Ich wäre gern ich
doch das kann ich nicht sein
Ich teil' mein Bewusstsein,
bin nie ganz allein.
Wann immer die Stille
die Hallen durchdringt,
der schaurige Ton
deiner Stimme erklingt.
Doch bin mir nicht sicher,
was tust du genau?
Zerstörst du die Säulen
oder hilfst beim Aufbau?
Ich gab dir einen Namen,
ein äußeres Ich.
Doch habe ich Angst,
ersetzt du mich nicht?
Gab dir die Kontrolle
über unseres Handeln
und fühlte mich so
als würde ich wandeln.
Plötzlich und schnell,
war nicht Herr der Lage.
So schloss ich mich ein
über Wochen und Tage.
Bald wurde mir klar
du wurdest gesandt
zu schützen mein Leben
zu führen die Hand
Doch wer schickte dich
in meiner dunkelsten Not?
Wer gabden Befehl
abzuwenden den Tod?
Mit all diesen Fragen
im symbiotischen Reigen
gab ich dir Bestimmung
Mein Sternenkind Aiden.
YOU ARE READING
Aiden
PoetryEin Gedicht über den angenehmen Kontrollverlust des Körpers durch eine unbekannte Quelle
