Kapitel 24

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Loving you was like going to war; I never came back the same.

...

“Mum und Dad haben weiße Farbe und Möbel für das Baby gekauft.“ erzählte Carl und trank von seiner heißen Schokolade, er wischte sich mit seinem Ärmel über die Lippen und aß weiter. “Ich wollte, dass das Zimmer blau wird genau wie meines, aber Mum hat nein gesagt.“

Ich lächelte und nahm einen Schluck von meinem Kaffee, “Was wenn es ein Mädchen ist und blau nicht mag? Wenn es ein Junge wird kannst du ja Mum und Dad sagen sie sollen es blau streichen.“ ich legte meinen Kopf schief und lächelte Carl an, der mich mit einem irritierten Blick ansah.

“Wer mag kein blau?“ fragte Carl und kräuselte seine Nase. “Blau ist besser als rosa.“

Ich lachte und führte die Gabel in meinen Mund, als ich das Essen hinuntergeschluckt habe fragte ich: “Wie ist die Schule eigentlich? Früher hast du mir ständig von der Schule erzählt und jetzt? Wie geht’s Luke?“

“Schule ist ganz okay.“ lächelte mein kleiner Bruder mich an und zuckte mit den Schultern: “Früher hast du mich auch öfters abgeholt, deswegen habe ich oft darüber geredet. Jetzt telefonieren wir nur.“ Carls Miene veränderte sich, “Und die letzten Male als du da warst, warst du traurig oder du hast dich mit Mum gestritten.“

“Carl.“ sagte ich sanft und lächelte ihn schwach an, “Es ist zurzeit ... kompliziert weißt du?“ versuchte ich ihm zu erklären, “Es läuft eben nicht so wie es soll.“

“Dann komm zurück nach Hause.“ sah er mich traurig an, “Wenn es nicht so ist wie du es wolltest.“

Ich atmete tief aus und sagte: “Ich kann mein Studium nicht hinschmeißen nur weil die letzten Wochen nicht gut liefen. Mum und Dad wären sauer auf mich weil ich es doch unbedingt wollte und auch noch die Wohnung dort ... es wäre viel zu kompliziert und ich möchte auch dort bleiben.“ erklärte ich ihm, Carl zuckte mit seinen Schultern und blieb still für die nächsten Minuten, ich wurde das Gefühl nicht los, dass ihn etwas bedrückt “Was ist los Carl?“ fragte ich ihn schließlich.

“Ich will, dass du wieder nach Hause kommst, was wenn Mum und Dad wieder so viel arbeiten gehen? Dann bin ich alleine mit Nana.“ er runzelte traurig seine kleine Stirn.

“Carl.“ seufzte ich und griff nach seiner kleinen Hand die auf dem Tisch lag, “Mom und Dad gehen nirgendwo mehr hin, du wirst nicht alleine sein.“ erneut zuckte er mit seinen Schultern, “Sie bekommen ein Baby, Carl. Mum ist ganz anders und Dad auch. Sie werden das Baby und dich nicht vernachlässigen, ihr zwei seid dann an erster Stelle. Mum ist damals immer arbeiten gewesen weil ich da war, weil ich alt genug war um auf dich aufzupassen. Hab keine Angst sie werden dich nicht schon mit dem Baby alleine lassen.“ lachte ich worauf er auch anfing zu grinsen. “Und ich bin auch jedes Wochenende zu Hause und hey wir telefonieren auch oft!“ und zog meine Hand zurück und trank aus meiner Tasse, “Und noch dazu hätte ich eine neue Idee.“ ich führte die Tasse wieder zu meinen Lippen und sah meinen kleinen Bruder an, der mit großen Augen vor mir saß, ich stellte meinen Kaffee wieder auf den Tisch und bückte ich nach vor zu ihm, “Die Ferien kannst du bei mir in London verbringen. Wir zwei zusammen in einer Wohnung. Wie wäre das?“ fragte ich lächelnd.

“Wirklich?“ fragte Carl unglaubwürdig mit einem dicken Lächeln in seinem Gesicht.

“Klar, wir können bei mir in der Wohnung für paar Tage bleiben und dann können wir zusammen nach Cheshire fahren und ich bleibe dann noch einige Tage bei dir.“

“Dann kann ich dich endlich wieder bei Fifa besiegen. Mit Dad macht es keinen Spaß er drückt ständig nur einen Knopf, du versuchst es wenigstens.“ grinste Carl mich an und nahm einen Bissen von seinem Brot.

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