Die Halbgötter schlugen sich durch die Monster. Eines nach dem anderen zerfiel zu goldenem Staub, der den Boden und die Halbblute bedeckte.
Es kamen immer und immer mehr Monster aus der feindlichen Armee.
Immer mehr Halbblute wurden verletzt und mussten vom Schlachtfeld gebracht werden.
Mitten in dieser Schlacht, kämpften sieben Halbblute. Sie schlugen die Gegner in einer unmenschlichen Geschwindigkeit nieder. Hazel ließ die Monster von Edelsteinen durchbohrt werden, Frank schoss einen nach dem anderen Pfeil ab, Leo verbrannte die Monster und zertrümmerte sie mit seinem Hammer, Piper schlich sich hinter die Monster und erstach sie mit ihrem Dolch Katoptris, während Jason durch die Lüfte flog und die Monster mit seinem Schwert besiegte. Annabeth hatte ihre Yankees-Kappe auf, und schlich sich unsichtbar durch die Monster und erstach sie mit ihrem Dolch, oder schlitzte sie mit ihrem Schwert aus Knochen auf. Percy stand in seinem Hurrikan, kämpfte sich mit Springflut durch die Reihen aus Monstern. Alle waren ganz von goldenem Staub bedeckt. Die Sieben waren voller Wunden. Sie warfen sich einen Blick zu. Zusammen stürmten sie auf Gaia zu. Auf dem Weg zerschnitten sie Höllenhunde, Telchinen und Empusen mit ihren Waffen. Die Zeit schien still zu stehen. Immer mehr Monster wurden zurück in den Tartarus geschickt. Währenddessen erstach Gaia weiter Halbblute mit ihrem Schwert. Jason flog mit Hilfe seiner Kräfte in die Luft. Leo sprang auf Festus und flog mit ihm weiter in Richtung Gaia. Hazel rief Arion und galoppierte auf ihm, während Frank sich in einen Drachen verwandelte. Percy erschuf einen Hurrikan. Annabeth und Piper rannten, mit gezücktem Dolch, weiter. All dies passierte gleichzeitig. Nun bemerkte Gaia auch die sieben Halbblute, und drehte sich in die Richtung der Sieben. Schlechte Idee. Die Sieben hatten Gaia erreicht, und griffen alle gleichzeitig mit ihren Waffen und Kräften an. Gaia versuchte sich mit ihrem Schwert zu wehren, und versuchte die Halbblute in der Erde versinken zu lassen. Egal was sie versuchte, um die Halbgötter loszuwerden, es funktionierte nicht. Sie bekam immer mehr Wunden, die sie allerdings mit der Erde heilen ließ. Percy und Jason sahen sich entschlossen und mit einem funkeln in den Augen an. Ein Sturm tauchte auf, im Auge Jason und Percy. Die beiden hatten ihre Kräfte vereint, und einen riesigen Sturm hervorgerufen. Durch den Sturm wurde Gaia hochgehoben, und so von ihrem Herrschaftsgebiet getrennt. Leo ließ Annabeth und Piper hinter ihn auf Festus klettern, und Hazel stieg auf Drache Frank. So schafften sie es Gaia zu umzingeln. Synchron hoben sie ihre Waffen, und griffen mit einem listigen Funkeln in den Augen an. Ohne die Erde konnte Gaia sich nicht mehr heilen, und so wurden ihr von den Sieben immer mehr Wunden hinzugefügt, egal ob von Pfeil, Dolch oder Schwert. Ihr Schwert wurde schon am Anfang des Angriffes von dem riesigen Hurrikan ans andere Ende des Schlachtfeldes geschleudert. In ihren Augen konnte man Angst erkennen. Trotzdem schlugen die Halbgötter immer wieder zu. Plötzlich landetet Percy einen Treffer mit seinem Schwert, genau in Gaias Herz. Mit einem schmerzerfüllten Schrei löste sich Gaia Stück für Stück in goldenen Staub auf, welcher von dem von Jason kontrollierten Wind überall auf der Welt verteilt wurde. So dass sie sich nie wieder bilden konnte.
Mit einem grellen Licht tauchten die Götter des Olymps auf. Auch Hestia und Hades waren dabei. Zeus sprach: "Die Helden des Olymps müssen mitkommen." Die Sieben wurden jeweils von ihrem göttlichen Elternteil an der Schulter gepackt und zum Olymp teleportiert. Dort setzte sich die Gottheiten auf ihre Throne und sahen die Halbblute an. Zeus begann wieder zu sprechen: "Ihr seid die Helden des Olymps. Zusammen habt ihr den Olymp verteidigt und gerettet. Dafür werdet ihr belohnt werden. Jason, mein Sohn, trete vor und sage uns deinen Wunsch." Jason trat vor: "Ich wünsche mir ein Portal zwischen den beiden Camps, damit man sich öfter mal besuchen kann." "Dein Wunsch wird dir gewährt." Zeus schnippte einmal. Nun sprach Aphrodite: "Piper mein Schatz, was wünscht du dir?" "Ich wünsche mir eine Auszeit von den Göttern. Ich möchte eine Pause, die ich mit meinen Freunden verbringen kann." Piper wurde ihr Wunsch erfüllt. Als nächstes war Leo dran. "Ich wünsche mir, dass Kalypso von ihrer Insel und ihrem Fluch befreit wird." Leo bekam seinen Wunsch erfüllt, auch wenn es etwas dauerte, bis der Fluch verfliegen würde. Hazel wurde aufgerufen. Nach ihr Frank. Sie wünschten sich beide das gleiche. Beide wurden von ihrem Fluch befreit. Athene rief Annabeth zu sich. Annabeth kniete vor ihr nieder und sagte: "Ich möchte auch eine Auszeit von den Göttern." "Dein Wunsch sei dir gewährt." "Percy Jackson." Poseidons stolze Stimme dröhnte durch den Thronsaal des Olymps. Percy trat vor und kniete vor seinem Vater nieder. "Ich wünsche, dass Hades und Hestia wieder in den Olympischen Rat aufgenommen werden." "Na gut." Diesmal sprach Zeus. Wieder schnippte er mit den Fingern und zwei prächtige Throne erschienen. Der eine war in warmen Farben, wie orange, rot und gelb, und schien aus Feuer zu bestehen. In ihn waren schöne Muster von Flammen eingeritzt. Der andere Thron war aus schwarzem Marmor. Er war mit Totenköpfen und stygischem Eisen verziert. Die beiden Gottheiten kamen auf Percy zu und umarmten ihn dankbar. Dann gingen sie zu ihren Thronen und setzen sich, in einer drei Meter großen Gestalt, auf diese. "Perseus, ich habe eine Aufgabe für dich. Bevor du irgendetwas sagst, dieser Auftrag ist sehr wichtig.", sagte Zeus mit einer befehlerischen Stimme. Percy guckte genervt und auch etwas wütend. "Wir haben gerade noch in einem Krieg gekämpft und jetzt soll ich auf einen Auftrag?! Das ist doch nicht Euer Ernst!" Auch Poseidon sah Zeus wütend an: „Das kannst du doch nicht machen!" Die anderen Olympier, außer Athene und Hera, sahen Zeus ebenfalls entsetzt an. Dieser aber zuckte nur mit den Schultern. "Du wirst auf diesen Auftrag gehen. Das ist ein Befehl." Percy war immer noch wütend, musste aber nachgeben. Es war immer noch der König der Götter, mit dem Percy stritt. "Was ist das überhaupt für ein Auftrag?" "Zuerst musst du schwören, den Auftrag anzunehmen." Misstrauisch schwörte Percy: "Ich Perseus Jackson, schwöre beim Styx den Auftrag anzunehmen." Zufrieden offenbarte Zeus nun den Auftrag: "Du wirst die Handelswege des Meeres überwachen und (un)sicher machen. Es gibt momentan viele Piraten. Du wirst sie auslöschen." Percy war baff. Es klang zwar einfach, aber er wusste, dass es ein schwieriger Auftrag war. Außerdem gab es noch ein Problem. "Woher bekomme ich ein Boot?" "Das wirst du dir bauen müssen." Der Auftrag war definitiv schwierig. Das merkten auch alle anderen Anwesenden spätestens jetzt. "Ich nehme den Auftrag an." "Gut Perseus. Ach so, ich habe ein Detail vergessen zu erwähnen. Du wirst für den Auftrag deine Kräfte nur in Notsituationen, die durch das Meer oder Wetter verursacht werden, benutzen dürfen." Jetzt sahen alle nicht entsetzt, sondern geschockt aus. Doch Zeus winkte nur ab. Annabeth ging auf Percy zu. "Percy, ich mach Schluss. Du wirst von dem Auftrag wahrscheinlich nicht zurückkommen, und ich möchte nicht mit einem Toten zusammen sein. Außerdem war ich sowieso nur wegen deinem Ruhm mit dir zusammen." Das hatte gesessen. Sie wurde von Percy zuerst wütend, dann traurig und am Ende einfach nur noch emotionslos angesehen. Ruckartig drehte sich Percy um und rannte aus dem Thronsaal und anschließend vom Olymp. Alle Götter und Halbgötter drehten sich zu Annabeth. Nur Athene hatten ein schadenfrohes Grinsen im Gesicht. Offenbar war sie die Einzige, die darüber froh war. Poseidon sah Annabeth sauer an und packte seinen Dreizack fester. Auch die anderen Götter umgriffen ihre Waffen. Hera knurrte: "Auch wenn ich es nicht gerne zugebe, ist Percy der Held des Olymps. Er hat uns schon mehrmals gerettet. Wenn er wegen dir nicht mehr für uns kämpft, dann lebe mit den Konsequenzen oder stirb damit." Jeder sah Hera erstaunt an. Niemand hätte erwartet, dass Hera sich für Percy einsetzt. Hera starrte Annabeth sehr wütend an. Aus Instinkt trat sie einen Schritt zurück. Es war gar nicht gut alle Götter, und dann auch noch die Olympier, gegen sich zu haben. Das wusste auch Athene.
Percy rannte. Er rannte immer weiter, bis er schließlich das Meer erreichte. Dort ließ er sich in den Sand fallen. Er verbrachte einige Zeit dort und machte das Schlimmste, was man in dieser Situation tun konnte. Nachdenken. Tief in seinen Gedanken versunken, starrte er auf das türkise Meer, welches Meterhohe Wellen schlug. Poseidon war noch immer erzürnt. Als er dort so saß, kam er zu einem Entschluss. Er würde den Auftrag hier und jetzt beginnen, schließlich hatte er es geschworen. Und als erstes brauchte er ein Schiff.
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Riptide (Percy Jackson ff)
FanfictionSpielt nach dem Krieg gegen Gaia. Zeus denkt das Percy zu mächtig ist, und möchte ihn loswerden. Er schickt ihn auf einen gefährlichen Auftrag. Percy soll als Pirat die Handelswege des Meeres beschützen, und andere Piraten kapern. Die Figuren gehör...
