Enttäuschung

329 22 8

Auf Wunsch von Panda_Anders. Es ist scheiße geschrieben. Aber viel Spaß. Wer es nicht lesen will, bei dem mach ich so ein * hin, damit er weiß, wann es anfängt und wann es aufhört? Okay? Gut. 

Dann viel Spaß.

___________________________________________________________________________

Ich bin jetzt schon seit zwei Tagen hier und ich langweile mich zu Tode! Verdammte scheiße! Was soll ich denn bitte auch machen?! Matheus ist in der Schule, meine Mutter arbeitet und meine früheren Freunde hassen mich. Das hab ich aber auch verdient. Ich bin so ein Hurensohn. Aber ein Hurensohn, der liebt. Matheus! Der süßeste, schlauste, wundervollste Junge der Welt. Er hat mich geküsst! Vor zwei Tagen! Danach ist leider nichts mehr passiert. Wieso sollte auch? Ich bin schließlich nur ein dummes Opfer, dass fett ist und dumm und schwul. Ich bin eine Schwuchtel! Und ich hasse mich! Ich bin so jämmerlich, erbärmlich, eklig, abartig und einfach scheußlich! Ich bin ein Spast! Matheus ist nur so zu mir, weil er Mitleid hat. Ich wette! Er liebt mich nicht! Und das macht mich traurig! Ich kann auf das Mitgefühl der Pussy verzichten! Ich will es nicht! Mich juckt es an meinen Handgelenken. Ich will es wieder tun. Seit ich hier bin, habe ich es nicht ein Mal gemacht und ich kann diesem Verlangen nicht länger wiederstehen. Aber ich muss! Meiner Mutter zu liebe. Matheus zu liebe. Auch wenn es ihm scheiß egal ist, wenn hier eine Schwuchtel abkratzt. Eine mehr oder weniger ist auch egal. Ich schaue auf die Uhr. Es ist kurz vor zwei. Ich hab noch ne Stunde, bis Matheus kommt. Das reicht für mich! Ich stehe auf, gehe ins Bad, nehme eine Klinge und setze sie an. Mit schnellen Bewegungen, schneide ich mir immer wieder in mein Handgelenk. Das Blut läuft meinem Arm herunter und ich seufze zufrieden auf. Ich liebe dieses Gefühl! Es befriedigt! Ich setze wieder an. Immer wieder ziehe ich tiefe Schnitte über meinen Arm. Das Blut fließt in Strömen aus den Wunden und bahnt sich ein Weg über meinen Arm. Plötzlich wird die Tür aufgerissen und ein Freude strahlender Matheus kommt herein. Ich halte in meiner Bewegung inne und schaue ihn geschockt an. „Hallo Sco…“, sagt er, unterbricht sich aber, als er mich sieht. Sein Gesicht wird kreidebleich und er schaut mich geschockt an. Tränen sind in seinen Augen. Wir schweigen. Das einzige, was man hört, ist das Blut, dass mittleiweile in eine Pfütze tropft und die Uhr, die immer zu tickt. Keiner von uns beiden bewegt sich. Ich starre Matheus an und Matheus meinen Arm. Plötzlich, wie aus Trance erwacht, stürzt er sich auf mich, reißt mir die Klinge aus der Hand und wirft sie gegen die Wand auf der anderen Seite des Zimmers.  Scheiße! Warum ist die Pussy schon da?! „Wa- was machst du hier?“, frage ich stockend. „Hatte früher Schluss“, sagte er. Dann realisiert er die Situation erst einmal komplett. „Warum hast du Spast das getan?! Du Idiot! Und ich dachte, dass du einmal fast gestorben wärst, reicht dir, aber Nö! Du versuchst es wieder! Du machst es wieder! Du Hurensohn ritzt dich!“, schreit er mich an. Wütend steht er auf und zieht mich mit hoch. Ich zische vor Schmerz auf, als er mein Arm fest packt. „Das hast du verdient!“, zischt er und zieht mich in ein anliegendes Badezimmer. Er macht das Wasser an und hält meinen Arm runter. Ich wimmere leicht. Man bin ich ne Pussy! Eine schwule Pussy! Matheus hat recht, ich verdiene es! „Was hast du dir dabei gedacht?!“, fragt er und schaut mich wütend und verletzt an. Ich schweige. „Dachte ich mir. Nichts! Du Hirnamputiertes Arschloch hast nicht nachgedacht! Ich könnte dir den Hals umdrehen du Penner!“, sagt er wütend. Ich schaue bedrückt zu Boden. „Tut mir leid“, sage ich leise. Jetzt hasst er mich! Jetzt will er nie wieder etwas mit mir zu tun haben. Tränen steigen in mir auf. Ich schluchze. Eine Träne nach der anderen läuft mir über die Wange zu meinem Kinn und tropft dann zu Boden. Matheus wird sofort weicher. Er nimmt mich in den Arm und streicht mir beruhigend über den Rücken. „Sh… Alles ist gut. Ich bin da“, flüstert er mir leise ins Ohr und küsst meine Stirn. Ich vergrabe mein Gesicht an seiner Halsbeuge und schluchze. „Tu-tut mir leid“, schluchze ich. „Sh… Beruhige dich“, sagt er leise. Er hält mich fest umklammert und wiegt mich leicht hin und her. Ich beruhige mich langsam und richte mich auf. Ich schaue in Matheus Augen, während er mir über die Wange streicht. Er schaut mich eindringlich an. „Versprich mir, es nie wieder zu tun!“, sagt er ernst. Ich nicke nur leicht. „Versprich es!“, fordert er. „I-ich verspreche e-es“, schluchze ich. Matheus lächelt zufrieden und küsst meine Stirn. Dann nimmt er ein Verband aus dem Notfallkoffer und verbindet meinen Arm. Er führt mich zurück in mein Zimmer und ich lege mich auf mein Bett. Ich mache ein wenig Platz auf dem Bett und bedeute Matheus, sich neben mich zu legen. Er lässt es sich nicht zweimal sagen und legt sich neben mich. Er umschließt mich mit seinen Armen und ich kuschel mich an seine Brust. Ich atme seinen beschissenen schönen Geruch ein und seufze leise. Matheus streicht mir durch die Haare und beobachtet jede meiner Bewegungen. Ich drehe meinen  Kopf zu seinem und schaue ihm in die Augen. Immer wieder weichen meine Augen zu seinen Lippen und ich verfluche mich dafür! Niemals, würde mich Matheus küssen! Nie! Ich drehe meinen Kopf wieder zurück, als plötzlich Matheus mein Kinn zu sich dreht und mich küsst. Ich erwidere. Fuck! Ein Zoo herrscht in meinem Bauch. Scheiße ist das ein tolles Gefühl! Ich will, dass dieser Fucking tolle Junge nie damit aufhört! Mein Kuss wird fordernder und er geht drauf ein. Er leckt mir langsam über die Lippen und ich öffne ohne zu zögern meinen Mund, er schiebt seine Zunge hinein und umspielt leicht meine. Er streicht über sie und spielt mit ihr. Oh man! Ich liebe ihn! Ich liebe ihn so abgöttisch und ich hasse mich dafür! Ich löse mich von Matheus. Er schaut mich verwundert an, dann panisch, verletzt und zum Schluss traurig. „Tut mir leid. Ich wollte dich nicht bedrängen“, sagt er und schaut weg. „Nein! Alles gut. Du hast mich nicht bedrängt“, beruhige ich ihn. Er schaut mich verwirrt an. „Warum hast du dich gelöst?“, fragt er. Ich schaue weg. „Scott?“ Ich seufze. „Ich kapier dich nicht“, ist das einzige, was ich sage. Er schaut mich jetzt noch verwirrter an. Das sieht so niedlich aus. Ich streiche ihm über die Wange und genieße die Berührung. Matheus schließt die Augen und seufzt leise. Eine Gänsehaut bildet sich auf meinem Körper. Der Typ macht mich verrückt! „Womit habe ich das nur verdient?“, frage ich leise murmelnd.  „Was verdient?“, fragt Matheus. „Dich. Womit habe ich so jemanden wie dich verdient? So einen wunderschönen Jungen?“, frage ich. Matheus lächelt. „Ich weiß nicht, aber ich bin froh, dich zu haben“, sagt Matheus. „Ich auch“, erwidere ich. Ich nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn. „Oh man, wie ich das liebe!“, nuschelt Matheus. Ich grinse. Ich liebe diesen Jungen!

HassliebeLies diese Geschichte KOSTENLOS!