Wir haben alle etwas gemeinsam.
Etwas das uns im Herzen verbindet, das jeder schon einmal mitgemacht hat.
Wir alle haben es bereits gespürt.
Wir alle haben es schonmal gehört.
Und den ein oder anderen hat es vielleicht berührt.
Denn auch wenn du ein starkes Herz hast ist der Schmerz manchmal zu groß.
Sein Verlangen nach ihm lässt dich einfach nicht los.
Die Hoffnung im Herzen leitet dich an, heitert dich auf, gibt dir Kraft.
Das Paradies in deinen Gedanken doch die Realität holt dich ein.
Eifersucht, Frust und Verzweiflung prügeln gegen deine Wand.
Wie lange hälst du Stand bevor es passiert?
Du kannst hören wie deine Mauer zerspringt, die Gefühle brechen heraus denn deine Mauer hält den Schmerz nicht mehr aus.
Die Verzweiflung kontrolliert dich, bringt dich zu Boden, macht dich krank.
Du bist nicht mehr du selbst, so fragil und übermannt.
Jeder kann deine Zerbrechlichkeit sehen.
Du versuchst aufzustehen, setzt die Teile der Mauer erneut zusammen.
Du denkst das dein Verstand das will, doch in Wirklichkeit hat dein Herz die Zügel in der Hand.
Die Mauer so groß jedoch nicht mehr so heil wie davor.
Der Schmerz hat seine Spuren hinterlassen und hat sich in deinen Kopf gepflanzt.
Doch du unterdrückst es.
Lässt dir nichts anmerkten.
Du zwingst dich selbst zum Lächeln obwohl es dir nicht gut geht.
Die Last auf deinem Herzen nun schwerer als zuvor.
Doch die Hoffnung ist stärker und du lässt es nicht los.
Wir alle sind fragil doch wir unterdrücken es denn Verletzlichkeit macht dich Schwach, stellt dich zur Schau.
Jeder kann deine Schwächen sehen und jeder kann sie gegen dich verwenden.
Sie nutzen um dich erneut zu verletzen, dich in den Abgrund zu stürzen.
Du wirst Opfer ihrer egoistischen Bedürfnisse, ihrem Drang danach ihr eigenes Wohl zu stärken.
Doch du bist von ihnen abhängig.
Du lässt dich von ihnen zu Boden werfen nur um dich wieder aufheben zu lassen.
Doch tief in deinem Inneren weißt du das sie dich erneut zu Boden bringen werden, solange bis sie wieder eine neue Seele brauchen mit deren Gefühlen man spielen kann.
Deine Hoffnung wird immer und immer wieder zerschlagen.
Der Schmerz übernimmt die Kontrolle über deinen Verstand.
Du hörst es immer wieder.
Aber dein Herz zwingt dich in dieser Position zu bleiben, denn Einsamkeit ist schlimmer als all das.
Du lässt es über dich ergehen und suchst weiter um nicht an deiner Einsamkeit zu verenden.
Immer wieder wist du enttäuscht, bis du dich daran gewöhnt hast.
Du siehst die Masken der anderen, wie sie dir die Vorstellung ihres Egoismus darbieten.
Die Illusion an die du glauben sollst für dich längst sichtbar, denn zu oft das gleiche Schema.
Du fühlst den Schmerz, doch es sind bereits zu viele Risse um erneut daran zu Grunde zu gehen.
Von außen merkt man dir nichts an doch ich spüre die Hitze des Flächenbrandes der in dir tobt.
Du schließt dich weg, verstellst dich das dich keiner mehr verletzen kann.
Auch wenn jede Erfahrung deine Weisheit stärkt bleibst du auf der Spur.
Das Glück das du finden willst ist noch weit entfernt, doch egal wie weit die Strecke noch sein mag deine Hoffnung gibt dir weiter die Kraft denn sie ist der einzige Teil von dir der nicht zerbrechen kann.
Ich kann den anderen vergeben.
Ich kann vergeben für was sie mich benutzt haben.
Aber ich werde nie vergessen wie sie mich haben fühlen lassen.
Wir haben alle etwas gemeinsam.
Jeder von uns hat den Schmerz bereits gespürt.
Jeder von uns hat schonmal sein Herz zerbrechen gehört.
Und jeder von uns hat die Scherben seines Herzens wieder gesammelt und zusammengesetzt.
Kannst du sie Hören?
