defect

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lamourlavie By lamourlavie Updated Nov 14

In Praedium (ehemals Mitteleuropa) ist nichts wichtiger, als 'intact' zu sein und einen hohen Genwert zu besitzen. Nicht nur physisch, sondern auch auf molekularer Ebene perfekt zu sein, danach streben die Menschen im Jahre 2220. Die 17-Jährige Elaiza, mit ihren violetten Augen, wird wie jeder vom Ideal abschweifende Mensch nicht nur ausgegrenzt und diskriminiert, sondern auch als vollständiger Mensch nicht gewürdigt. 

Denn Elaiza passt mit ihrer Einzigartigkeit überhaupt nicht in den Rahmen der gleichgeschalteten Gesellschaft. Sie ist anders, nicht genetisch modifiziert, perfektioniert und idealisiert wie die Intacten, sondern menschlich, fehlerhaft, 'defect'.

Einmal im Jahr findet in Praedium die Kollektion statt, bei der alle 17-Jährige des Landes von der Regierung eingesammelt und verfrachtet werden. Niemand weiß, welche Wahrheit sich hinter der Kollektion verbirgt. Und zu allem Übel gerät Elaizas Genmutation dabei an die Öffentlichkeit, was ihr Leben mehr denn je gefährdet...

Highest Rank #1 ♥ (01.04.16)

Shi-Ki Shi-Ki Feb 07
Klingt interessant. Jedoch entspringt die Individualität ja nicht nur den Genen.
Wieso ist die Optik denn das Ideal? Es ist doch viel wichtiger, dass die körperlichen Bedingungen stimmen. In einer Welt, die gentechnisch so erschlossen ist, passt Sozialdarwinismus, den ich hier vermute, nicht ins Bild. [mockingbird]
Ich lese das so und denke mir: 'Die Autorin kennt zu 100% Divergent' 😂
Wieso werden die Kinder, die "defect" sind, denn überhaupt ausgetragen? [mockingbird, die das ultimative Plothole direkt zu Beginn vermutet]
Das hat mich grad voll daran erinnert was Hitler früher alles gemacht hat
Und wieso? Bitte führe das doch weiter aus. Mobbing unr Ausgrenzung schön und gut, aber das ganze sollte doch differenziert werden. Die ganze Ausgangssituation, die hier beschrieben wird, verurteilt dir Geschichte schon zum Scheitern. [mockingbird]