Harry: Nialls Fuß in meiner Nase - Das ist das, was man am Morgen (und vor allem nach einer Party) braucht. Ich mein, es ist wirklich schön nicht allein zu sein und so, aber manchmal könnte ich meine Ruhe echt gut gebrauchen.
Niall schnarcht also genüsslich weiter, Liam dreht sich nochmal um, Zayn ist sowieso immer im Tiefschlaf und ich? Ja... ICH mache mal wieder Frühstück. Frühstück um 12:30...
Gerade als ich fertig war und ein bisschen sauber machen wollte, tippte mich eine Hand sanft an meine Schulter. Aus irgendeinem Grund wusste ich sofort, wer das war. Ich sagte erstmal nichts, da ich irgendwie auch noch am Träumen war... Ein leichten Kater hab' ich definitiv.
,,Fleißig, fleißig!" Sagt Louis mit einer sanften Stimme, die mich irgendwie beruhigt. Ich nicke nur zufrieden und lächle ihn an. Er lächelt zurück. ,,Steh' nicht so rum! Ich kann deine Hilfe gut gebrauchen." necke ich Louis und er lacht. Plötzlich hören wir Liam lachen: ,,Hey, ich will auch!" Jetzt reicht's mir. Kurzerhand nehme ich mir ein Kissen zur Hand und beginne eine Kissenschlacht. Die anderen können in den nächsten Wochen noch lange genug schlafen! Fight Fight Fight!
Nachdem wir uns alle beruhigt haben und soweit fertig mit allem sind, ging es zu einem Gespräch mit unserem Manager. Es geht um unseren ,,Urlaub". Wenn man das so nennen kann. Wir haben zwar keine Proben oder Gigs mehr, dafür müssen wir uns aber um unser neues Album, Songs und weitere Dinge kümmern...Aber solange ich meine Familie sehen kann, ist mir das eigentlich wert. Die Tour war echt erfolgreich und wir haben in so vielen Ländern gespielt, an die ich mich teilweise gar nicht mehr erinnern kann.
z.B. Malabami :D
Aber ich vermisse meine Familie wirklich sehr. Ich würde mich schon als einen Familienmenschen beschreiben. Ich liebe es, mit Gemma rumzublödeln und sie mit nervigen Fragen zu Löchern. Das ist mein Job! Ich bin schließlich ihr kleiner Bruder und ich weiß, auch wenn sie mir oft sagt wie sehr sie mich doch hasst und wie nervig ich bin, dass sie mich liebt und immer für mich da ist. Wie gerne würde ich sie in unser Apartment einschleusen. Zumindest manchmal. :)
Niall trifft es glaube ich, immer am Härtesten... Er liebt seine Familie und seine Heimat. Er erzählt so oft von seinem Papa und den verrückten Pubs in die er irgendwann mal gerne gehen würde. Er sitzt oft alleine auf der Treppe und weint. Ich möchte ihm dann aber helfen, aber ich weiß wirklich nicht wie. Ich denke, manchmal ist es einfach gut seinen Gefühlen freien Lauf zulassen.
Wir nehme also alle unsere Mäntel und gehen zum Büro. Wir haben alle ein mulmiges Gefühl, aber das haben wir eigentlich immer, wenn wir mit unserem Management sprechen - Und ich hab' mich irgendwie noch nicht ganz daran gewöhnt. Werde ich mich jemals daran gewöhnen? Ich weiß es nicht.
Louis: Ich habe eigentlich keine Probleme mit den Typen vom Management zu reden, ich muss schließlich nur stumm dasitzen und nicken. Aber ich merke, wie angespannt Harry ist und versuche ihn mit meinen Blicken etwas zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. Sowas setzt ihm wirklich immer zu und ich mag es echt nicht, mir das einfach nur mit anzusehen...
Ich beschließe etwas langsamer zu gehen, sodass ich neben Harry gehe. ,,Upps!" Sage ich und stupse Harry an. Natürlich gewollt. ,,Kleiner Schwächeanfall'' Sage ich und stütze mich wieder auf. Ich merke, wie Harry schmunzelt. Wenn er jetzt nicht so auf den Boden runterschauen würde, könnte ich bestimmt sein kleines Lächeln sehen, da bin ich mir sicher.
Wir sind da. Wir werden freudig von unserem Manager und seiner Assistentin begrüßt. Wir werden gebeten, uns in einen Halbkreis zusetzen. Wir geben ihnen natürlich alle höflich die Hand aber wir verziehen keine Miene. Bei mir gewollt, bei Harry, Zayn, Liam und Niall eher vor Aufregung.
,,Schön, dass ihr hier seid!" begrüßt uns Mr Graham freudestrahlend und euphorisch. ,,Wir ihr ja wahrscheinlich schon wisst, dürft ihr in den nächsten drei Wochen eine naja... Sagen wir mal kreative Pause einlegen. Im wahrsten Sinne des Wortes." ,,Ihr sollt euch neue Songkonzepte überlegen, Texte schreiben und natürlich Ideen sammeln."
Klingt ja eigentlich spaßig, ist es aber nicht.
Mrs Ronner fährt fort, ohne auch nur eine unser Fragen zu beantworten: ,,Das geht natürlich nur, wenn ihr alle Bedingungen erfüllt. Hier jetzt Mal eine kurze Liste von den Anforderungen, die ihr zu erfüllen habt." :
1. Immer erreichbar sein
2. Wöchentlich Updates zu neuen Songs geben
3. Öffentliche Partygänge und Co vermeiden
4. die tägliche Information darüber, wo ihr euch aufhaltet
....
Und und und...
,, Zusätzlich kann es auch immer passieren, dass wir euch hierher zurückbringen müssen, für irgendwelche Pressetermine, Interviews oder sonstige Dinge. Damit müsst ihr also rechnen."
,,Danke für die nette Vorwarnung." murmelt Zayn leise. Und ich nicke ihm zu.
,,Wenn ihr euch nicht daran haltet, werden Konsequenzen auf euch zukommen. Und das wollt ihr nicht, oder?" sagt Mir Graham fasst schon Aggressiv und wir schweigen für einen Moment.
Liam unterbricht die drückende Stille und ich atme kurz auf. Das ist echt Phychoterror hier. ,,Das heißt, eigentlich sind wir gar nicht in der Lage, zu verreisen, weil wir immer auf Abruf sein müssen? Versteh' ich das so richtig?"
,,Eigentlich schon, ja..." stimmt Mr Graham zu.
Was denn jetzt?
Er redet weiter: ,,Es muss die Möglichkeit bestehen, euch zurückzubringen. Danach müsst ihr euch richten. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen." Mr Graham starrt genervt auf seine Uhr und zuppelt an seinem super hässlichen, viel zu engem Jacket rum. Er klatscht in die Hände. ,,Habt ihr denn jetzt soweit alles verstanden?" ,,Eine Frage noch!" entgegnet Harry. ,,Bleibt es denn bei den vollen drei Wochen?" Mr Graham fragt wütend, ob wir ihm nicht zugehört hätten. Selbst seine Assistentin hat sich erschreckt, nickt Harry beruhigend zu und versucht das Gespräch hastig zu beenden. ,,Wenn ihr noch irgendwelche Fragen haben solltet, könnt ihr sie mir auch jederzeit noch stellen. Jetzt müssen wir auch los. Noch ein paar organisatorische Dinge klären." Also stehen wir auf, geben Mrs Ronner und Mr Graham die Hand ziehen unsere Mäntel an und verlassen das staubige Büro.
,,Einfach nur raus hier." sagt Niall mit gedämpfter Stimme. Wir denken alle das Gleiche: Wozu haben die das Recht so mit uns umzugehen? Die Antwort ist einfach: Vertrag ist Vertrag. Dann stehen wir also alle da, glotzen uns an wie betrunkene Hühner und wissen nicht wohin. Was werden wohl unsere Eltern dazu sagen? Als wir wieder bei uns Zuhause angekommen sind, ruft Zayn direkt seine Mutter an um sie über die neusten Neuigkeiten zu informieren. Auch ich schicke meinen Eltern eine Sprachnachricht. Ich merke, wie es in mir brodelt. Weil ich einmal fünf Minuten für mich brauche, gehe ich in mein Zimmer. Nein, eigentlich ist es das Zimmer von Niall. Ich lasse mich wie ein Sack Kartoffeln auf die Couch fallen und presse vor Wut meine Zähne aneinander. Eigentlich sollten wir uns doch freuen. Morgen beginnt unser Urlaub. Urlaub ohne Urlaub - Irgendwie schon verrückt das alles. Jemand kommt erschöpft zur Tür hinein. Es ist Harry. Wie es ihm wohl geht?
,,Hi Curly." sag' ich. Dann blicke ich in sein Gesicht. Haz sieht echt fertig aus.
,,Eigentlich wollte ich in unserer Urlaubszeit nach Holmes Chapel zu Mum und Gemma." Harry setzt sich zu mir. ,,Aber das kann ich jetzt wohl vergessen." ,,Mir tut das alles so leid, Hazza." sage ich.
Plötzlich singt Harry und zuerst bin ich verwirrt. ,,We're all in this togeeether!" Oh no. High School Musical. Kann der Tag eigentlich noch schlechter werden? Obwohl ich den Song hasse muss ich lachen und Harry wischt sich eine Träne weg. Okay, dann gucken wir eben High School Musical.
Ich hole Harry und mir eine Decke. Eine blaue und eine pinke. Später kommen die anderen noch dazu und wir trinken alle den letzten Rest Limo.
Für einen Moment war wieder alles gut...
So, das war jetzt das allererste Kapitel... :) Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr wollt noch mehr lesen... Falls das überhaupt mal irgendjemand lesen sollte. Die nächsten Kapitel werden immer in unregelmäßigen Abständen kommen. Ich hoffe wirklich, dass es euch vielleicht ein bisschen gefallen hat.
Spread love and treat people with kindness! <3
- Sholi
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You are my light - Larry Stylinson (german)
FanfictionEine aufregende und tiefgründige Fan Fiction, die die Anfangszeit der Band ,,One Direction" beschreibt und vor allem die Bindung zweier Bandkollegen... :) Alle Ereignisse sind rein fiktiv, obwohl ich mir vorstellen könnte, dass sich einiges so oder...
