Der Kuss

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Hier kommt das nächste Kapi :) Hoffe es gefällt euch 

Küsschen Blubbileinchen

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Bei ihm sieht das einfach nur süß aus.             

Ich beobachte ihn noch ne Weile, bis unser Lehrer mich unterbricht. „So! Da ihr beide euch wohl nicht so gut versteht“, fängt er an. „Blitzmerker“, murmel ich. „Macht ihr jetzt ein Kenn-Lern-Spiel“, beendet er seinen Satz. „Du kannst mich gleich mal kennenlernen Spast!“, sage ich wütend. „Hab kein Bock!“, sagt Matheus. Unser Lehrer funkelt uns wütend an. „Entweder das oder noch weitere drei Stunden nachsitzen und Mülldienst!“, sagt er genervt. „Arschloch!“, sagen Matheus und ich gleichzeitig. Wir schauen uns verwundert an. Vielleicht ist die Pussy ja doch nicht so übel. Ach Quatsch laber ich da! Er ist ne Pussy! Pussys sind scheiße! Er ist scheiße! Der soll sich ficken und verkriechen. „Also?“, fragt Mr. Arschloch. „Reden“, sagen wir wieder gleichzeitig. Ich funkle ihn wütend an. „Hör auf Pussy!“, sage ich streng. „Womit denn? Kann ich was dafür, wenn du so bescheuert bist und mir nachplappern musst?“, fragt er. Ich zeige ihm den Mittelfinger. „Fick. Dich“, sage ich und betone jedes Wort. „Geht. Nicht. Hohlkopf!“, erwidert er und betont so wie ich jedes Wort. „Aber selber sagen“, schmolle ich. Ich ziehe meine Unterlippe vor.“Awww“, höre ich leise von Matheus.“Schwuchtel!“, sage ich wütend. Diesmal zeigt er mir den Mittelfinger und dreht sich weg. „Entweder jetzt oder Nachsitzen und Mülldienst!“, sagt unser Lehrer wütend. „Boahr ey! Stress nicht! Wir machen ja schon. Die Pussy muss nur ihren Arsch her bewegen“, sage ich genervt. Er bleibt regungslos. Ich schaue ihn an. „Wird’s bald?!“, frage ich wütend. Die Pussy aus Pussyhausen seufzt und setzt sich neben mich. „Und jetzt?“, frage ich.  „Stellt euch Fragen“, sagt er, als wäre das, das normalste der Welt. „Ok. Ich fang an“, bestimme ich. „Warum du?“, fragt Matheus entgeistert. „Na weil du ne Pussy bist und ich geil. Also heul nicht rum“, sage ich streng. Er murmelt irgendwas Unverständliches gibt aber nach. Ich lächle zufrieden. Die Pussy weiß, wann sie geschlagen ist. „Also. Warst du schon immer sone Pussy?“, frage ich ihn. Er seufzt genervt auf. „Warst du schon immer so ein Arschloch?“, fragt er zurück. „Ich hab zuerst gefragt“, sagte ich schmollend. „Hör auf zu schmollen. Ist ja gut. Nein war ich nicht. Erst seitdem ich dich kenne du Arsch“, sagt er. „Jetzt du.“ „Weiß ich nicht“, sage ich. „Wie weißt du nicht?“, fragt Matheus. „Na weiß ich nicht. Und jetzt heul nicht rum. Hast du Geschwister?“, frage ich. „Nein“, gibt er knapp wieder. „Dito“, sage ich. „Wie alt biste?“, fragt die Pussy. „Sechzehn. Du?“ „Auch. Sport?“ „Nein. Du?“ „Nein. Gehe pro Woche zwei Mal ins Fitnessstudio. Dadurch hab ich das“, sagt er und hebt sein T-Shirt an. Er gibt mir einen Blick auf sein Sixpack. Scheiße is das heiß! Ich umrunde mit meinem Blick seine Muskeln. Ich muss sagen bei meinem Mini Ich regt sich was. Scheiße! Diese Pussy macht mich an. Dabei bin ich NICHT schwul! Ich bin Hetero! Aber diese Muskeln! Ich strecke meine Hand aus und fahre über seine Muskeln. Scheiße! Die Hose wird eng! „Sabber nicht!“, sagt Matheus. Ich schaue ihn geschockt an. Scheiße ist das peinlich! „Gefällt dir, was du siehst?“, fragt er. Ich schüttele den Kopf. Er schaut mich ungläubig an. Dann schaut er zu meinem Mini Ich. Dann wieder zu mir. Er grinst. Ich werde rot. „Scheiße“, flüstere ich. Ich habe mich kaum unter Kontrolle. Ich muss hier raus! Weg von der Pussy! Der Pussy mit dem mega heißen Sixpack! Ich schaue mich panisch um. Ich springe auf, und suche vergeblich nach unserem Lehrer. Der Penner hat wohl schon das Weite gesucht und lässt mich hier mit Mr. Sexy zurück. Sehr rücksichtsvoll! Panisch drehe ich mich im Kreis. Was jetzt?! Was jetzt?! Was jetzt?! Ich hyperventieliere! Plötzlich liegen zwei starke Arme um meine Taille. Ich beruhige mich sofort. Scheiße! Ich hasse den Jungen! Warum beruhigt er mich so gut?! Ich will mich losreißen, doch er verstärkt seine Umarmung nur. „Lass mich los Schwuchtel!“, sage ich wütend. „Nein“, sagt er und hält mich noch fester. Ich bekomme kaum noch Luft. Ich sehe schon Sternchen vor meinen Augen. Scheiße ist die Pussy stark! „Luft!“, keuche ich. Augenblicklich lässt er mich los. Ich atme immer wieder tief ein. Er dreht mich zu sich um und schaut mich besorgt und entschuldigend an. „Tut mir leid“, sagt er. „Schon gut“ „Wirklich?“, fragt er misstrauisch. Ich nicke. Ich schaue ihm in die Augen und er mir. Ich schaue in schöne blaue Augen. Dagegen sind meine Augen scheiße! Der Junge ist scheiße! Er sieht hamma aus, hat ein Sixpack, ist mega sexy, und diese Augen! Ein Ozean ist nichts dagegen! „Du bringst mich um!“, flüstere ich. Er schaut mich fragen an. Fick dich! Das war zu laut! „Warum bring ich dich um?“, fragt er und legt seinen Kopf schief. Süß! Sag mal?! Tickst du noch ganz richtig Scott?! Der ist nicht süß oder sexy oder so. Der hat nen Schwanz. Schwänze sind nicht sexy! Titten sind sexy! Pralle Titten und ein Knackarsch! So wie meiner! Ja. Mein Arsch ist geil. Die Pussy nicht! Die Pussy ist eine Schwuchtel! Eine heiße Schwuchtel! Und ich hasse diese heiße Schwuchtel! „Hallo? Scott?! Jemand Zuhause?“, fragt Matheus und klopft gegen meine Stirn. „Sag mal spinnst du Schwuchtel?“, frage ich und reibe meine schmerzende Stirn. „Selber Schwuchtel“, sagt er schmollend, zieht seine Unterlippe hervor  und dreht sich weg, sodass ich ihn von der Seite sehe. Seine Lippen sehen so weich aus, so einladend. Scheiße ich will ihn küssen! Wie sich seine Lippen wohl anfühlen? Weich? Voll? Sexy? Ich will es wissen! Ohne darüber nachzudenken, packe ich ihn am Ärmel, drehe ihn zu mir um und drücke meine Lippen auf seine. Ich hätte gedacht, er stößt mich weg und knallt mir eine, aber nein! Er erwidert. Ich bin verwundert, aber freue mich. In meinem Bauch tobt ein Zoo. Es ist ein überwältigendes Gefühl, seine Lippen auf meinen. Ich will, dass es immer so bleibt. Ich spüre, wie sich mein Minimi wieder bemerkbar macht. Warte! Was?! Mein Minimi mag das?! Scheiße! Das ist nicht gut! Gar nicht gut! Ich stoße Matheus von mir. Er knallt mir eine und schaut mich verletzt an. „Was fällt dir Arsch ein?! Erst küsst du mich und dann stößt du mich weg? Was bist du denn für ein Spast?!“, fragt er mich wütend. Ich höre ein Piep, wie von einer Kamera. Erschrocken schaue ich mich um. In einer Ecke des Raumes sehe ich eine kleine Kamera, die durch ein Loch ins Zimmer gehalten wird. Was heißt das? Wurden wir gefilmt?! Heißt das?! Der Kuss?! Scheiße! Verdammte Arsch fick scheiße! Das darf doch nicht wahr sein! Ich schaue Matheus an, der mich nur angrinst. Dieses Schwein! Er wusste davon! Es war geplant! Ich scheue ihn wütend an. Ich wünschte er würde Explodieren. Ich wünsche ihn zum Teufel diesen Hurensohn! „Du wusstest davon du Schwanz?! Du hast mich reingelegt?! Ausgenutzt?!“, frage ich und eine gewisse Aggression spielt in meiner Stimme mit. Die scheint dieser Penner auch zu bemerken und zieht ein wenig den Kopf ein. Er nickt etwas ängstlich. „Du wusstest davon und trotzdem der Kuss?“ Mir dämmert etwas. „Nein! Wegen dem Kuss! Du Hurensohn!“, schrei ich. Mir stiegen Tränen in die Augen. Ich versuchte krampfhaft diese scheiß Tränen zu unterdrücken. Er hat mich ausgenutzt! Er hat das gefilmt! Er hat den Kuss gefilmt! Er wird sich über mich lustig machen. Die ganze Schule wird das! Ich bringe diesen Wixxer um! Matheus scheint zu bemerken, dass ich echt schlecht auf ihn zu sprechen bin. Ich bin verletzt. Es tut weh! Mr. Hurensohn legt sanft eine Hand auf meine Schulter und die andere an meine Wange und streicht mir die Tränen weg. Ich schlage seine Hand mit voller Wucht weg, funkle ihn wütend an  und stürze aus dem jetzt offenen Raum. Draußen empfängt mich eine große Menschenmasse. „Na du Schwuchtel? Gehst du jetzt heulen?“, fragt einer gehässig und alle lachen. „Schwuchtel!“, kommt es von überall. „Du bist eklig! Abartig!“ „Schwanzlutscher!“ „Geh dich umbringen!“ „Du bist das Letzte!“ „Und mit dir waren wir befreundet ist das ekelhaft!“ „Hurensohn!“ und noch viel Schlimmeres darf ich mir anhören. Ich drehe mich um und sehe Matheus. Er sieht mich geschockt an. Ich gehe bedrohlich auf ihn zu. Vor ihm bleibe ich stehen und baue mich vor ihm auf. „Bist du jetzt zufrieden?! Hast du jetzt das erreicht, was du wolltest? Mich bloßstellen?!“, frage ich bissig. Ohne auf eine Antwort zu warten, drehe ich mich um und flüchte aus der Hölle alias Schule. Ich  renne die Straßen entlang. Es fängt an zu regnen. Ich bin so wütend auf diese Pussy! Ich stoße einen Wutschrei aus. Zugleich bin ich aber auch verletzt von ihm. Ich meine, was soll die Scheiße?! Warum tut er das?! Was habe ich so schlimmes getan? Frustriert biege ich in meine Straße ein. Erst kurz vor der Haustür, bemerke ich, dass mich die ganze Zeit schon jemand ruft. Verwundert drehe ich mich um und bereue es sofort. Matheus ist mir nachgelaufen. So schnell ich kann, gehe ich zu meiner Haustür und hole meinen Schlüssel raus. Mit zittrigen Händen versuche ich diesen verfickten Schlüssel in das Loch zu bekommen, aber ich schaffe es nicht. Ich schreie frustriert auf. Dann, endlich! Schaffe ich es die verdammt Tür aufzumachen. Kurz bevor ich sie zuknallen kann, steckt ein Fuß zwischen Tür und Angel. „Nimm deinen scheiß Fuß da weg, oder ich sorge selber dafür!“, sage ich drohend. Ich bemerke, wie er zusammen zuckt, aber keine Anstalten macht ihn wegzubewegen. Ich kralle meine Hand noch fester um den Türknauf. „Nimm deinen Fuß weg!“, befehle ich. „Nein“, sagt Matheus. Ich stoße wütend Luft aus. Schweigen. „Hör zu…“, beginnt er. „Nein!“, schreie ich wütend. Ich drücke etwas fester gegen die Tür. „Du tust mir weh“, wimmert Matheus. „Gut“, sage ich wütend, lasse aber etwas Druck ab. „Darf ich rein? Ich bin schon völlig durchnässt“, fragt er. Ich zögere. Soll ich? Nein! Mach Ichs? Ja verdammte scheiße! „Na gut“, zische ich mit zusammen gebissenen Zähnen. Ich öffne die Tür ein wenig und ein tropfender Matheus kommt herein. Ich würdige ihn keines Blickes. Ich gehe in die Küche und nehme mir was zu trinken. Die Pussy folgt mir und beobachtet mich. „Hör zu…“, fängt er wieder an. „Nein! Du musst nichts sagen. Mir ist es völlig egal, was du zu sagen hast. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen oder so. Du hast erreicht, was du wolltest. Herzlichen Glückwunsch! Aber auf dein 'Es tut mir leid' Gesülze, dass es nicht kommt, weil du ein Hurensohn bist und du es geplant hast! Du hast geplant, mich vor der ganzen Schule bloß zu stellen! Und du hast es geschafft! Bist du jetzt zufrieden?! Macht es dir Spaß auf mir rum zu trampeln?! Auf meinen Gefühlen?! Und du Arsch hast den Kuss auch noch erwidert! Du bist so ein riesen Stück Scheiße! Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben! Ich will dich nie wieder sehen! Verschwinde aus meinem Haus!“, schreie ich ihn an.  „Scott…“, sagt er leise. „Nein! Geh!“, schreie ich immer noch. „Bitte…“, fleht er schluchzend. Ihm laufen Tränen über die Wangen, so wie mir auch. Diese scheiß Tränendrüsendingsbumszeug! Er kommt mir näher. „Verschwinde!“, schreie ich so wütend und verletzt wie nie zuvor. Weinend rennt Matheus aus dem Haus. Ich schmeiße mein Glas mit voller Wucht gegen die Wand und lasse mich weinend und schluchzend die Wand herunter gleiten. Ich vergrabe mein Gesicht in den Händen und weine verzweifelt. Was soll der scheiß?!

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