Schule

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Hello. Hier ist eure heutige Portion Hassliebe. Viel Spaß

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Heute geht es wieder zu verfickten Schule. Ich freu mich ja so sehr… NICHT! Ich meine, was soll ich da? Die Spasten mobben mich doch nur, weil ich schwul bin. Arschlöcher! Aber Matheus steht mir ja bei. Hoffentlich. Unschlüssig stehe ich vor der Schule. Soll ich rein? Kein Bock! Ernsthaft! Aber ich werde von hinten angeschoben. Erschrocken drehe ich mich um und schaue in ein strahlendes Lächeln. Matheus! Ich grinse ihn an und gebe ihm einen Kuss auf die Wange. „Na Babe? Wie geht’s?“, frage ich. „Gut Schatz. Und dir?“, fragt er zurück und grinst mich frech an. Es sieht so mega heiß aus. Er muss aufpassen, sonst falle ich noch über ihn her. „Alles paletti meine Süße. Ich hab nur kein Bock auf Schule“, sage ich. Matheus funkelt mich wütend an. „Nenn mich nicht Süße! Ich bin ein Junge!“, sagt er eingeschnappt. Ich gebe ihm einen Kuss. „Du hast selbst gesagt, dass du die Bitch in der Beziehung bist“, sage ich grinsend. Er sagt nichts, denn er weiß, dass ich recht habe. „Komm. Gehen wir rein, sonst kommen wir noch zu spät“, sagt Matheus und schiebt mich vorwärts. „Ich will nicht“, grummele ich. „Du gehst da rein. Ich bin ja bei dir. Und ich bleib immer an deiner Seite“, versichert er mir und legt einen Arm um meine Hüfte. Ich lächele. Er ist so süß. Pussy! Im Schulgebäude, sind alle Blicke auf mich gerichtet. „Ah! Die Schwuchtel ist wieder da! Hab gehört, du wolltest dich umbringen, aber deine dumme Mutter hat dich gefunden, bevor du verreckt bist. Bist selbst dafür zu dumm du Schlampe! Fickst du dich schon durch die Jungenwelt? Hure!“, sagt Jus. Ja! Jus! Mein ehemaliger bester Freund! Hurensohn! Soviel zu Freunde. Das verletzt! Matheus drückt mich näher zu sich. „Hör nicht auf sie“, sagt er leise. Das sagt er so leicht. „Schwuchtel“, rufen meine Bro's im Chor. „Darf ich gehen?“, frage ich Matheus flehend. „Nein“, sagt er bestimmend. Man! Ich hasse ihn! Mit hängenden Kopf, um nicht die ganzen dummen Gesichter der Spasten zu sehen, zum Klassenraum. Ich setze mich auf meinen Platz und Matheus neben mich. Der Lehrer und meine Spastkameraden, Ja! Spastkameraden, kommen rein und der Lehrer beginnt den Unterricht. Ich versuche ihm zu folgen.

In der Mitte der Stunde, sehe ich zu Matheus. Der Penner ist mal wieder eingeschlafen. Er sieht so süß aus. Plötzlich fliegt ein Zettel auf meinen Platz. Ich schaue mich um. Alle schauen nach vorne. Hm… Von wem ist er? Ich entfalte ihn und lese. „Halt, du Schwuchtel, dich von Matheus fern, sonst bereust du es, du Hurensohn. Komm nach der Schule zur Sporthalle. Wehe du ziehst den Schwanz ein! Ich zerstöre dich!“, steht dort. Mir läuft es kalt den Rücken runter. Wer hat den Zettel verfasst? Was will er/sie von mir? Ich starre wie in Trance diesen Brief an. „Du gehst da nicht hin“, sagt Matheus plötzlich. Ich schrecke auf und schaue ihn an. Ich bemerke, dass niemand mehr im Raum ist. Matheus schaut mich eindringlich an. „Versprich es mir!“, fordert er. Ich zögere. Was ist, wenn er Matheus dann was antut? Ich schüttle den Kopf. „Ich hab Angst, dass sie dir dann was antun“, sage ich leise. „Aw… Honey. Mach dir um mich keine Sorgen. Mir passiert nichts. Ich bleib für immer bei dir“, sagt er und küsst mich zärtlich. Wie ich ihn liebe! Mein süßer Schutzengel. Gott! So viele süße Wörter hier! Matheus macht mich zur Pussy! Diese Pussy!

„Du gehst da nicht hin“, sagt Matheus wütend. Die Schule ist schon seit zehn Minuten aus und seitdem versucht Matheus mich umzustimmen. Aber Pech gehabt Pussy. „Ich gehe. Ob du willst oder nicht! Und du gehst nach Hause! Los“, kommandiere ich ihn rum. „Nur unter einer Bedingung!“, sagt er. Ich seufze. Gott! „Ok. die wäre?“, frage ich. Matheus schaut mich besorgt an. „Dir passiert nichts“, sagt er. Ich lächle. „Versprochen“, sage ich und küsse ihn lange. Zufrieden löst sich Matheus von mir. „Dann bis nachher Honey“, sagt er, dreht sich um und geht. Ich drehe mich ebenfalls um und gehe in die andere Richtung, zur Sporthalle. Wer erwartet mich wohl? Und was? Als ich um die Ecke gehe, sehe ich dreimeiner Bro's an der Wand gelehnt. Jus tigert ungeduldig auf und ab. Als er mich sieht, hört er auf und grinst selbstgefällig. „Na Schwuchtel?“, sagt er, kommt auf mich zu und haut mir eine mit voller Wucht runter. „Wofür war das du Hurensohn?“, frage ich wütend. „Dafür, dass du ein Schwanzlutscher bist! Und halt dich fern von Matheus! Er ist zu cool für dich. Und er ist NICHT schwul! Er hat es mir selbst gesagt!“, sagt er wütend. Ich schaue ihn geschockt an. „Nein! Hat er nicht“, sage ich. Jus nimmt ein Aufnahmegerät und spielt es ab. „Sag mal Matheus“ Jus. „Bist du wirklich schwul?“ „Ach quatsch. Ich wollte doch nur nicht, dass diese Schwuchtel sich wegen mir umbringt. Das bleibt doch dann an mir hängen. Als ob ich schwul wäre!“ Matheus. Er lacht. „Guter Witz! Vor allem mit Scott! Diesem Arsch“ Matheus. „Hast recht. Wer mag schon Schwanzlutscher?“ Jus lachend. „Aber echt. Die sind abartig! Man sollte sie alle umbringen! Aber vor allem Scott!“ Matheus. Mir zerreißt es das Herz. Es ist noch nicht zu Ende. „Du tust es also nur aus Mitleid?“ Jus. „Natürlich. Ich meine, wer verliebt sich schon freiwillig in Scott? Ich nicht!“ Matheus. Tränen kullern aus meinen Augen. Dieser Spast! Er liebt mich nicht! Er nutzt mich aus! Er macht es aus Mitleid! Und ich glaubte ihm.  Ich Idiot! Jus lacht. „Die Schwuchtel heult! Schaut ihn euch an. Und er dachte, Matheus liebt ihn“, sagt Jus lachend. Ich würde ja selbst über meine Dummheit lachen, wenn ich nicht zu verletzt wäre. Warum macht Matheus das?! Nur damit ich mich nicht umbringe?! Ich schaue Jus an. Er lacht immer noch. Doch plötzlich verfinstert sich sein Gesicht und er schlägt auf mich ein. Er schleudert mich gegen die Wand und rammt seine Faust in meinen Bauch. Ich stöhne Schmerzverzerrt auf. „Arschloch!“, sage ich. Ich kassiere dafür ein Schlag mitten in meine Fresse. Ich spucke Blut. Wieder schlägt er mich in den Bauch. Immer und immer wieder. Ich sacke auf den Boden. Jus tritt auf mich ein. Die anderen helfen. Solche Penner! Sie treten immer wieder, immer doller auf mich ein. Jus tritt mir noch mal ins Gesicht, man hört ein knacken und alles wird schwarz.

Als ich aufwache ist es schon düster. Ich stehe auf und bekomme einen Schwindelanfall. Ich halte mir den Kopf. Er brummt! Spasten! Langsam, darauf bedacht nicht wie ein Trottel umzufallen, laufe ich nach Hause. Den ganzen beschissenen langen Weg, denke ich über Jus, Matheus und seine Worte. Er tut es nur aus Mitleid! Dieser Hurensohn! Er ist nicht mal schwul! Wütend und frustriert schlage ich gegen die nächste Laterne. Schwerer Fehler! Meine Hand knackt und dann tut es nur noch weh. Scheiße! Ich Idiot! Eine alte Frau geht an mir vorbei und schaut mich ängstlich an. Ich rufe BUH! und sie rennt weg. Ich hasse es, wenn man mich so anschaut. Als ob ich ein Monster wäre! Altes dummes Weib! Die soll sich um ihre eigenen Sachen kümmern und nicht klotzen! Ich biege in meine Straße ein und sehe Matheus vor meinem Haus sitzen. Ich beachte ihn nicht und laufe an ihm vorbei. Ich hole mein Schlüssel raus und schließe auf. „Hey Scott“, sagt er. Ich ignoriere ihn. Ich mache die Tür auf und gehe rein. „Was ist denn lo-…“, fragt er, doch ich schmeiße schon die Tür zu, bevor er zu Ende reden kann.  Wichser! Der soll sich jemand anderen zum verarschen suchen! Es klingelt. Genervt stöhne ich auf. „Wer das wohl ist?“, frage ich Augen rollend. Ich öffne nicht die Tür. Es klingelt wieder. Ich reagiere nicht. Mein Handy vibriert. Ich schaue aufs Display und ein grinsender Matheus schaut mich an. Ich drücke ihn weg. Mein Handy vibriert wieder. Diesmal hab ich eine Nachricht bekommen. „Hey Süßer. Was ist denn los?“ Matheus. „Nenn mich nicht Süßer du Spast! Lass mich einfach in Ruhe!“ Ich. „Nein. Was ist los? Was haben sie gesagt? Wer war da? Rede mit mir!“ Matheus. Ich schreibe nicht zurück. Ich  werde nicht mit ihm reden. Ich will es tun. Ich will den Schmerz vergessen, und da hilft nur eines. Ritzen! Es ist eine Erlösung. Und ich liebe es. Den Drang nachgehend, gehe ich nach oben in mein Bad, schließe ab, nehme die Klinge und tue es. Elf neue Schnitte zieren meinen Arm. Es ist aber dumm. Jeder kann es sehen. Matheus und die anderen. Es soll aber niemand sehen. Keiner der Spasten, die sich dann lustig machen. Dann trag ich ab jetzt eben nur noch langärmlige T-Shirts. Oder wie so ein Mädchen Armbänder… Nein! Niemals! Nicht in einer Million Jahren! Spasten! „Ich trage doch Boxer oder?“, frage ich mich selber. Ich ziehe meine Hose etwas nach vorne und schaue hinein. Eine blaue Boxershorts schaut mir entgegen. „Jop. Hab ich“, grinse ich. Boxer sind ja lang… und bedecken meine Oberschenkel… Verstehst du, was ich vor habe? Gut! Ich nicht genau. Egal. Ich Pussy mach es jetzt einfach. Ich ziehe meine Hose aus und schleuder sie in eine Ecke des Badezimmers. Meine Boxershorts folgt. Ich schaue auf meine Oberschenkel. Wenn ich mich dort ritze und dann meine Boxer drüber ziehe, sieht man nichts! Bin ich nicht ein Genie? Naja. Eigenlob stinkt. Also du Hurensohn! Lass es und mach es! Ritz dich endlich! Ich setze die Klinge an und schneide tief in mein Fleisch. Es brennt. Es brennt sehr. Ich tue es immer wieder. Immer öfter. Blut läuft meine Bein entlang, runter bis zum Boden und bildet eine kleine Pfütze. Sie ist rot. Was für ein Wunder Scott! Hast dein Hirn schon weggeritzt oder was? Haha! Wie witzig ich doch bin! Sarkasmus lässt grüßen. Mich selber ignorierend, setze ich die Klinge wieder an. Diesmal auf der anderen Seite und setze wieder tiefe Schnitte. Es sind ziemlich viele, aber ich weiß nicht, wie viele, da ich bei zwei schon aufgehört habe mitzuzählen.

Erschöpft lege ich die Klinge weg, ziehe mein T-Shirt aus und gehe duschen. Das warme Wasser brennt in den Wunden. Fick dich Wasser! Fick dich so hart! Und Matheus gleich mit! Fuck Matheus! Tränen steigen in meine Augen. Er liebt mich nicht! Er spielt nur! Er macht es aus Mitleid! Dieser Penner! Er soll sich wixen und dann knall ich ihn ab. Vermutlich bin ich dann hart aber gut! Ein hoch auf Selbstbefriedigung! Ach Quatsch! Ich lasse mich lieber von Matheus befriedigen als von mir. Nein! Doch! Nein! Ah! Fick dich! Ich drehe durch! Ich drehe das Wasser auf Eiskalt und schrecke aus meinen Gedanken. Scheiß Matheus! „Lass mich einfach mal in Ruhe!“, schreie ich so laut ich kann. Plötzlich geht die Tür auf und Matheus steht in der Tür. What the Fuck! „Raus!“, schreie ich. Matheus steht wie versteinert da und starrt mich an. Mit hoch roten Kopf, nehme ich mir ein Handtuch und schlinge es um meine Hüfte. Ich stelle das Wasser ab und trete aus der Dusche. „Raus!“, sage ich scharf.

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Das wars auch schon wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen. 

Ich bin zwar kein Fan von sowas, aber es geht erst weiter, wenn ich mindestens 5 Votes habe. Dann weiß ich, ob ihr mehr wollt oder nicht. 

Blubbileinchen :*

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