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Kapitel 1

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Es tat weh, alles tat weh, ich hatte das Gefühl, man hätte mir die Kehle zugeschnürt. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass mein Herz so schmerzen würde,

wenn ich es beende. 3 Jahre einfach verschwendet, wir hatten uns schon ausgemalt, wie unsere Zukunft aussehen wird, aber nun ist alles vorbei. So mal nebenbei mein Name ist Jonas, und ich habe soeben mit der Liebe meines Lebens schluss gemacht. Auch wenn ich weiß, dass es besser so ist sie hinter mir zu lassen, schmerzt es... und wie es schmerzt. Wir saßen zusammen auf meinem Bett und ich hatte ihr gesagt, ich kann so nicht weiter machen, natürlich ist das nicht der wahre Grund für meine Aktion. Ich hatte sie gesehen... mit einem anderen, ich hatte ihr nie davon erzählt, und werde es höchstwahrscheinlich auch nie tun. Natürlich wusste ich , dass ihre Reaktion darauf gefaked war. Sie zwang sich Tränen in die Augen und rannte so schnell wie möglich aus meinem Zimmer heraus nur, um danach(und da bin ich mir sogar ziemlich sicher) zu dem gut aussehenden Footballspieler Ethan zu laufen. An dieses Szenario zu denken versetze mir einen Stich und ich zuckte zusammen. Ich hatte ihr alles anvertraut, ich wollte mit ihr eine Zukunft haben, und ein leben mit ihr und unseren zukünftigen Kindern Emma und John, wie wir immer fantasiert haben zu führen. Stattdessen, saß ich nun in meinem Zimmer und war den Tränen nahe, bis zu dem Augenblick, in dem sich meine Tür schwungvoll öffnete. Ich wusste es konnte nur einer sein undzwar mein bester freund Caleb. Ich war nicht schnell genug, um mir die Tränen wegzuwischen, und ich sah höchstwahrscheinlich aus wie ein kleines Häufchen Elend, als ich mit gequollenen Augen zu Caleb aufsah, für einen Moment starrte er mich an, nur um sich dann mit Wucht auf mein Bett zu schmeißen. Er war nicht der Typ Junge, der jemanden auslacht wenn er weint, stattdessen fragte er mich was passiert war. Ich weiß es ist komisch das zu sagen, aber für sowas liebe ich diesen Jungen, er war veständnisvoll, ehrlich und achtete immer auf seine Mitmenschen. Ich rührte mich kein stück aber fing an zu reden. Ich gab acht, auch ja kein Detail auszulassen, und am Ende meines Berichtes stieß er einen Laut aus, den ich nicht zuordnen konnte. das einzige, was er sagte war, "zum Glück ist es vorbei, ich hab sie eh nie gemocht, außerdem hat sie immer versucht mit mir zu flirten, Bro jeder weiß, dass ich schwul bin ich denke nicht, dass sie das ändern kann." Ich lachte kurz auf, nur um dann wieder zu verstummen. "Du hast Recht" stieß ich meinen Gedanken aus, "sie hat mit jedem Kerl geflirtet" ich nahm ein zustimmendes Brummen von Caleb wahr...Ich fasste mir an den Kopf, ich musste erstmal alle meine Gedanken ordnen. "Fuck, wie konnte ich das nicht bemerken?" Wand ich mich an meinen Kumpel woraufhin er nur mit den Schultern zuckte. Wir sprachen kein Wort, für die nächsten 10 Minuten war alles still, bis ich die Stille endlich durchbrach " Wie läuft es eigentlich mit deinem Freund?" Caleb sah mich an und die Tränen, die sich in seinen Augen sammelten, waren kaum zu erkennen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich wirklich nicht wollte, dass mein bester Freund sich so schlecht wegen mir fühlte. Jedoch kannte ich den Grund gar nicht, wieso er jetzt so reagierte. Er rückte zu mir und ich legte einen Arm beruhigend um seine Schulter, als Zeichen, dass er mir alles erzählen sollte, was passiert ist. Ohne jegliche Aufforderungen, legte er auch schon los "Cole hat es nicht geschafft..." Fuck ich hatte ganz vergessen, dass Cole doch im Krankenhaus lag, da er an einer lebensbedrohlichen Krankheit litt. Ich zog Caleb in eine Umarmung rein, da ich wusste er braucht das jetzt genauso wie ich. Ich meine er hatte ja auch ein gebrochenes Herz. Ich ließ ein paar Tränen laufen, da es echt gut tat alles rau zu lassen und vor allem bei einer Person, die einen gern hat. Mitten in der Umarmung nuschelte ich an seine Schulter "Das tut mir leid". Mehr bekam ich nicht raus. Wir verweilten auf meinem Bett, bis meine Mom die Stille durchbrach. "Na geht es meinen Jungs gut?" Caleb und ich sahen zu ihr auch und nickten stumm, woraufhin meine Mom uns den Rücken kehrte und wieder in das Wohnzimmer ging. Caleb wischte sich seine Tränen weg, und wandte sich zu mir. "Vor kurzem hat mich sein Vater angerufen, und hat uns die Nachricht überbracht, Ich konnte nicht deuten, ob er am weinen war, aber das ist doch egal er ist ein scheiß Arsch". Ich starrte ihn an und nickte verständlich. "Weißt du was Caleb?" fing ich an, "hmm?" kam es leise zurück. "ich fühle mich schon viel besser seit du hier bist, ich danke dir" Jonas ist das dein ernst? Werd mir ja nicht schwul ich kann  nicht versprechen, dass ich mich zurück halten werde". Wir beide brachen in Gelächter aus. "Ich hatte nie darüber nachgedacht, wie es mit einem Jungen wäre ich meine ich würd's ausprobieren ich kann ja noch gar nicht behaupten, dass es mir nicht gefällt, wenn ich es noch gar nicht probiert habe." Caleb sah mich mit großen Augen an und dann wurd mir klar, ich habe meine Gedanken mal wieder laut ausgesprochen. FUCK. 

"Jonas, das hat mir jetzt die Sprache verschlagen, ich hätte nie so etwas von dir erwatet." Fing er an zu reden, als er fertig war mit dem starren. Ich hatte um ehrlich zu sein keine Ahnung wo genau dieser Gedanke hergekommen war, jedoch hat es ihn anscheinend umgehauen. "Ist das gut oder schlecht gemeint?" fragte ich ihn nach einer weile, und seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen "Natürlich ist das gut, ich meine ich habe noch nie einen Hetero Jungen so etwas sagen  hören, ich bin nur etwas erstaunt keine Sorge. Seine Worte nahmen mir die Last von den Schultern und ich entspannte mich wieder etwas, bis ich Caleb sprechen hörte "Also ich meine ich hätt nix dagegen mit dir..." Wir fingen beide an zu lachen, als ich vergeblich versuchte sein Gesicht mit meinem Kissen zu treffen...

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⏰ Cập nhật Lần cuối: Feb 04, 2021 ⏰

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