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"Ja Daddy, nimm mich richtig durch", stöhnt Jungkook durch das ganze Haus und ich halte mir meine Ohren zu. Ich habe nichts dagegen, dass mein schwuler Vater sein Sexleben auslebt, aber einen 19 Jährigen dafür zu benutzen, finde ich abartig. Genauso abartig finde ich den besagten 19 Jährigen, der nicht so alt wirkt.

Er zieht sich nichts seines Alters entsprechend an. Süße Pullover und "niedliche" Haarspangen im schwarzen Haar. Dazu hat er eine komische Art zu reden. Zu leise und schüchtern, aber das ist alles gespielt.

Ich kenne diesen Jungen, ich habe ihn ab und zu mal gesehen, bevor er zu Vaters Hure geworden ist. Er trägt eigentlich fast nur schwarz und sein style ist an sich gar nicht so übel, aber er spielt hier etwas vor, um meinem reichen Vater Geld abzuknöpfen. Ich finde das ekelhaft.

"Sei ein braves Baby, dann erfülle ich dir all meine Wünsche", höre ich meinen Vater und das wird mir zu viel. Ich bin ja ein offener Mensch, bringe selbst ab und zu mal ein Spielzeug mit Heim, aber genug ist genug.

Ich verlasse mein Zimmer und lasse extra laut die Türe zuknallen.

Dann ziehe ich mir meine Schuhe und meine Winterjacke an und verlasse das Haus in die eisige Kälte. Ich hasse den Winter, als auch die Weihnachtszeit. Diese ganzen typische amerikanisch geschmückten Häuser beeindrucken mich nicht im geringsten und meinetwegen kann es wieder Sommer werden, aber ändern kann ich es ja leider nicht.

Nach einem langen Spaziergang treibt mich der Hunger wieder heim und ich hoffe natürlich, dass die kleine Hoe wieder weg ist.

Ich schließe die Türe auf, höre dessen gekünsteltes Lachen und könnte im Strahl kotzen. Mir bleibt aber auch nichts erspart.

Ich laufe in das Esszimmer und Jungkook sitzt am Tisch. "Wo warst du Taehyung?", fragt mein Vater besorgt und ich Blicke ihn finster an. "Ich bin geflüchtet, denn mitten am Tag ertrage ich sowas nicht", erwidere ich kalt und ich sehe, dass Jungkook knallrot wird und in sich zusammen sinkt. "Ich dachte wir haben abgemacht, dass wir uns gegenseitig keine Vorwürfe machen?", fragt mein Vater und ich nicke genervt. "Ja, aber ich kann das-", ich zeige zwischen ihnen hin und her. "-nicht gutheißen", erwidere ich genervt und setze mich lustlos hin. "Du kannst ja ausziehen", erwidert Er wie jedes Mal knapp und das tut mir weh. Wir waren mal ein super Team.

Ich fange stumm an zu essen, ehe mein Vater das Wort an mich richtet.

"Taehyung, Jungkook wird über die Weihnachtstage hier bleiben", erklärt mein Vater. "Aber du reist doch beruflich weg?", frage ich verwirrt und er nickt. "Du wirst eine schöne Zeit mit ihm verbringen, dann seid ihr beide nicht so alleine. Und bevor du dich weigerst: Wirst du verschwinden oder ihn rauswerfen, werde ich dich enterben", erwidert Er hart und ich schlucke schockiert meine Bitterkeit herunter.

Ich hasse Jungkook so sehr.

Daddys Son ×  TaeKookWo Geschichten leben. Entdecke jetzt