Es war einer von diesen Tagen die ein ewig in Erinnerung bleiben sollten.
Das Licht der Sonne fiel hell durch das Fenster als ich endlich aufstand, aber es war immer hell, Dunkelheit gab es nur in den Maschinenräumen. Nach einer Überwindung raffte ich mich aus und ging zur Kantine, dort saßen die üblichen Verdächtigen und aßen den Morgenfraß mit Widerwillen. Wenigstens in Sachen Essen gab es einen Lichtblick, denn heute Abend würde endlich etwas Ordentliches auf den Tisch kommen was nicht danach schmeckte als hätte man es zehn Mal durch die Walze gedreht. Schlurfend nahm ich mir meine Ration und ging zum Tisch. Konversation werde ich lieber auslassen, davon würde ich später noch genug bekommen. Möglichst schnell aß ich auf und ging in Richtung Trainings und Forschungsbereich davon nur leider erreichte ich diesen nicht, denn ein Arm wurde vor mir in den Weg gehalten und ich blickte in das Gesicht meiner Mentorin, die sie eigentlich nicht mehr war. Spitzbübisch grinste mir dieses Monster entgegen. Niemand hatte mich so sehr gequält wie sie in meiner Ausbildung, wenigstens bin ich so in die Elite gekommen. Ich merkte schon das sie wieder vorhatte mich zu quälen. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht machte sie schon den Mund auf und teilte mir mit, dass ich heute nicht meinen Tätigkeiten nachgehen durfte, sondern zum Unterricht gehen solle schließlich müsse ich heute Abend vorzeigbar sein. Dementsprechend deprimiert ging ich nun in die andere Richtung. Das erste Mal wieder Unterricht nach so langer Zeit, das konnte was werden. Ich konnte noch nie den Gedanken ertragen, dass jemand mir vorschrieb wie ich etwas zu tuen hatte, als gäbe es nur eine richtige Möglichkeit etwas zu tun. Ohne zu klopfen öffnete ich die Tür und platzte in den Raum, dieser war bereits mit anderen Crewmitgliedern gefüllt, die sich paarweise im Kreis aufgestellt hatten, fast wie bei einer Sekte, dachte ich mir. Der Sektenführer in der Mitte sprach zu mir und forderte mich dazu auf einen Partner zu finden und mich ebenfalls im Kreis einzureihen. Dieser Anweisung konnte ich ausnahmsweise nicht widersprechen und verbrachte so die nächste Stunde damit mit komischen Schritten im Kreis zu drehen, dabei drauf achtend dem Stümper mir gegenüber nicht zu treten und viel eher nicht getreten zu werden. Als die Tortur endlich vorbei war sah ich zu schleunigst davon zu kommen und ging in die Richtung die ursprünglich angedacht war um endlich in Ruhe meine Energie an einem Sandsack auslassen zu können. Meine Gedanken kreisen dabei jedoch um den heutigen Abend, denn schließlich war dieser meine einzige Möglichkeit meinen Traum nachzukommen. Allein an diesen Ball entschieden die ach so hohen Herren, wer am nächsten Planeten auf Exkursion gehen sollte, das worauf ich mein ganzes Leben hingearbeitet habe. Abhängig von irgendeinem Möchtegern Herrscher, der sich der Crew noch nicht mal zeigt.
Die erste Mission des Abends bestand darin die geliebten praktischen Klamotten zurück zu lassen und sich dieses farbige wallende Etwas überzustreifen. Schrecklich ungemütlich aber bei genauerem Betrachten sah es wenigstens nicht schlecht aus. Ein letztes Mal noch die wirren Schritte im Kopf durchgehen und dann war es an der Zeit zum Ball zu gehen von den mein Schicksal abhing. In eben diesem Moment beschloss ich mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Es musste doch irgendwie möglich sein die Entscheidung des hohen Herren zu beeinflussen. Festentschlossen mit einer Mission schritt ich voraus hinein in den Kampf.
************
Ich hab aus Langeweile mal eine Geschichte angefangen
Ich weiß nicht ob ich sie regelmäßig schaffe zu updaten
Erwartet nicht zu viel von mir xD
ESTÁS LEYENDO
Wirbel der Sterne- A SiFi Story
Ciencia FicciónGefühlt grade erst im der weiten Galaxy angekommen muss Zalin schon um ihre Zukunft kämpfen und erfahren, dass das Schicksal nicht fair zu einigen ist
