Oliver:
Wir checkten im Hotel ein und meine Eltern legten sich zum schlafe hin, während ich mich aufgeregt auf den Weg in die Stadt machte. Auf den Weg dorthin, sah ich einen Buchladen, deren Wände rabenschwarz gestrichen waren und über der Tür ein rubinrotes Schild hing, auf dem unleserlich geschrieben ,,Willkommen bei Berni's Büchern" stand. Beim hineingehen bemerkte ich einen großen Jungen, der sich lässig an die Wand des Geschäftes lehnte und mit seinen hellen Augen, die Umgebung aufmerksam beobachtete. Irgendetwas an ihm erregte meine Aufmerksamkeit, vielleicht waren es seine breiten Schultern oder seine durchtrainierten Arme, die ihn nahezu Perfekt wirken ließen. Auf einmal drehte er sich in meine Richtung. In mir stieg Panik auf, hatte er gesehen wie ich ihn gerade angestarrt hatte? Bevor es für mich zu peinlich wurde, verschwand ich im Buchladen. Drinnen schaute ich mich um und ging zu einem der hinteren Bücherregalen, wo mir ein dunkelgrünes Buch mit wunderschönen Ranken, an den Seiten, als erstes in die Augen fiel. Ich nahm es aus dem Regal und drehte es um. Auf dem Cover stand: ,, Waffenkenntnisse und Pflege". Sofort musste ich an Kenzi denken, ihm hätte das Buch sicher gefallen. Mein Herz fing an, wieder weh zu tun, als wenn jemand mir einen Dolch in die Brust gerammt hätte. Kenzi war , neben Logan mein bester Freund. Ich hatte seit Jahren einen Crush auf ihn,aber er war eben nicht Schwul und seit kurzem hatte er auch eine feste Freundin.Um mich von den trübseligen Gedanken abzulenken, dachte ich an Gwens tröstenden Worte, die sie mit einem zwinkernd zum Abschluss, zu mir gesagt hatte ,, Im Urlaub findest du bestimmt einen süßen Jungen, der dich über Kenzi hinwegkommen lässt.". Ich musste darüber schmunzeln, wie Gwen es immer schafft mich aufzuheitern. Nach einer kurzen Zeit fühlte ich mich beobachtet und schaute mich unauffällig um. Da war er wieder, der Junge von vorhin. Er hielt ein Buch in der Hand und schien aufmerksam den Inhalt zu lesen.Schnell schaute ich wieder ins Buch,als er in meine Richtung schaute. Schmetterlinge fingen an, in meinem Bauch zu flattern. Ungewöhnlich, denn eigentlich entfachte kein anderer Junge, außer Kenzi so ein Gefühl in mir. Als ich mich wieder beruhigt hatte, schaute ich nochmal in seine Richtung, aber der Junge stand nicht mehr dort. Traurig schaute ich mich um, ob ich ihn irgendwo zwischen den Bücherregalen entdecken konnte? In Gedanken nahm ich mir vor, dass wenn ich ihm noch einmal sehen sollte, ich ihn nach seiner Nummer fragen würde.
Alexei:
Ich lehnte mich an die Wand eines Buchladens,als ein Junge mit blondem Haar und einem verträumten Gesicht meine Aufmerksamkeit erregte. Noch nie hatte ich so einen schönen Jungen gesehen! Er hatte blondes glattes Haar, welches ihm ins Gesicht fiel und damit teilweise seine smaragdgrün leuchtenden Augen verdeckte. Diese Augen strahlten etwas beruhigendes aus, auch wenn ich nicht ganz sagen konnte woran es lag. Dafür strahlte sein Körper alles andere aus, nur nichts beruhigendes, denn sein Körper war muskulös und strahlte eher etwas bedrohliches aus. Wenn er zu der Mythos Welt gehörte, hätte ich gesagt er wäre ein Spartaner. Jetzt steuerte der Junge direkt auf den Buchladen zu und ging hinein. Schnell folgte ich ihm. Ich wollte unbedingt herausfinden, wer er ist und ob er zur Mythos Welt gehörte. Drinnen fand ich ihn an einem Bücherregal, ganz hinten im Laden. Er holte sich gerade ein grünes Buch heraus. Als er das Buch umdrehte und das Cover ansah, wurde sein Gesichtsausdruck auf einmal ganz traurig. Seine vorher noch leuchtenden smaragdgrünen Augen wurden trüb. Ich fragte mich was einen so süßen Jungen, wie ihn, so traurig werden lassen. Um nicht aufzufallen, nahm ich mir irgendein Buch aus dem Regal, vor dem ich stand und schaute weiterhin in seine Richtung. Während ich mich in seine Richtung drehte fiel mir auf, dass auch er in meine Richtung schaute. Ich musste anfangen zu lächeln, als er bemerkte, dass ich ihn gesehen hatte. Schnell schaute er wieder mit einem nervösen Blick, ins Buch. Was war an diesem Jungen nicht süß? Von meinem klingelnden Handy wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Schnell schaute ich aufs Display, auf dem ,, Vater" stand. Um die anderen Kunden, beim Lesen nicht zu stören, ging ich so schnell wie möglich aus dem Laden. Trotzdem schaute ich noch einmal in die Richtung des Jungen, mit dem Gedanke ihn nach seiner Nummer zu fragen, wenn ich ihn irgendwann mal wiedersehen sollte.
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Liebesgeschichte von Alexei und Oliver
FanfictionWenn du das Liebespäarchen aus Frostglut genauso magst wie ich, dann bist du hier genau richtig! Meiner Meinung nach sind die zwei viel zu kurz gekommen, weswegen ich diese Fanfiction über sie schreibe.
