Kapitel 1

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Jeder einzelne Winkel in dieser kleinen Wohnung erstickt mich, jede einzelne Diele erinnert mich an dich, jedes Staubkorn. Ich halte es nicht mehr aus, ich muss hier raus und doch erdrückt mich dieser Schmerz und der Kummer. Bin ich bereit? Bin ich bereit wieder zu leben oder bin ich es nicht? Ich weiẞ es nicht. Meine Gedanken sind immer bei dir, auch nach vielen Jahren die du nicht mehr bei mir bist. Ich vermisse dich, ich brauche dich. Meine Freunden wenden sich immer mehr von mir ab, sie finden ich sollte dich endlich vergessen und wieder anfangen zu leben, doch wie? wie vergisst man die Liebe seines Lebens? Das erste Mädchen, dass man im Mondschein am See geküsst hat und man dabei vor Angst nicht mehr klar denken konnte? Die erste wahre Liebe vergisst man nicht so einfach und doch wird mir mit jeden Uhrenschlag bewusster, dass ich ich dich niemals wieder spüren können werde, egal wie sehr ich mich an unsere Erinnerungen klammere. Nie wieder werde ich neben deinen zierlichen Körper aufwachen, nie wieder werde ich dir morgens dein Lieblingsfrüchstück servieren können, während wir zusammen auf dem Balkon den Sonnenaufgang beobachten, nie wieder werde ich deine leuchtenden Augen sehen und nie wieder werde ich dich in den Arm nehmen können, wenn wir uns tagelang nicht gesehen haben. Eines Tages vielleicht werde ich über uns hin weg kommen, ich werde akzeptieren müssen, dass du für immer mit den Engeln fliegen wirst doch heute ist nicht dieser Tag noch nicht. Es ist wieder Montag und somit heiẞt es für mich wieder einkaufen, ich packe meinen Geldbeutel, meinen Schlüssel und steige in unser Auto, der Platz neben mir ist leer, im Auto erstickt mich die eiskalte Stille und ich mache die Musik an, es läuft eine wunderschöne ruhige Ballade, die meinen Gedanken sortiert. Im laden angekommen schaue ich auf die Informationstafeln und stelle mit einem leichten Ausatmen fest, es ist immer noch der gleiche Mist wie letze Woche und fange an zu lachen, doch was ist das? Ein kleiner Zettel ganz am Rande zum Übersehen verurteilt hängt er da, als würde man nicht wollen, dass er dort hängt. Ich griff nach dem Zettel und lese mir in Ruhe alles durch "Hallo Unbekannter, du hast mich bemerkt, dass ist schön. Fühlst du dich oft alleine, hast du etwas erlebt und brauchst jemanden zum reden? Jemanden der für dich da ist ohne dich zu verurteilen? Jemand der dir einfach nur zu hört? Dann melde dich bei mir, ich bin für jeden Menschen mit Sorgen und Kummer da" ich zögerte eine Sekunde und doch entschied ich mich die Nummer der Unbekannten Person zu notieren.
Der Einkauf ist erledigt, in Gedanken versunken packe ich die Lebensmittel in die Schränke als ich nach der schon vergessenen Nummer greife um sie auf die Seite legen um meinen Einkauf fertig zu bekommen. Am Abend gönne ich mir eine kleine Auszeit am Kamin und mache unseren Lieblingsfilm rein, wie oft wir diesen Film wohl schon gemeinsam angeschaut hatten? Ich fange an zu lächeln, als deine Lieblingsstelle im Film erscheint und blicke neben mich und mir kommen die Tränen, ich schalte den Fernseher aus und packe die CD anschließend in meine Erinnerungsbox an dich, dass war wohl nicht so gelaufen wie ich es mir erhofft hatte. Ich mache mich auf dem Weg ins Schlafzimmer und versuche etwas zu schlafen. Im Bett und voller Gedanken Stare ich in die Sterne, die an unserer Decke hängen und schwebe in schönen Erinnerungen an uns beide, ich vermisse dich flüstere ich immer wieder und es fühlt sich an als würdest du mit mir sprechen, ich höre klar und deutlich deine Stimme, deine zarte und freundliche Stimme, in Gedanken versunken erinnere ich mich wieder einmal daran, wie du mir jeden Abend vor dem Schlafen den Nachthimmel erklären wolltest und ich einfach nur neben dir lag und nur an dich gedacht habe, an dich und an das Glück das ich mit dir hatte.
Mein Wecker klingelt und ich mache mich ermüdet auf dem Weg in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen, als mir plötzlich wieder die Nummer dieser unbekannten aus dem Laden aufgefallen ist, ich greife nach dem Handy und tippe die einzelnen Zahlen ein ".... 639" und es klingelt und klingelt und plötzlich höre ich sie "Hallo? Ist da jemand, es ist okay du brauchst mir nichts von dir erzählen, wenn du nicht möchtest, liegt dir etwas auf dem Herzen?" mein Herz rast wie wild, als ich an der anderen Leitung deine zierliche Stimme hörte, reflexartig legte ich auf und ärgerte mich über mich selbst, dass ich keinen einzigen Ton heraus bekam, doch ich setzte mir ein Ziel. Heute abend, werde ich dich noch einmal anrufen, versprochen...

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Hey :)
Das ist meine erste Story und ich hoffe sie gefällt euch. Sorry schonmal für die Rechtschreibfehler und falsche Zeichensetzung. Schreibt gerne in die Kommentare wenn ihr Vorschläge habt <3

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