Ich schreckte wegen eines lauten Klirrens aus meinem Traum auf. Mein Kopf dröhnte noch von gestern Nacht.
„Och man,autsch!" murmelte ich vor mich hin während ich mich aufrecht in meinem Bett setzte und meinen Kopf auf meine Hände stützte.
Ich blinzelte einpaar mal bevor sich meine Augen an die hellichkeit gewöhnt hatten.
Ich schaute auf die Uhr, es war erst 6:15Uhr. Ich hatte also noch über ein einhalb Stunden bevor meine beste Freundin Bella kommt und wir in die schule müssen.
Sie heißt eigentlich Isabella aber ich nenne sie immer Bella und sie mag den nahmen sowieso mehr.
Langsam stand ich auf und alles drehte sich um mich, ich lies mich sofort zurück auf mein Bett fallen und griff nach dem Wasserglas das neben meinem Bett auf meinem Nachttisch stand. Ich nahm eine großen schluck und stöhnte erleichtert auf weil ich mich sofort besser füllte.
Nach 10min startete ich einen neuen Versuch aufzustehen. Und siehe da es klappte, ich fühlte ich zwar immer noch echt beschissen und etwas wackelig auf den Beinen aber es war trotzdem besser.
Ich ging aus meinem Zimmer und griff beim rausgehen nach einer dünnen strick Jacke weil ich nur einen kurzen Pyjama trug. Als ich in der Küche ankam stand meine Tante Clara in ihrem hellrosanem Morgenmantel und den dazu passenden blüsch Hausschuhen an dem Herd und machte sich einen Tee. Als sie merkte das ich da war drehte sie sich ruckartig um wobei ihr schwarzer Bob seltsamer weiße länger brauchte als ihr restlicher Kopf.
Ich fande das sie für eine 35 Jährige echt gut aussah.
Sie sah mich mitleidig an und nahm mich in den Arm. „Guten morgen." sie lächelte. „Tut mir leid das ich dich geweckt habe. Mir ist die Tasse runter gefallen." fügte sie etwas kleinlauter hinzu während sie auf einen kleinen Haufen mit Scherben neben sich zeigte. Ich winkte ab und meinte nur: „Nicht so schlimm. Ich wollte sowieso noch duschen." Ich lächelte sie an wobei ich mir nicht wirklich sicher war ob es ein lächeln oder nur eine seltsame Grimasse war. Sie lachte und meinte: „Möchtest du eine Tablette gegen die Kopfschmerzen?" Ich nickte sofort übereifrig was ein großer Fehler war denn jetzt dröhnte mein Kopf wieder viel stärker.
Während sie zu Ihrer Tasche ging um mir eine Tablette zu holen schaute sie über ihre Schulter und sagte : „Wie ich sehe war deine Geburtstags Party gestern sehr lustig nicht war?" Das Wort lustig betonte sie sehr während sie mit ihren Händen Anführungszeichen in die Luft zeigte. Ich sah sie nur verständnislos an. Sie zeigte auf meinen Hals und meinte: „Leila, ich glaube du solltest mal in den Spiegel schauen." Sofort rannte ich zu dem Spiegel über der Kommode im Flur und sah meinen Hals an „Oh.Mein.Gott." flüsterte ich als ich sah was sie meinte. Ich hatte einen riesigen Knutschfleck an meinem Hals. Wann war das den passiert, ich konnte mich nur noch an Bruchteile von gestern Abend erinnern. Zum Beispiel an den Teil als ich die 17 Kerzen auf meinem Kuchen ausblies den Bella und ich am Vormittag zusammen gebacken hatten und an den teil als ich schon sehr betrunkene auf dem Tisch tanzte und mir sehr viele Jungs zuriefen wie heiß ich sei. Ich wusste aber nicht mehr wie ich nach Hause kam und das bereitete mir große Sorgen.
Aufeinmal spürte ich eine Berührung auf meiner Schulter und sah in dem Spiegel. Ich sah die Spiegelung von Clara welche mir zulächelte und ein Wasser Glas und die Tablette hinhielt. Ich nahm beides und während ich die Tablette schluckte fiel mein Blick auf eins der Bilder auf der Kommode. Es war eins auf dem ich als Baby zu sehn war. Meine Mutter hielt mich auf dem Arm und mein Vater hatte seine Arme von hinten um meine Mutter gelegt und hielt sie. Während beide lächelten.
Meine Mutter war eine Wunderschöne Frau mit hellbraunen Haaren und großen braunen Augen ihre vollen Lippen waren einfach nur perfekt sie war einfach wunderschön. Mein Vater war relativ groß und muskulös er hatte blonde kurze Haare und goldene Augen.
Die beiden sahen auf dem Bild so unbeschreiblich glücklich aus aber mein Vater war jetzt verschwunden und meine Mutter Tod. Ich hatte beide nie kennengelernt weshalb ich oft traurig war.
Ich merkte wie mir eine träne über die Wange rollte also wischte ich sie mit dem Ärmel meiner Strickjacke weg und schaute nach oben in den Spiegel.
Man konnte deutlich die Ähnlichkeit zischen mir und meinen Eltern sehn. Ich hatte die Haare meiner Mutter genauso ihre vollen Lippen und die Augen meines Vaters.
Clara nahm mich in den Arm. Sie war eigentlich garnicht meine Tante sondern die beste Freundin meiner Mutter aber das war mir egal für mich war sie einfach Tante Clara.
Nach ein paar Minuten fragte sie mich: „ Hey Leila, soll ich die Pancakes machen wehrend du duschst?" Ich löste mich aus der Umarmung und schaute sie entgeistert an. „Warum fragst du mich das überhaupt noch? Du weißt doch die Antwort" Wir beide lachten und Clara ging in richtung Küche um mit dem teig anzufangen während ich noch einmal auf das Bild von meinen Eltern und mir sah und mich dann umdrehte um ins Bad zu gehen.
*****
Während ich mit Clara Frühstückte Klingelte es an der Tür.
Mir war sofort klar wer das war also stand ich auf um die Tür zu öffnen.
Vor mir stand meine beste Freundin Bella mit ihrer knall roten Lieblings Tasche. Sie passte mal wieder nicht zum Rest ihres Outfits aber das war ihr natürlich egal.
Bei ihren Anblick musste ich schmunzeln. Doch dann lag sie mir schon in den Armen und jammerte:
„Ich hab keine Lust auf Schule. Es ist da immer so langweilig und süße Typen gibt es dort auch nicht"
Als sie Clara am Tisch sitzen sah lies sie mich los und stürmte zu ihr. Sie drückte sie an sich und sagte munter: „Guten Morgen".
„Manchmal habe ich wirklich das Gefühl das du Clara mehr magst als mich." sagte ich vorwurfsvoll zu ihr. Sie lächelte und meinte: „Ich liebe eben euch beide"
Wir alle mussten lachend und während ich Kopfschüttelnd die Tür schloss fragte Clara meine Freundin gerade : „ Bella, willst du dich setzten und noch ein paar Pancakes während sich Leila anzieht?"
Da ich keine Lust hatte mich nach dem duschen gleich richtig anzuziehen, hatte ich einfach einen Bademantel an.
Balla setzte sich sofort und griff nach einem Pancake während sie mich aufmerksam anschaute. Dann plötzlich wurden ihre Augen groß und dann kniff sie ihre Augen zusammen und fragte mit einem nicken in die Richtung meines Halses: „Woher hast du den denn?" Ich zuckte mit den Schulter und sagte: „Das würde ich selber gerne wissen." Sie sah mich an und dann Clara und dann wieder mich bis sie schließlich meinte: „Ah ok, verstehe" Ich rollte mit den Augen und verschwand in meinem Zimmer um mir etwas anzuziehen.
Nach kurzem überlegen entschied ich mich für einen engen schwarzen Rock mit einem weißen Rollkragen Pulli unter dem ich meinen Knutschfleck versteckte konnte und einem schwarzen Blazer. Dazu suchte ich mir goldenen Schmuck und band meine Haare in einen lockern Dutt zusammen. Schminkte mich leicht um meine Augenringe zu loszuwerden. Ich nahm meine schwarzen Pumps in die Hand. Dann schnappte ich mir meine Tasche und ging zu den anderen zurück.
Als Bella mich sah sprang sie von ihrem Platz auf. „Also erstmal du siehst echt heiß aus" meinte sie mit einem Staunen. Wir grinsten uns an. Wir sagen oft solche Sachen und das ist total normal bei uns. Wir sind eigentlich wie Schwestern. Bella fuhr fort: „Wenn du noch deinen Kaffee willst sollten wir uns beeilen." Sie kannte mich einfach zu gut denn ohne diesen Kaffee kann ich einfach nicht. Wir holten ihn uns seid wir 14 Jahre alt sind jeden Tag bei der kleinen Bäckerei um die Ecke er schmeckte dort einfach göttlich. In dem Café gibt es auch eine kleine ecke mit Bücher Regalen und gemütlichen Sofas und Sesseln. Wenn man dort aus dem Fenster schaut sieht man auf einen kleinen Hinterhof.
Wir sagten Clara tschüss und sie wünschte uns einen schönen Tag. Dann gingen wir so zu der kleinen Bäckerei.
Das war das 1 Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch :)
Falls ihr Verbesserungsvorschläge habt sagt mir bitte in den Kommentaren Bescheid.
Es wird erst ab Kapitel 4 Spannend also würde ich mich freuen wenn ihr bis Kapitel 4 bzw 5 lest😇
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Ayoka - Das unsterbliche Herz
FantasyIn dieser Geschichte geht es um die 17 Jährige Leila und ihr besonderes Herz. Sie denkt das sie ihre Welt kennt aber sie irrt sich komplett. Von einem Tag auf den anderen stellt sich ihr Leben Komplett auf den Kopf. Doch sie ist nicht allein auf d...
