Langsam lief ich durch die düsteren Flure, ich konnte mein Herz regelrecht schlagen hören.
Immer darauf bedacht keine Geräusche zu machen lief ich weiter, direkt hinter
mir mein bester Freund. Plötzlich sah ich ein schwaches Licht am Ende des Flures
aufleuchten und nahm erschrocken seine Hand. Direkt fühlte ich mich sicherer. Nun begann
ich den größten Fehler, ich ließ mich von meiner Neugierde überreden weiter zugehen. Der
trübe schein der Taschenlampe zitterte über die Wände und ich ging weiter, Schritt für
Schritt. Als sich plötzlich ein Schatten aus der hintersten Ecke löste, ich wollte schreien
doch bekam keinen Ton heraus. Ich sah mein ganzes Leben an mir vorbeiziehen bis mich
seine Hand, die nun noch stärker an meine drückte, wieder zurück ins jetzt brachte. Meine
vor Angst geweiteten Augen starrten auf den Schatten der nun immer deutlicher zu
erkennen war. Mein ganzer Körper begann zu zittern und alle Umrisse verschwammen.
Jetzt bloß nicht ohnmächtig werden dachte ich mir und versuchte mich auf den Schatten zu
fixieren. In diesem Moment wäre es wohl das schlauste gewesen zu rennen, doch
irgendetwas in uns ließ uns nur wie gelähmt dastehen. Plötzlich hörte ich ein kratzen, mein
Blick wurde klarer und ich sah wie der unbekannte Schatten langsam mit einem Messer
über die Wand kratzte und immer näher kam. Immer noch standen wir Stock steiff an der
selben Stelle und wagten es nicht uns zu bewegen. Der matte Lichtkegel meiner
Taschenlampe erleuchtete den Schatten, dass war der Fehler, denn was ich dort sah, hätte
ich niemals sehen wollen.
DU LIEST GERADE
Die Suche
HorrorAn einem ganz normalen Tag verlierst du aufeinmal deinen Besten Freund. Lange Jahre beginnen. Du wirst gefoltert,gesucht und entführt. Wirst du deinen Besten Freund trotzdem irgendwann wieder sehen?
