Wasser, Feuer, Erde

6.5K 243 35

Driiiiiiiiiiiiiing, Driiiiiiiiiiiiiiiing!!!

Ich stöhnte und drehte mich um Richtung Wecker. Ich zog ihn zu mir, so dass der Stecker aus der Steckdose flog. Ich setzte zum Wurf an und warf das störende Gerät. BUMM!!! Ich erhob mich aus dem Bett, um zu sehen, wie groß das Ausmaß meines Weckers war. Überall lagen splitter, sogar am Bett. ,, Mum!!! Schnell, ich brauch Hilfe", schrie ich und die Frau die daraufhin in mein Zimmer platzte hatte einen Tyrkis-Blauen Bademantel an und ihre Haare offen über ihre Schultern. Ihre Haare waren dunkelbraun, fast schwarz, mit ganz wenigen Locken. Die 34 jährige Frau hatte Lachfalten, zumindest wenn sie lächeln würde.,, Alexandra, was hast du angestellt?", fragte Clarissa, meine Ma. Gute Frage? Was hatte ich angestellt?,, Na, ich hab den Wecker gegen die Wand geworfen." gab ich zu.,, Du hast WAS?", erwiderte Mum wütend. Ich ging ihr aus dem Weg und sagte stattdessen:,, Ich mach mich mal schnell fertig." Ich schlängelte mich an meiner Mutter vorbei und ging ins Bad. Dort stellte ich mich unter den warmen Strahl der Dusche und föhnte mit danach die Haare. Als sie endlich geföhnt sind, ließ ich sie über meine Schultern fließen. Ich zog mich noch schnell an und stellte mich dann vor den Spiegel, wo ich mir dann noch ein bisschen Wimperntusche auftrug. Dann musterte ich das 15 jährige Mädchen mit den blonden, glatten Haaren deren Augen heute Azurblau schienen im Spiegel. Ich hatte mir eine enge blaue Jeans mit einem weinrotem, Bauchfreien Leiberl das meinen flachen Bauch vorteilhaft zur geltung brachte. Ich lief zur Eingangstür, schnappte mir sie Schultasche daneben, streifte meine helgrauen Sportschuhe an und verließ das kleine Haus, um mich auf den Weg zur Schule zu machen. Auf dem Weg traf ich Emma, meine beste Freundin. Wir gingen beide in die 5A und hatten unsere Spindnummern genau nebeneinander. Ich hatte die Nummer 539 und sie die 540. Wir kannten uns schon seid der Volkschule. Ich war und bin immer die schüchterne von uns beiden und vermied daher, die Regeln zu verstoßen oder zu Partys. Sie dagegen ist das komplette Gegenteil. Dafür war ich besser in der Schule. Wir tratschten über dieses und jenes, als die Schule unser Blickfeld erreichte. Wir stöhnten beide auf. Muss ja nicht heißen, das ich Schule liebe, obwohl ich besser bin, dachte ich im stillem für mich. Also dann, Schule wir kommen!!! So machte ich mich auf den Weg, mit dem gewissen, dass heute irgendetwas passieren wird mit mir. Ich betrat gerade das Schulgebäude, als mir einfiel, welches Fach ich hatteb. Ich stöhnte. Physik. Das langweiligste Fach, wo ich fast nie aufpasste und lieber auf Zettel oder ins Physikbuch kritzelte. Na toll! Diese Stunde würde ich niemals überleben. Als die Stunde begann, saß ich schon dort und passte ausnahmsweise mal auf. Dann passierte es. Ich fühlte ein Kribbeln im ganzen Körper und das Wasser im Wasserhahn spritzte durch das Klassenzimmer. Doch es wurde nicht von der Erdanzuehungskraft angezogen, sondern von mir. Das Wasser flog auf mich zu und ich hob Reflexartig die Hand, woraufhin die Flüssigkeit vor mir abbremste. Ich öffnete die Augen, da ich nicht bemerkt hatte, dass ich sie zusammengepresst hatte und bewegte die Hand ein bisschen nach Rechts, doch das Wasser folgte meiner Hand einfach. Ich wiederholte den Prozess mit Links und kam zu dem gleichen Ergebnis. Ich wollte es verformen, also schloss ich die Augen und stellte mir ein Herz aus Wasser vor. Als ich die Augen wieder öffnete hatte sich das H2O in ein Herz verwandelt. Nun wollte ich das Herz gefrieren lassen. So stellte ich mir mit geschlossenen Augen vor, wie das Wasser vor mir sich in ein Eisherz verwandelte. Nun öffnete ich meine Lieder wieder und siehe da, das Herz bestand aus Eis. Ich befahl dem Eis sich in meine Hamd zu legen und dies tat es auch. Dann nahm ich meine Umgebung wieder wahr. Ich blickte in entgeisterte, verwirrte, ängstliche, verwunderte und neugierige Gesichter. Ich starrte erschrocken zurück, erhob mich von meinem Platzt und verließ die Klasse fluchtartig. Am Gang angekommen, fing ich an zu schluchzen und weinen und rannte nach Hause. Dort angekommen warf ich mich in mein Bett und heulte in mein Kissen. Ich zündete ein paar Kerzen an, da es meiner Mum auch immer half, und ließ mich in den Kreis aus Kerzen nieder. Doch auf das, was nun passierte, war ich nicht vorbereitet. Das Feuer wuchs und wuchs, bis ein großer Teil der Flammen in meine Finger herumwirbelte. Meine Hand verbrannte nicht und wurde auch nicht heiß. Nein, es fühlte sich sogar angenehm an. Ich wusste, irgendwem musstr ich es mitteilen, doch ich wusste nicht wem, sonst würde man mich in eine Anstalt stecken. Also beließ ich es dabei, dass es mein Geheimnis war. Das Feuer tanzte immer noch in meinen Händen, doch diese ballte ich zu Fäusten, schloss meine Augen, stellte mir vor wie das Feuer in meinen Händen und in den Kerzen ausging und öffnete nun schon zum x-ten mal die Augen. Überall war das Feuer aus. Was ist nur los mit mir? Ich wusste es nicht. Ich legte mich wieder auf mein Bett und dachte über alles nach, was in dieser kurzen Zeitspanne passiert war. Also, ich kann nun Wasser und Feuer bändigen. Sonst noch was? Ich ging hinaus in den Garten, um in Ruhe nachzudenken. Doch irgendwie hatte Gott mich nicht erhört, denn dann kam der Junge, der immer fies zu mir ist, am Garten vorbei. Ich zog meinen Kopg ein und betete, dass er mich nicht sah. Doch er blickte in meine Richtung und ein fieses Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.,, Halli, Looooooooserin! Wie gehts denn so? Na, hab ich dir gefehlt?", fragte Nik. Ich antwortete mit gepresster Stimme:,, Nein, hast du nicht!",, Oh, Loserin, damit ich es nicht vergesse.", sagte Nik und schlenderte zu mir und öffnete mein Gartentor, ,,Du bist..." Ich war sowas von wütend. Die Erde zitterte kurz und ich wusste, das es von mir stammte, da kleine Erdbrocken neben meinem Kopf schwebten und auf meinen Befehl warteten. Nik keuchte und blickte aus angstvoll aufgerissenen Augen in meine. Ich grinste hämmisch und gab meinen Brocken den Befehl. Kurz vor ihm rief er warte und ich stoppte die Erde.,, Was ist los, Nik? Hast du dir jetzt in die Hose gemacht?" ,, Nein, aber du verletzt mich nicht, oder?", fragte der Junge ein wenig kleinlaut. Ich lachte laut auf und erwiderte:,, Hast du mir denn noch nie wehgetan? Doch!!! Also werde ich dich sicher nicht verschonen." Denn letzten Satz schrie ich schon, doch es war mir egal, dass man mich hörte und ich hetzte wieder die Steine auf ihn. Nik rannte wie ein geistesgestörter hinaus und heulte dabei. Ich grinste breit und ließ die Steine zu Boden fallen. Was wird nun aus mir? Jetzt kann ich schon alle Elemente, bis auf Luft. Wo sollte ich sie erlernen und wann wird man mich entdecken? Da alle in meiner Klasse schon meine Kunst in Physik gesehen hatten, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis sie mir irgendwen an den Hals hetzen. Nicht so genau darüber nachdenken, Alex. SCHEI*E!!! Was sollte ich nur tun. Während ich probierte meine Fragen selbst zu beantworten war ich fertig mit duschen und zog mir gschwind meine Schlafsachen an, um mir im Bett die Haare zu bürsten und sie zu einem eingeflochtenen Zopf zu machen. Nach diesem Prozess ging ich schlafen und fragte mich, ob ich noch Luft bekommen würde.

Anhang: Alex Augen vor der Verwandlung

School of ElementsLies diese Geschichte KOSTENLOS!