"Schmeckt es dir?", Josh grinste mich von der Seite an. Aber ich würdigte ihn keines Wegs und stocherte somit weiter in meinem Obstsalat rum. Gerade saßen wir unten im Saal zum Abendessen. Sie tischten hier wahnsinnig viel guten aber auch für mich unbekanntes auf das Buffet. "Was hast du dir eigentlich genommen?", er zog meinen Teller oder eher meine Schüssel zu sich rüber. Josh begann in meinem Obstsalat rumzumatschen. "Hey!", ich riss ihm den Salat aus der Hand. Doch leider war meine Kraft wieder etwas zu groß, denn die Schüssel landete nicht vor mir wo sie eintlich hin sollte, nein sie Flog an auf den Tisch hinter uns. Und da das alles noch nicht genug war, platschte mein guter und so liebevoll zubereiteter Obetsalat auf den Kopf eines Gastes hinter mir. Ein schriller Schrei durchfuhr den Saal. Ich saß wie versteinert auf meinem Platz. Josh starrte entgeistert hinter mich und konnte sich vor lachen kaum noch halten, er konnte ja jetzt nicht einfach so laut loslachen. Und das in einem Stillen Saal mit hungerten Menschen. "Miss... Omg ist ihnen etwas passiert?!", der Koch kam aus der Küche angerannt. Er stand nun hinter mir. "Nein, mir geht es gut, danke. Es klebt nur etwas", sie antwortete in einem französischen Akzent. "Komm!", langsam stand ich auf und Josh folgte mir. Es Beginn auch im ganzen Saal nun auch wieder Gemurmel und Gerede. Wir liefen aus dem Saal raus und gleich nach links die Treppen hoch. "Haha so genial", er lachte laut auf. "Hast du sie gesehen?". Ich schüttelte meinen Kopf. "Ou das hahah es sah zu komisch aus!", bevor Josh noch jemanden verärgert mit seinem Lachen, schloss ich die Tür zu unserem Zimmer auf und trat schnell ein. Josh schloss immer noch lachend hinter mir die Türe. Meine Füße führten mich zu meinem Bett. "Wann fliegen wir wieder nochmal nach Hause?", war meine Frage an Josh bevor er in sein Zimmer ging. "In 13 Tagen warum?". Sein Lachen verschwand. Er kam zu mir rüber und setzte sich neben mich aufs Bett. Seine warme Hand legte sich auf meinen Rücken und fuhr rauf und runter. "Heimweh?". Ich schüttelte den Kopf. "Ne-ein .... Zay-ynweh", kleine Tränen liefen meine Wange runter. Plötzlich schlossen sich zwei Arme um meinen kleinen Körper. Ich lehnte mich an Josh's Brust an und lief meine Tränen freien Lauf. "Shhh lass alles raus", flüsterte er mir ins Ohr. Jetzt konnte ich garnicht mehr. Ich schrie los und lies alles raus an der Brust meines Bruders. "Zaaaayn!!", ich weinte und schrie. Meine Beine gaben jetzt endgültig nach und ich fiel ganz zu Josh auf den Schoß. "Ich will ihn wieder haben. Ich will seine nähne, seine wärme. Ich will ihn wieder meinen Freund nennen. Ich will einfach wieder in seinen Armen liegen und mit ihm Kuscheln. Gott verdammt ich will meinen Zayn zurück! Ich liebe ihn doch!"....

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Ich träumte von Zayn und mir. Wir lagen auf einer Bkumenwiese und starrtenuns an. Sein Gesicht war so makellos und wunderschön. Seine Augen strahlten wie die eines kleinen Kindes. Seine Lippen so voll und rosarot. Seine Wangenknochen sahen einfach nur wie für sein Gesicht gemacht aus. Ich liebte Zayn. Über alles. Er war mein Ein und Alles bis diese grauenvollen Worte seinerseits erneut in meiner Ohrmuschel erklangen. Vor schreck sprang ich auf und lief davon. Ein letzter Blick über meine Schulter verriet mir das sein Aussehen von grad eben nicht mehr überein stimmte. Er stand dort so unversehrt und dennoch verletzt. Er rief meinen Namen doch ich rannte weiter. Seine Augen glühten Rot wie Feuer. Um ihn herum wurde alles schwarz und verdammt. Der schöne Sonnenuntergang verwandelte sich in ein Blut unterlaufenen Mond, der immer höher den Himmel hinauf stieg. Und Zayn sich nicht bewegte. Er stand breitbeinig und mit Fäusten unter dem Blutmond.

Mit nassen Wangen wachte ich auf. Vor mir waren Sitze. Links neben mir war ein kleines Fenster und der Hintergrund war weiß. Wo war ich? Als ich mich weiter rumdrehte und mich umsah, merkte ich das ich um den Bauch angeschnallt war. Mein Blick ging nach rechts. Josh saß neben mir auf auch so einem komischen Stuhl wie ich saß. Er hatte seinen Kopf zurück gelegt, seine Augen geschossen und seine Lila Beats auf. Mit meiner Fingerspitzte tippte ich ihn an. Seine Augen schossen auf und er sah zu mir. "Na auch ma wach Schwesterherz?". Sein Grinsen war leicht und sanft gehalten. "Wo sind wir?", verwirrt sah ich mich weiter um. "In einem Flugzeug?", Josh sah mich skeptisch an. "Das weis ich auch-". Er unterbrach mich lachend. "Dann frag nicht so dumme Sachen". - "Jetzt lass mich doch ausreden! Ich meinte was wir hier machen? Wir haben Urlaub!". Ich verstand grad nichts mehr. Josh legte seine Hand auf meine und nahm sie dann schließlich in seine warme Hand. "Herzschmerz tut weh, meist so viel oder noch mehr als Heimweh". Danach lies er mich los und hörte wieder seiner Musik zu. Zayn. Er wollte mich zurück zu Zayn bringen.

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(Kurze Erzählung was in der kurzen Zeit, als Amy und Josh weg waren, geschah)

Als Ryless von der Polizei in der alten Fabrik bedrängt wurde, hatten ihn die Gang Snipez geholfen zu fliehen. Das ließen sie natürlich nicht so einfach auf sich sitzen und versuchten die Gang, am gleich Tag als Amy und Josh in den Urlaub geflogen waren, aus fündig zu machen und sie zur Rede zu stellen. Das geschah dann auch ... Nur wie es ausging hätte nie einer gedacht.

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Amy's POV

"Wo fliegen wir gerade?". - "Über Deutschland, also sind wir in ein paar Stunden da". Was wohl gerade in Bradford los war? Ich Frage mich ob Zayn mich genauso sehr vermisst wie ich ihn vermisse....

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!