Kapitel 34

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Heute ist es soweit wir gehen zum Standesamt. Wir werden Mann und Frau. Das ist echt etwas anderes. Es hat sich in kürzester Zeit vieles in meinem Leben verändert, aber ins positive. Mir geht es gut Emir geht es gut meinen Eltern geht es gut was will ich mehr. Auf meinen Vater bin ich auch nicht mehr sauer und den Grund warum ich mit Emir heiraten soll bzw. muss ist mir auch egal. Ich bin sogar meinen Eltern dankbar. Man denkt sich warum wollen meine Eltern mich ins Unglück treiben, aber es ist gar nicht so Sie wollen nur das beste doch in dem Augenblick sieht die Welt für uns anders aus. Man regt sich auf bildet ein Hass gegenüber denen. Was machen unsere Eltern sie verzeihen uns egal was wir machen. Warum können wir denn nicht so einen Liebe in uns tragen was uns nicht zur Enttäuschungen führt ?! Meine Mutter sagt immer: " Du wirst mich schon verstehen wenn du auch mal Mutter wirst ".  Sie hat sowas von Recht. Ich möchte auch eine Mutter werden um auch sie zu verstehen was für eine Last sie jahrelang getragen hat. Ich danke ihr für alles. Auch für die Tage wo sie mir das Gefühl gab wie  ein Nichtsnutz zu sein, genau das brauchen wir... ein Arschtritt das uns sagt, dass das Leben kein Spielplatz ist.

Puuhhhh... ich kann kaum in diesem Kleid atmen viel zu eng. Hab glaube die Tage viel zu viel gegessen. Alles wegen Özde. Eda kom lass Döner essen, Eda kom lass Eis essen, Eda kom lass Pizza essen. Nie hört man aus ihrem Mund kom lass Sport machen. Ahh Özde ahh. Naja jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern. Alle sind schon fertig und warten nur noch auf mich - typisch Frauen halt brauchen immer länger. Ich zog noch meine Schuhe an und ging dann auch runter. Alle neigten ihre Blicke zu mir und ich guckte denen verblüfft zu.

Eda: ,, Was ist ?! Sieht es scheiße aus ? "

Emir: ,, Du siehst wunderschön aus. "

Ahh der kleiner Charmeur.

Ich gucke zu meinen Eltern zu und sie hatten nur ein breites Lächeln auf dem Gesicht. Ich war glücklich alles die ich lieb habe und die mir besonders viel bedeuten waren neben mir.

Wir stiegen ins Auto ein und führen zum Standesamt. Cem, Emir's bester Freund und Özde meine bessere Hälfte saßen vorne und Emir und ich hinten. Emir hielt meine Hand und starrte mich von der Seite an. Ein typischen Verhalten von verliebten Pärchen. Ich hörte nach ner kurzen Zeit Emir etwas murmeln. Ich drehte nur noch zu ihm.

Eda:,, Was sagst du da ? "

Emir: ,, Eda Sönmez. "

Ich wusste nichts zu sagen. Meine Antwort war nur ein breites Lächeln und glänzende Augen. Ich hab Angst, dass das alles nur ein Traum ist. Und wenn es eins sein sollte möchte ich nicht von diesem Traum aufwachen.

Am Standesamt angekommen ging der eigentlicher Stress los. Hab echt kein Kopf für hahaha. Ich freue mich, aber schon Emir auf die Füße zu treten. Kennt doch jeder diese komischen jedoch witzigen Traditionen. Nun langsam langsam setzten sich die Gäste auf ihre Plätze. Emir und ich ebenfalls. Unsere Trauzeugen waren natürlich Cem und Özde. Die würde eigentlich gut zusammen passen. Ein Versuch ist es wert. Ich hab diese Überzeugungskraft und diesen Willen die beiden Turteltäubchen zusammen zu bringen. Ok jetzt wird es ernst hoffe ich muss nicht lachen zurzeit habe ich meine Phasen ich kann kaum noch ernst bleiben. Der Mann der es vollbringen soll ist auch schon da.

Pfarrer: ,, Liebes Brautpaar!

Ihr sind in dieser entscheidenden Stunde eures Lebens nicht allein. Ihr seid umgeben von Menschen, die euch nahe stehen. Ihr dürft die Gewissheit haben, dass ihr mit eurer Familie und mit all euren Geliebten beisammen seid. Zugleich sollt ihr wissen: Gott ist bei euch: Er ist der Gott eures Lebens und eurer Liebe. Er heiligt eure Liebe und vereint euch zu einem untrennbaren Lebensbund. Ich bitte euch zuvor, öffentlich zu bekunden, dass ihr zu dieser Ehe entschlossen sind.

…, ich frage dich:

Bist du hier her gekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deiner Braut … den Bund der Ehe zu schließen?"

Emir zögerte keine Sekunde und schrie "Ja" und alle klatschten. Ich merkte wie angespannt er ist hahaha. Der Anblick zählt. Ich versuchte meine Lachen zu unterdrücken; wird schwer. So es geht weiter im Text.

Pfarrer: ,,

…, ich frage dich:

Bist du hier her gekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deinem Bräutigam … den Bund der Ehe zu schließen."

Puuhhhh jetzt bin ich dran. In diesem Moment geht mir so vieles durch denn Kopf,doch ich bin gezielt nur auf eine Antwort und das ist nur ein Wort was mein Leben sehr viel anders gestalten wird. Mit einen Menschen der mir stets bei Seite stehen wird egal wann und wo. Es wird durch dick und dünn gehen, aber wir werden stark bleiben. Mit dieser Zuversicht und all dem Willen möchte ich nur noch "Ja" sagen. Doch ... doch irgendetwas hinderte mich dran und das lag an ... . Ich hörte nur noch wie die Türe aufging und jemand aufschrie.

Eda ich glaube es wird Zeit aufzuwachen.

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Sooo endlich hab ich etwas auf die Reihe bekommen und hab weiter geschrieben. Der ganze Schulstress ist echt nicht mehr normal. Hab euch wieder mal lange warten lassen. Tut mir leid
Freu mich auf eure votes und Kommentare

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