1. Wie alles Begann

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Langsam lief ich durch die düsteren Flure, ich konnte mein Herz regelrecht schlagen hören.

Immer darauf bedacht keine Geräusche zu machen lief ich weiter, direkt hinter

mir mein bester Freund. Plötzlich sah ich ein schwaches Licht am Ende des Flures

aufleuchten und nahm erschrocken seine Hand. Direkt fühlte ich mich sicherer. Nun begann

ich den größten Fehler, ich ließ mich von meiner Neugierde überreden weiter zugehen. Der

trübe schein der Taschenlampe zitterte über die Wände und ich ging weiter, Schritt für

Schritt. Als sich plötzlich ein Schatten aus der hintersten Ecke löste, ich wollte schreien

doch bekam keinen Ton heraus. Ich sah mein ganzes Leben an mir vorbeiziehen bis mich

seine Hand, die nun noch stärker an meine drückte, wieder zurück ins jetzt brachte. Meine

vor Angst geweiteten Augen starrten auf den Schatten der nun immer deutlicher zu

erkennen war. Mein ganzer Körper begann zu zittern und alle Umrisse verschwammen.

Jetzt bloß nicht ohnmächtig werden dachte ich mir und versuchte mich auf den Schatten zu

fixieren. In diesem Moment wäre es wohl das schlauste gewesen zu rennen, doch

irgendetwas in uns ließ uns nur wie gelähmt dastehen. Plötzlich hörte ich ein kratzen, mein

Blick wurde klarer und ich sah wie der unbekannte Schatten langsam mit einem Messer

über die Wand kratzte und immer näher kam. Immer noch standen wir Stock steiff an der

selben Stelle und wagten es nicht uns zu bewegen. Der matte Lichtkegel meiner

Taschenlampe erleuchtete den Schatten, dass war der Fehler, denn was ich dort sah, hätte

ich niemals sehen wollen.

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