(Eigentlich)

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Xenias POV:

Es war mitten in der Nacht, als ich plötzlich ausAlbtraum hochschreckte und schweißgebadet aufrecht in meinem Bett saß. Nala kam zu mir aufs Bett und legte beruhigend ihre Schnauze auf meine Hand. Ich streichelte sie und es beruhigte mich. Langsam normalisierte sich mein Herzschlag wieder und ich ließ mich in die weichen Kissen sinken. Irgendwann schaffte ich es wieder in das Land der Träume zu versinken.

Am nächste Morgen wurde ich von meinem Wecker geweckt und schaltete ihn murrend aus. Heute war mal wieder Montag, den Tag, den ich am Meisten hasste, weil es der erste Tag nach dem Wochenende war und jetzt war es besonders schlimm, weil es kurz nach den Ferien war und ich mich immer noch nicht an den Schulalltag gewöhnt hatte. „Xenia, aufstehen!", rief mein älterer Bruder Jonas. Er hatte gut reden, er hatte mit 17 Jahren sein Abi gemacht und hatte jetzt ein Jahr Pause, was er damit verbrachte, mich zu nerven und zu überlegen, auf was für ein College er geht. Genervt stieg ich aus meinem Bett, suchte aus meinem Kleiderschrank ein Outfit raus und verschwand in meinem Bad. Nachdem ich mich umgezogen hatte, schminkte ich mich und zog meine High Heels an. Danach band ich mir meine langen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen und ging in die Küche, wo mein Bruder schon am Küchentisch saß und auf seinem Handy rumtippte. Als er mich sah, schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht. „Na, du Morgenmuffel? Hast du es endlich aus dem Bett geschafft?" Ich sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an. „Ja, habe ich." „Dann ist ja gut, fährst du heute mit deiner Freundin zur Schule?" „Ja, ich fahre heute mit Maze zur Schule." „Ok gut, dann muss ich dich nicht fahren." Ich verdrehte genervt die Augen und aß mein Brot. Nach dem Frühstück schnappte ich mir meine Tasche und ging nochmal zu Jonas Zimmer. Ich ging rein. „Sind Mum und Dad schon zur Arbeit?" „Ja, das sind sie." „Ok, dann bis nachher." „Bis nachher Schwesterherz" Ich drehte mich um und ging aus dem Zimmer. Da hörte ich ein Hupen und ich lächelte, weil ich wusste, dass Maze draußen ungeduldig im Auto saß. Ich ging raus und stieg ins Auto. „Hi Maze." „Hey Süße, na wie geht's?" „Gut und dir?" „Auch gut" „Cool." Dann startete sie den Motor und fuhr los. Bis zur Schule brauchten wir 20 Minuten. Als wir ankamen, stiegen wir aus und nahmen unsere Taschen. Wir waren gerade auf dem Weg zum Eingang, als ein weißer Mercedes auf den Schulparkplatz kurvte und dann abgeschaltet wurde. Ich wusste genau, wer jetzt aussteigen würde und ich konnte gut darauf verzichten. Da öffneten sich die Türen und Justus, Liam und Vincent stiegen aus. Sie waren die beliebtesten Jungs der Schule und der Schwarm aller Mädchen. Da seufzte Maze plötzlich neben mir auf und ich verdrehte genervt die Augen. „Los, lass uns gehen.", sagte ich zu Maze und riss sie damit aus ihren Fantasien. Da kamen die Jungs auf uns zu. Ich wollte Maze mit mir ziehen, doch sie bewegte sich nicht. Da blieben sie vor uns stehen und sahen uns an. „Hey", sagte Justus und Maze schmolz dahin. „Hey?", sagte ich mit fragender Stimme, weil ich mir nicht erklären konnte, wieso sie plötzlich mit uns redeten. „Lust, in der Cafeteria zu uns an den Tisch zu kommen?" Ich sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an. „Ist das ein Witz?" „Nein, wieso?" „Ihr habt noch nie mit uns gesprochen und jetzt plötzlich macht ihr einen auf freundlich?" „Ach Xenia, ich kenne dich schon sehr lange, also sei nicht so misstrauisch." Ich verdrehte die Augen. „Na gut." „Super, dann bis nachher." „Bis nachher.", sagte ich immer noch nicht sehr begeistert. Er nickte mir nochmal zu und ging dann mit den Jungs ins Schulgebäude. Ich schüttelte nur den Kopf und ging mit Maze auch ins Schulgebäude. 

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