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Jungkooks Sicht

Ich kann mein Glück kaum fassen, als ich neben Taehyung auf dem Bett sitze. Denn alles was ich je wollte, ist Er. Schon als ich ihn das erste Mal gesehen habe, spürte ich eine glühende Verehrung in mir, aber ich wusste nicht, wie ich ihn auch nur ansprechen sollte.

Dann hat sein Vater, der mich auch immer vorbeilaufen sah, mir direkte Andeutungen gemacht. Mir viel Geld geboten, wenn ich mit ihm Dinge tue. Meine Familie war am Existenzminimum, ich konnte das Geld gebrauchen und außerdem konnte ich in seiner Nähe sein.

Was ich nicht bedacht habe, ist, dass Taehyung dieses Verhältnis anwidern würde und ich kann es verstehen. Es widert mich selber an, dass ich meinen Körper an einen für mich so alten Mann verkauft habe.

Als mich meine Familie verlassen hat, habe ich es ausgenutzt, dass der Alte wohl mehr in mir gesehen hat und mich bei sich haben wollte.

Ich kann nicht sagen, dass ich alles in letzter Zeit schlecht fand. Er war gut zu mir, so gut, wie ein Daddy zu seinem Babyboy sein kann, aber mein Herz gehört einem anderen.

In der ganzen Zeit die ich in diesem Haus verbracht habe, habe ich mich so doll in Taehyung verliebt. Obwohl er gemein zu mir war, hat mein Herz darauf bestanden, diesen Jungen aufzunehmen und die Entwicklung, dass er mich zu mögen beginnt, hilft meinem armen Herzen nicht weiter.

Ich sehe zu ihm rüber. Er erwidert meinen Blick und meine Wangen werden heiß. Zum Glück ist es dunkel.

Ich werde mein bestes tun, ihm die Weihnachtszeit so schön wie möglich zu gestalten. Sein Vater hat mir erzählt, dass er jedes Weihnachten bisher alleine war. Also werde ich dieses Weihnachten zu seinem besten überhaupt machen.

Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es, dass er sich ebenfalls in mich verliebt.

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Hat das jemand geahnt oder überhaupt in Betracht gezogen?

Daddys Son ×  TaeKookWo Geschichten leben. Entdecke jetzt