Kapitel 1: Iernair

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(https://www.youtube.com/watch?v=9kEMzXw7P2A ; passende Musik? Gerne. Ich werde hin und wieder links einfügen ;) )


Schlagartig öffnete Alice ihre Augen. Sie sah überall Metall, hörte piepsen. Wo war sie? Im Krankenhaus? Ihr Körper fühlte sich schwer an, doch sie konnte sich an nichts erinnern. Sie war nur draußen. Wurde sie vielleichtangefahren? Nein, sie war doch eigentlich nicht in der Nähe einer Straße unterwegs. Sie lebte weiter außerhalb der Stadt, da wo sie lebte wagten sich Menschen nicht hin. Langsam versuchte sie sich auf zu richten.

„Bleib lieber liegen. Dubist noch zu Schwach um dich auf zu setzen.", hörte man eine Stimme.

Alice blickte zur männlichklingenden Stimme. Jemand schien in der dunklen Ecke zustehen, dochsie konnte nicht mehr als eine Silhouette erkennen.

„Wo...bin ich? Und werbist du?", fragte Alice.

„Das sind sehr guteFragen. Du bist nicht mehr auf deinem Heimatplaneten. Ich weiß, dasklingt für dich verrückt.", die Stimme machte eine kurze Pause,als würde sie auf eine Reaktion warten, doch Alice blieb ruhigliegen. „Du bist in meinem Zuhause, genau genommen meinemRaumschiff. Dieses Schiff sehe ich als mein Zuhause an.", fuhr dieStimme fort. „Was die Frage zu mir angeht. Ich...bin das, was ihrein Alien nennt."

Die Silhouette trat aus demSchatten ins Licht hervor. Neben Alice stand ein Wesen. Es sahmenschlich aus und doch anders. Pinke Haut, dunkel lilane Haare, einSchweif, komplett schwarze Augen. Alice betrachtete das Wesen.

„Mein Name ist Iernair.Ich stamme vom Planeten Yolgro. Nun, nicht, dass dieser Planet diretwas sagen würde, aber...ich dachte...naja auch egal." Iernairblickte auf ein paar Anzeigen.

„Dir scheint es soweitwieder gut zu gehen. Sehr schön. Du wärst beinahe gestorben."

„Gestorben?",wiederholte Alice. Sie war nicht fähig viel zu sagen. Irgendwie wardas alles surrealistisch.

„Ja. Du hast einen Schussabbekommen. Einen Laserschuss um genau zu sein." Er deutete aufihre Schulter. „Ich habe dich, mitgenommen und hier versorgt. Dichdort zu lassen hätte dich nur getötet. Bis dich jemand gefundenhätte wärst du verblutet." Er lächelte leicht.

Alice versuchte sich wiederauf zusetzen.

„Bitte, bleib doch liegen!Die Wunde ist zwar verschlossen, aber du bist noch Schwach."

Vorsichtig legte Iernaireine Hand auf den Oberkörper von Alice, um sie davon abzuhaltenaufzustehen.

„Ich...bitte. Ich mussmich selbst überzeugen wo ich bin.", sagte Alice.

Iernair seufzte leise, eheer nickte und Alice aufhalf. Alice' Beine waren zu schwach sie zuhalten, also beschloss er sie zu stützen. Er brachte sie zum Fensterder Krankenabteilung. ()

Alice blicke aus demFenster. Sie sah die unendliche Dunkelheit, die von Sternen erhelltwurde. In der Entfernung konnte sie einen blauen Planeten aus machen.

„Das ist, Wahnsinn. Wirsind wirklich im all?", fragte Alice ungläubig.

Iernair musste etwaskichern. „Du bist das erste mal hier, nicht wahr? Wir sind grade ineiner komplett anderen Galaxie. Damit, bis du offiziell der ersteMensch, der unbeschadet eure Galaxie verlassen hat." Er lächeltesie an.

„Wow. Ich könnteStundenlang hier stehen und mir das ansehen."

„Nun, dies kannst du gernetun, sobald du selbst stehen kannst." Er brachte sie zurück zurLiege.

„Aber, wann kann ichnachhause?", fragte Alice besorgt.

„Keine Sorge. Sobald dufit genug bist. Laser Wunden heilen schwer, so sind dieseLaserschusswaffen ausgelegt. Ich habe ohnehin noch auf einigenPlaneten zu tun. Also, wie wäre es wenn du mich begleitest? Dukannst dich ausruhen, ich kann ein Auge auf deine Wunde haben. Sobaldich fertig bin, bist du vollständig fit und ich bringe dich wiedernachhause. Ich kann dir auch etwas die Planeten zeigen, auf denen wirlanden werden."

Alice überlegte. Ihr warklar, dass sie nicht wirklich viele Wahlen hatte. Aber es klangunglaublich spannend. Also stimmte sie zu.

Iernair musterte die kurz.„Du hast einige Tage geschlafen. Bestimmt hast du Hunger. Ruh dichweiter aus und ich sehe was ich dir bringen kann."

Er drehte sich um undverließ den Raum durch eine Schiebetür.

Alice legte ihre Beine aufdie Liege und sah sich um. Im Raum befanden sich vier Liegen, vieleGeräte und nochmal genau so viele Bildschirme. Es waren Geräte dieAlice nie zu vor auf der Erde gesehen hatte. Auf der Erde hatte sieviel Technologie. Smart Home, Roboter, selbst fahrende Autos, dochhier schien alles auf einem anderen Level sein. Nach kurzer Zeit kamIernair wieder. Er hatte ein Tablett in den Händen und stellte esneben Alice ab.

„Ich wusste nicht was ihrauf der Erde esst. Also habe ich etwas von unserem Heimat Planeten.Probiere es. Vielleicht schmeckt es dir ja."

Auf dem Teller lag etwasmerkwürdig aussehendes. Es ähnelte einem Tintenfisch aber es warLila. Alice sah nicht begeistert aus aber die beschloss es zuprobieren. Alice wollte ihre Haare als dem Gesicht hinter ihr Ohrschieben, als sie etwas an ihrem Ohr bemerkte. Es fühlte sich wieein Hörgerät an.

Iernair bemerkte es. „Oh,das. Richtig, ich vergaß den Übersetzer an deinem Ohr zu erwähnen.Keine Sorge, er ist nicht festgeklebt oder so. Du kannst ihnjederzeit absetzen. Er ist aber auch Wasserfest, also kannst du ihntheoretisch auch einfach gar nicht absetzen. Wie du dir vielleichtdenken kannst sprechen weder ich, noch andere Wesen deine Sprache.Die Übersetzer sind daher völlig normal für uns. Sie Übersetzenalles gehörte direkt in die eingestellte Sprache, sehr nützlich."

Er deutete auf sein eigenesOhr, um zu zeigen, dass er selbst ein solchen Gerät trug.

Alice blickte kurz auf dasGerät und dann wieder auf das Essen vor sich. Sie probiere einkleines Stück. Es schmeckte wider erwarten erstaunlich gut. Es hattewas von Hühnchen. Alice aß weiter.

Iernair schien sich drüberzu freuen, dass es hier schmeckte.

„Iernair? Darf ich dichfragen, wieso du auf der Erde warst?", fragte Alice.

„Nun, ich bin mehr oderweniger abgestürzt. Ich habe ein kleines Space Shuttle, dass ichnutze um an Planeten ran zu kommen. Ich verlor die Kontrolle undstürzte auf der Erde ab. Zum Glück bin ich nicht in einer Stadtabgestürzt. Wer weiß was dann alles geschehen wäre.", erklärtedas Alien.

„Aber, wieso haben dieMenschen noch nie einen von euch zu Gesicht bekommen?"

„Das ist einfach. Ihr seidnoch nicht soweit. Das Universum ist unendlich. Es gibt vielePlaneten und genau so viele verschiedene Spezies. Nur entwickeln sichnicht alle soweit, dass sie die Entsprechenden Technologien für dieRaumfahrt erforschen können. Hinzukommt, ihr seid in eurer Galaxieallein. Die Planeten um euch herum sind nicht bewohnbar. EureTechnologien reichen noch nicht über das Ende eurer Galaxie hinaus.Wir haben die Regel, niemand nimmt Kontakt zu einer Spezies auf, diees nicht von alleine schafft, heraus zu finden, dass es anderes Lebengibt. So schützen wir die unterentwickelten Spezies. Umso wichtigerist es, dass wir aufpassen und niemanden sagen, dass du ein Menschbist. Das würde uns nur Probleme einhandeln. Ich habe damit, dassich dich mitgenommen habe, etwas getan, was nicht wirklich erlaubtist. Ihr seid aber schon weit gekommen, sobald ihr soweit seit, dassihr uns findet, werden wir euch in unserem Handelsring aufnehmen."

Alice sah Iernair an unddachte nach. Seit Jahren wurde unermüdlich auf der Erde geforscht.Andere Planeten wurden untersucht. Für die Menschen waren siewirklich fortschrittlich, doch jetzt gibt es Wesen in diesemUniversum welche, viel fortschrittlichere Technologien haben. Sieblickte auf ihre Beine um das erfahrene zu verarbeiten.

Iernair lächelte siefreundlich an.

„Das war viel auf einmal,dafür, dass du grade erst aufgewacht bist. Leg dich hin, ruhe dichaus. Morgen, werde ich dir das Schiff zeigen. Ich denke, dann bist duzumindest soweit, dass deine Beine dich kurze Wege tragen.", sagtedas Alien.

Alice nickte. Ihr Kopffühlte sich voll an. Sie lehnte sich zurück und schloss die Augen.Iernair nahm das Tablett, dimmte das Licht und verließ mit einem„Schlaf gut." den Raum.


Alice blickte noch einmalkurz durch das Fenster, in die weiten des Universums, ehe sie dieAugen wieder schloss und einschlief.

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⏰ Última atualização: Feb 10, 2021 ⏰

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