließen, zum Glück unbemerkt, sie Turnhalle. Mit schnellen Schritten liefen wir nachhause und genossen einfach diesen Tag voller Gefühle.
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Smocking Love | Boy X BOY
FanfictionBoyxBoy OS Etwas übertrieben und vielleicht nicht immer sinngemäß aber ich hatte gerade Lust dazu. Es ist die erste Story die ich veröffentliche und eine um die ich mehr oder weniger gebeten wurde. Hoffe sie gefällt euch <3
